Herzrhythmusstörungen und Synkopen

Im Vorfeld der eingreifenden Untersuchungen bedarf es mittels der genauen Befragung von Patienten und Angehörigen einer guten Erfassung von Umständen. Wenn dazu EKG-Registrierungen fehlen, können uns LZ-EKG-Aufzeichnungen, ambulant verfügbare Rhythmuskarten oder Ereignisrecorder bei Synkopen zur Diagnostik wertvolle Dienste leisten. Neben der möglichen Versorgung mit kardialen Aggregaten (Herzschrittmacher, ICD) stellt  stellt die Elektrophysiologische Untersuchung  (EPU) bei Bedarf mit Verödungstherapie (Ablation) einen zusätzlichen Behandlungszweig bei Herzrhythmusstörungen dar.  Bei  diesem Verfahren werden spezielle Elektrokatheter überwiegend durch die Leistengefäße in das Herz vorgebracht. Durch elektrische Stimulationsmanöver können die Untersucher die Herzrhythmusstörungen  lokalisieren und ggf über einen Katheter veröden (Ablation). Je nach Art der Störung finden diese Untersuchungen und Therapien in unserer Abteilung oder im Rahmen der engen Kooperation mit dem AK St. Georg dort durch erfahrene Rhythmologen/Elektrophysiologen statt.

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