Asklepios Westklinikum Hamburg

Adipositaszentrum

Wirksame Hilfe bei krankhaftem Übergewicht

Adipositaszentrum

Wenn Sie einen BMI von mehr als 35 und bereits mehrere Diäten erfolglos versucht haben, sind wir für Sie da. Wir stehen Ihnen mit unserer über zwanzigjährigen Expertise zur Seite – ohne lange Wartezeiten und mit umfassender Beratung vor, während und nach der Behandlung.

Lernen Sie in einem persönlichen Gespräch unser Team kennen und lassen Sie sich beraten. Wir hören zu und planen gemeinsam mit Ihnen die nächsten Schritte. 

Unser ganzheitliches multimodales Therapiekonzept beinhaltet alle konservativen und operativen Therapiemaßnahmen und bietet Ihnen auch nach der Operation eine lebenslange Nachsorge.

Adipositas-Beratung

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin an einem unserer vier Standorte: Rissen, St. Georg, Harburg oder Wandsbek.

Wie wir Ihnen im Adipositaszentrum helfen

Ausführliches Gespräch in unserer Adipositas-Beratung

In der Adipositas-Beratung nehmen wir uns Zeit für Sie. Wir analysieren gemeinsam mit Ihnen Ihre persönliche Situation und beziehen bei bestimmten Fragestellungen weitere Expert:innen ein. Ziel ist Ihr persönlicher Behandlungsplan für ein besseres Gewichtsmanagement. Wir planen gemeinsam die nächsten Schritte.

Bitte bringen Sie zum vereinbarten Termin folgende Unterlagen mit:

Konservative multimodale Therapie

In diesem Schritt setzen wir auf hilfreiche konservative Behandlungsmaßnahmen, um gemeinsam mit Ihnen Ihre Lebens- und Essgewohnheiten zu ändern.

Hierzu gehören Patientenseminare, Ernährungstherapie, ggf. Verhaltenstherapie und natürlich Bewegungstherapie.

Operative Adipositastherapie

In bestimmten Fällen ist eine operative Behandlung zur effektiven Behandlung von Adipositas sinnvoll. Unser Behandlungsansatz umfasst daher auch operative Maßnahmen (Magenbypass oder Schlauchmagen). 

Patienten, die auf Grund von extremem Übergewicht nicht narkosefähig sind, können bei uns ihr Gewicht zunächst mittels Magenballon reduzieren. 

Da Adipositas aber eine chronische Erkrankung bleibt, bedarf sie auch nach der OP einer lebenslangen Behandlung.

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Nachsorge

Eine dauerhafte Umstellung der Lebens- und Essgewohnheiten ist ausschlaggebend für eine erfolgreiche Adipositastherapie.

Hierbei geben wir Hilfestellung: Unser Konzept beinhaltet eine lebenslange Nachsorge, die bereits vier Wochen nach dem stationären Aufenthalt beginnt. Den ersten Termin erhalten Patient:innen bereits während ihres Klinikaufenthaltes.

Plastische Chirurgie

Nach einer massiven Gewichtsabnahme ist es in vielen Fällen erforderlich, die Körperkontur wieder herzustellen. Im Adipositaszentrum Hamburg arbeiten wir interdisziplinär mit den Abteilungen für Ästhetische Chirurgie der Asklepios Klinik Harburg und der Asklepios Klinik St. Georg zusammen. 

Unter der Expertise von Dr. med. Jörg Elsner werden hier im Bereich der körperformenden Chirurgie Straffungsoperationen nach einer intensiven Gewichtsabnahme durchgeführt.

Die Kostenübernahme der Behandlung kann bei der Krankenkasse bzw. der Krankenversicherung beantragt werden.

Tagesklinik für essgestörte Menschen mit Adipositas

Wenn essgestörtes Verhalten (Essattacken, Verlust der Mahlzeitstruktur, Snacking, Süßigkeitenkonsum, Süßgetränke u.a.) bei Ihnen zu Adipositas geführt hat, ist es schwer, dauerhaft wieder abzunehmen. Dem gestörten Essverhalten können psychische Ursachen zugrunde liegen. Essen kann innere Anspannung, Stress, Traurigkeit, Niedergeschlagenheit oder Wut und Verzweiflung erträglicher machen. Unsere intensive psychosomatische tagesklininische Behandlung steht auf drei Säulen: Psychotherapie, Ernährungstherapie und Körpertherapie/Sport. 

Hier gibt es mehr Informationen zur Tagesklinik

Wie wirkt die Abnehmspritze und für wen ist sie geeignet?

Informationen zur Abnehmspritze. Wem kann sie helfen, welche Nebenwirkungen hat sie, wo liegen ihre Grenzen und wann ist eine operative Adipositastherapie die bessere Lösung.

Hier bekommen Sie alle relevanten Informationen.

Alles über Adipositas erfahren

Definiton Adipositas

Als Adipositas (Fettleibigkeit) bezeichnet man die über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfetts. Es handelt sich dabei um einen chronischen Krankheitszustand, bei dem das Körpergewicht deutlich erhöht ist. Als Maßeinheit gilt der Körpermasseindex, auch bekannt als Body-Mass-Index (BMI).

Die Berechnung des BMI ist im Folgenden beschrieben: Körpergewicht (in kg) / Körpergröße (in m²).

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht bei einem BMI über 30 von Adipositas. Als extrem adipös gelten Menschen mit einem BMI von 35 oder mehr. Das trifft allein in Deutschland schon auf etwa 1,5 Millionen Menschen zu – Tendenz steigend.

Den Kampf gegen Übergewicht führen viele Betroffene über Jahre hinweg. Jo-Jo-Effekte oder auch Diabetes, Rücken- und Gelenkschäden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Depressionen treten häufig als Begleiterkrankungen auf.

Adipositas ist eine chronische Erkrankung. Für einen dauerhaften Therapieerfolg müssen Betroffene ein Leben lang arbeiten.

Bei Menschen, die über einen langen Zeitraum unter Adipositas leiden, aber spätestens nach zehn Jahren, entwickeln sich Folgeerkrankungen. Schon aus diesem Grund ist es sinnvoll und wichtig, Adipositas zu behandeln, bevor gesundheitliche Beschwerden, vor allem Langzeitfolgen auftreten.

Folgeerkrankungen können sein:

  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Bluthochdruck
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Fettleber
  • Atembeschwerden (Belastungsdyspnoe, Asthma)
  • nächtliche Atemaussetzer (Schlaf-Apnoe-Syndrom)
  • Gelenkerkrankungen (z. B. Arthrose)
  • Gallenblasensteine
  • Sodbrennen (Reflux)
  • Gicht (Hyperurikämie)
  • Harninkontinenz
  • psychische Probleme, z. B. Depression
  • Unfruchtbarkeit (Infertilität)
  • erhöhtes Risiko für Schlaganfälle und Krebserkrankungen

Adipositas kann viele Gründe haben. Die häufigsten Ursachen sind:

  • eine familiäre oder genetische Disposition
  • ein ungesunder Lebensstil (Bewegungsmangel, falsche Ernährung)
  • Schlafmangel
  • Stress
  • depressive Erkrankungen
  • Essstörungen (z. B. Binge-Eating-Disorder, Night-Eating-Disorder)
  • endokrine Erkrankungen (z. B. Hypothyreose, Cushing-Syndrom)
  • Medikamente (z. B. Antidepressiva, Neuroleptika, Phasenprophylaktika, Antiepileptika, Antidiabetika, Glukokortikoide, einige Kontrazeptiva, Betablocker)
  • andere Ursachen wie Schwangerschaft, Immobilität oder Nikotinverzicht

Die Formel zur Berechnung des BMI lautet:

Körpergewicht (in kg) / Körpergröße (in m²)

Kategorie                      BMI (kg/m2)            Risiko für Folgeerkrankungen

Untergewicht                < 18,5                       niedrig

Normalgewicht             18,5–24,9                 durchschnittlich

Übergewicht                  25–29,9                   gering erhöht

Adipositas Grad I          30–34,5                   erhöht

Adipositas Grad II         35–39,9                   hoch

Adipositas Grad III        40–49,9                   sehr hoch

Adipositas Grad IV        50–59,9                   sehr hoch

Adipositas Grad V         60 und höher         sehr hoch

Hier können Sie Ihren BMI berechnen.

Podcast: Was tun, wenn eine Diät nicht mehr hilft?

Schon jeder zweite Deutsche gilt als übergewichtig. Ab wann Übergewicht krankhaft und gefährlich wird, welche Therapie empfohlen wird, wenn eine klassische Diät nicht mehr hilft, und welche Erfolgsbeispiele er aus der klinischen Praxis kennt, berichtet unser Chefarzt Dr. Thomas Mansfeld in dieser Folge des Podcasts "Die digitale Sprechstunde".

Ihre Adipositas Spezialist:innen

Chefarzt

Dr. med. Thomas Mansfeld

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Oberarzt

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