Liebe Angehörige & Besucher,

ab dem 14.06.2021 gelten folgende Besuchsregelungen für unser Klinikum:

  • täglich 1 Patient – 1 Besucher – 1 Stunde in der Zeit von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Besucher erhalten Zugang mit Nachweis:
    • des vollständigen Impfschutzes
    • einer durchgemachten Covid-19-Infektion
    • eines tagesaktuellen, negativen Antigen-Schnelltests
  • Unsere Besucher sind verpflichtet während des Besuchs innerhalb des Klinikums eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Die Kontakterfassung der Besucher erfolgt durch die Mitarbeiter der Rezeption.

 
Weitere Regelungen:

  • Bei patientennahen Tätigkeiten ist das Tragen einer FFP-2 Maske weiterhin Pflicht
  • Darüber hinaus gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes innerhalb des Klinikums
  • Das Testangebot für Mitarbeiter besteht weiterhin montags in der Zeit von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Tagesklinik, Anmeldung über Frau Hempel unter hohwald@asklepios.com
    • Die Mitarbeitertestungen sind für Personen ohne vollständigen Covid-19-Impfschutz verpflichtend.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Team der Asklepios Orthopädischen Klinik Hohwald

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Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule, Myelopathie

Aufgrund der hohen Beweglichkeit der Halswirbelsäule (HWS), ermöglicht durch sogenannte halboffene Gelenke, ist dies der Bereich der Wirbelsäule, der am frühesten einem z.T. erheblichen Verschleiß unterliegt. Typischerweise sind bei allen Menschen insbesondere die Segmente zwischen vierten und siebten Halswirbelkörper betroffen. Kommt es zu einer Verengung der Nervenwurzelaustrittslöcher (Neuroforamen) und des Rückenmark-/Spinalkanals kann es zu typischen Nacken/Armschmerzen, Taubheitsgefühlen und Lähmungen kommen. Ist die Verengung (lateinisch: Stenose) so gravierend, daß das Rückenmark gequetscht wird, kann eine Myelopathie (Myelon griechisch: Rückenmark) entstehen, die unter Umständen eine dringliche OP-Indikation darstellt.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Typische Erstdiagnostik ist mittlerweile eine MRT der Halswirbelsäule, die in unserer Klinik durch eine gezielte Darstellung der Nervenwurzellöcher (Schrägaufnahmen MRT) erweitert werden kann. Um sicher Knochen- und Bandstrukturen beurteilen zu können, sollten Röntgen-HWS Bewegungsaufnahmen und CT Untersuchungen in drei Ebenen erfolgen. Bei komplexen Fragestellungen müssen elektrophysiologische Untersuchungen erfolgen, hier insbesondere sogenannte evozierte Potentiale, um festzustellen, in welcher Zeit und Stärke Stromimpulse durch das Rückenmark fließen können. Hier arbeiten wir eng mit unseren neurologischen Kollegen des Klinikums in Arnsdorf oder Großschweidnitz zusammen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Konservative Behandlung

Wir sind seit vielen Jahren spezialisiert in der konservativen Behandlung von Verengungen im Bereich des Rückenmarks innerhalb der Halswirbelsäule. Neben der Schwere des Befundes und dem Alter angepaßten medikamentösen Behandlungen, stehen CT gestützte Injektionen im Bereich der kleinen Wirbelgelenke (Facetten) und der Nervenwurzellöcher  (CT-PRT) ebenso wie Akupunktur und eine hochgeschulte Physiotherapie und Krankengymnastik zur Verfügung.

Operative Behandlung

In unserer Klinik werden alle operativen Möglichkeiten im Bereich der modernen Halswirbelsäulenchirurgie angeboten. Die entsprechenden Eingriffe werden von versierten und seit vielen Jahren erfahrenen Chirurgen durchgeführt. Das Spektrum ist breit und reicht von der minimal invasiven mikroskopischen Entfernung von Bandscheibenvorfällen direkt aus dem Nervenloch (sogenannte Foraminotomie nach Frykholm von hinten), über normale Bandscheibenersatz- und Bandscheibenendoprothesen-OP bis hin zu komplexeren Wirbelkörperersatz-OP mit und ohne Verplattungen oder Verschraubungen der HWS von hinten mit einem Schrauben-Stab-System.

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