Hallux rigidus

Unter Hallux rigidus versteht man eine schmerzhaft Arthrose (Knorpelverlust bis hin zu einer Einsteifung) des Großzehengrundgelenkes. Bewegungseinschränkungen sind die Folge - insbesondere das Abrollen beim Laufen ist schmerzhaft eingeschränkt und die Belastbarkeit bei längeren Gehstrecken erheblich herabgesetzt.

Ursachen des Hallux rigidus

Es gibt hier keine genaue Erklärung, man nimmt an, dass es nach wiederholten kleineren "Unfällen" (Traumen), Veränderungen in der Durchblutung, Entzündungen, Übergewicht oder nach Operationen dazu kommen kann.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Die konservative Therapie des Hallux rigidus ist selten langzeitlich erfolgversprechend. Dennoch sollten alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden, um die Schmerzen zu lindern. Nur wenn diese keine Abhilfe mehr schaffen, wird eine Operation empfohlen.

Wir entscheiden gemeinsam mit Ihnen, welche Behandlung für Sie die beste ist.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Konservative Behandlung

Wir bieten Ihnen folgende konservative Maßnahmen an:

  • Einlagenversorgung
  • Versorgung Schuhzurichtungen (Ballenrolle)
  • Physiotherapeutische Behandlung
  • Behandlung mit Medikamenten, einschließlich Spritzen in das Gelenk

Operative Vehandlung

In sehr frühen Stadien können wir gelenkerhaltend operieren und eine Bewegungsverbesserung und Schmerzreduzierung erreichen. Der Abnutzungsprozess schreitet jedoch häufig weiter voran.

In der Mehrzahl der Fälle ist das Großzehengrundgelenk bereits zerstört und eine gelenkerhaltende Operation nicht mehr möglich. Hierzu stellt eine operative Versteifung des Großzehengrundgelenkes eine Möglichkeit dar, eine Schmerzbeseitigung zu erreichen.

Das Einsetzen von Kunstgelenken in dieser Region hat sich bisher häufig nicht bewährt, weshalb wir diese Operation nicht durchführen

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Wegen der zu erwartenden Vorfußschwellung werden Sie die ersten Tage nach der Operation eine Bettruhe einhalten müssen. Je nach Operation erhalten Sie dann beim Aufstehen spezielle Entlastungsschuhe. Eine vorübergehende Gipsbehandlung oder eine Behandlung mit Plastschienen für die Großzehe ist nur die Ausnahme und meist nicht nötig. Bis zu einem viertel Jahr kann auch eine Schwellung des Vor- und Mittelfußes auftreten. Spezielle Lymphmassagen schaffen hier unter anderem Abhilfe.

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