Zwei Monate im Amt: Dr. Anika Schlemmer leitet seit Februar die Zentrale Notaufnahme am Asklepios Klinikum Schwalmstadt

Seit rund zwei Monaten steht die Zentrale Notaufnahme (ZNA) des Asklepios Klinikums Schwalmstadt unter neuer ärztlicher Leitung: Dr. Anika Schlemmer hat die Verantwortung für diesen zentralen Bereich der Patientenversorgung übernommen und bringt umfassende Expertise aus der Arbeit in einer hochfrequentierten Notaufnahme mit.

Setzt auf interdisziplinäre Zusammenarbeit: Dr. Anika Schlemmer (Mitte vorne) mit den Chefärzten und leitenden Ärzten aus dem Klinikum Schwalmstadt.

Dr. Anika Schlemmer ist Fachärztin für Anästhesie mit Zusatzqualifikationen in Intensivmedizin und klinischer Notfallmedizin. Ihr Studium absolvierte sie in Marburg, wo sie die letzten zehn Jahre am Universitätsklinikum tätig war, zuletzt als Oberärztin im Zentrum für Notfallmedizin. Das Asklepios Klinikum in Ziegenhain kennt sie bereits aus früheren beruflichen Stationen – sie absolvierte hier ihr Praktisches Jahr und arbeitete als Assistenzärztin in der Unfallchirurgie. „Es fühlt sich ein Stück weit wie nach Hause kommen an“, betont Dr. Anika Schlemmer.

In den vergangenen zwei Monaten hat sich Dr. Schlemmer intensiv in ihre neue Rolle und die Strukturen eingearbeitet und konnte bereits erste Impulse setzen. So hat sie gemeinsam mit ihrem Team gezielte Weiterentwicklungen angestoßen. „Mir ist wichtig, dass wir eine klare, gemeinsame Orientierung haben und in einem Umfeld arbeiten, das von Vertrauen und Wertschätzung geprägt ist“, betont Dr. Schlemmer und ergänzt: „Denn gerade in der Notaufnahme, wo Entscheidungen oft unter Zeitdruck getroffen werden müssen, sind eine verlässliche Teamkultur und funktionierende Strukturen entscheidend.“ Ein weiterer Schwerpunkt liegt für sie auf der interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb der Klinik: „Gute Notfallmedizin lebt vom Zusammenspiel verschiedener Fachbereiche. Gerade in herausfordernden Situationen ist es daher entscheidend, dass alle Beteiligten koordiniert und zuverlässig miteinander agieren können.“ Dabei hat sie stets auf das Wohl der Patienten im Blick, die mit akuten Notfällen und den unterschiedlichsten Krankheitsbildern in die Notaufnahme kommen. Auch die Kooperation mit externen Partnern wie Rettungsdiensten und niedergelassenen Ärzten ist ihr besonders wichtig, um Schnittstellen weiter zu optimieren und die Patientenversorgung noch reibungsloser zu gestalten.

Dr. Dagmar Federwisch, Geschäftsführerin des Asklepios Klinikums Schwalmstadt, freut sich über die Neubesetzung: „Mit Dr. Anika Schlemmer haben wir eine fachlich herausragende und zugleich menschlich überzeugende Führungspersönlichkeit für unsere Notaufnahme gewonnen. Sie bringt nicht nur umfangreiche Erfahrung aus der Notfallmedizin mit, sondern auch die Fähigkeit, Teams zu stärken und Strukturen nachhaltig weiterzuentwickeln.“ Mit dem Führungswechsel verabschiedet das Ziegenhainer Krankenhaus zum Ende des Monats zugleich ihren Vorgänger, Tobias Honacker. „Wir danken Tobias Honacker für seine Tätigkeit in unserer Klinik und wünschen ihm für seine private und berufliche Zukunft alles Gute“, so Geschäftsführerin Dr. Dagmar Federwisch.

Die Zentrale Notaufnahme des Asklepios Klinikums ist rund um die Uhr Anlaufstelle für Notfallpatienten aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Sie verfügt über eine moderne Ausstattung, darunter einen Schockraum, mehrere Multifunktionsräume sowie eine Überwachungseinheit.

Zur Person

Dr. Anika Schlemmer (42) ist Fachärztin für Anästhesie, zudem verfügt sie über die Zusatzbezeichnungen Klinische Akut- und Notfallmedizin, Intensivmedizin und Notfallmedizin. Ihr Studium absolvierte sie in Marburg, wo sie die letzten zehn Jahre am Universitätsklinikum tätig war, zuletzt als Oberärztin im Zentrum für Notfallmedizin. Ab Februar übernimmt sie die Ärztliche Leitung der Zentralen Notaufnahme am Asklepios Klinikum Schwalmstadt. Anika Schlemmer ist verheiratet und Mutter von Zwillingen. Ihre Freizeit genießt sie mit ihrer Familie – auf Reisen, in Freizeitparks oder im Fußballstadion. Zudem ist sie gern sportlich aktiv, zum Beispiel beim Skifahren oder Spinning. 

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