Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen: Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern können wir Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.
     

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

Mehr erfahren

Die Instabilität der Lendenwirbelsäule

Die Lendenwirbelsäule trägt rein mechanisch die Hauptlast im Bereich der gesamten Wirbelsäule. Aufgrund dieser Belastung ist sie auch am häufigsten überbelastet und erkrankt. Wer über langanhaltende Rückenschmerzen klagt, sollte sie vom Wirbelsäulenspezialisten gründlich abklären lassen.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Erster Punkt der Diagnostik ist immer die Krankengeschichte zu bereits durchgeführten Rückenschmerz-Therapien. Als zweiter wichtiger Punkt der Diagnostik erfolgt die körperliche Untersuchung. Es schließen sich – insbesondere im Rahmen einer stationären Behandlung–  in der Regel Untersuchungen des Blutes, eine Röntgen- und MRT- Diagnostik sowie in speziellen Fällen eine CT-Diagnostik mit und ohne Kontrastmittelgabe an. Häufig kann erst durch die Zusammenfassung aller dieser Untersuchungsergebnisse in Zusammenschau der geklagten Beschwerden eine genaue Diagnose gestellt werden.

 

Unsere Behandlungsmöglichkeiten: konservativ/operativ

Wenn keine Lähmungen im Beinbereich bestehen und auch keine Störung des Stuhlgangs bzw. des Wasserlassens vorhanden ist, sollte zunächst immer eine konservative Therapie versucht werden. Bei fortschreitendem Verschleiß der Bandscheiben, als späte Folge eines Unfalles mit Bandscheiben-Zerreißung oder bei Versagen der konservativen Therapien über eine längere Zeit oder gar Verschlechterung der Beschwerden ist in manchen Fällen eine operative Therapie zur Linderung der Beschwerden der letzte Ausweg.

Die Operationen können individuell je nach Erfordernis offen über einen Hautschnitt hinten oder von der Seite am Rücken, aber auch von vorn (bauchwärts) erfolgen. Mitunter reicht es sogar, dass die Implantate minimalinvasiven durch die Haut (perkutan) in die Wirbelkörper beidseitig bzw. auch einseitig zur Stabilisierung eingebracht werden. Häufig sind bei diesen Operationen zusätzliche Erweiterungen des Spinalkanals und der Nervenaustrittslöcher an der Seite der Wirbelsäule erforderlich, um die gequetschten Nerven dauerhaft zu entlasten.

Die Nachbehandlung

Am Tag nach der Operation wird mit vorsichtiger Mobilisierung durch unser Physiotherapieteam begonnen. Mitunter ist das zusätzliche Tragen einer Orthese nach der Operation sinnvoll. Der stationäre Aufenthalt beträgt etwa sechs bis zehn Tage. Nach Entlassung aus dem Krankenhaus muss mit gezielter Physiotherapie das Operationsergebnis durch angepasste Bewegungsübungen und tägliches leichtes Training optimiert werden.

Seite teilen: