Pneumologie

Die Pneumologie, der Begriff kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie "die Lehre von der Luft", beschäftigt sich mit den Erkrankungen des Lungengewebes, der Bronchien und der Atemmuskulatur.

In der bundesdeutschen Krankheitsstatik nehmen Erkrankungen der Atemwege seit vielen Jahren prozentual gesehen zu. Hier steht vor allem die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (engl. als COPD abgekürzt) im Vordergrund.
Diese Erkrankung ist umgangssprachlich auch als "chronische (Raucher-) Bronchitis" bekannt. Hiervon zu unterscheiden ist Bronchialasthma, das oft eine allergische Ursache hat. Tumorerkrankungen der Lunge und des Lungenfells sind wesentliche Schwerpunkte im Fachgebiet Pneumologie.
Nicht zuletzt gibt es seltenere und seltene Lungenerkrankungen wie u. a. atypische Lungenentzündungen, Lungentuberkolose, Sarkoidose, verschiedene Typen von Lungenfibrosen, die oft eine spezielle Diagnostik und Therapie, oft auch in Kooperation mit pneumologischen Schwerpunktzenten erfordern.

Wir helfen Ihnen bei

  • COPD (chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung) und Asthma bronchiale
  • Behandlung von Pneumonien (Lungenentzündungen)
  • Verdacht auf das Vorliegen einer Tumorerkrankung der Lunge oder des Lungenfells
  • Abklärung von den verschiedenen Ursachen von Atemnot

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

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Lungenfunktionsdiagnostik

Patienten mit Erkrankungen der Atmungsorgane benötigen oft zur Diagnostik spezielle Untersuchungsmethoden. Hier steht an der Asklepios Klinik Seligenstadt eine moderne Lungenfunktionsdiagnostik-Abteilung zur Verfügung. Diese bietet u. a.

  • Bodyplethysmographie,
  • Diffusionskapazitäts-Bestimmung,
  • Blutgasanalytik, Metacholin-Provokationstestung und
  • Schlaf-Apnoe-Screening

Unser interventionell-diagnostisches Spektrum umfasst als bronchoskopische Techniken die Biopsie von Veränderungen der Bronchien z. B. bei Tumoren unter anderem in Kryobiopsietechnik, die Gewinnung von transbronchialen Biopsien und die Durchführung von bronchoalveolären Lavagen zur differenzierten Diagnostik bei seltenen Lungenerkrankungen, die Fremdkörperentfernung aus Luftröhre und Bronchien und die Therapie bei akuten Lungenblutungen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

  • Diagnostik und Therapie bei COPD
  • Bronchoskopische und internistische Diagnostik bei dem Verdacht auf das Vorliegen eines Tumorleidens
  • Entfernung von Fremdkörpern aus der Luftröhre und den Bronchien
  • Bronchoskopische Diagnostik mittels Biopsie bei dem Verdacht auf das Vorliegen von seltenen Lungenerkrankungen

Für Langzeit-Sauerstoff-pflichtige Patienten stehen tragbare Flüssig-Sauerstoff-Geräte bereit, so dass der betroffene Patient trotz Sauerstoff-Dauertherapie im Krankenhaus außerhalb seines Bettes  mobil ist und z. B. mit seinen Besuchern die Cafeteria aufsuchen oder den Sonnenschein im Klinikpark genießen kann.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Unsere Patienten, bei denen wir einen Lungentumor festgestellt haben, besprechen wir interdisziplinär in unserem Tumorboard mit den Kolleginnen und Kollegen der Onkologie, der Strahlentherapie, der Chirurgie und der Anästhesie, um gemeinsam für unsere Patienten einen fachbereichsübergreifenden Behandlungsplan zu entwickeln.

Für unsere Patienten, die weitergehende hochspezialisierte Diagnostik (z.B. PET-CT) oder  Therapie wie z. B. spezielle thoraxchirurgische Eingriffe oder die Einleitung einer Heimbeatmungstherapie beispielsweise bei sich verschlechternder COPD oder neuromuskulären Erkrankungen benötigen, stellen wir den Kontakt zu Schwerpunktzentren her.

Bei der Betreuung unserer pneumologischen Patienten bedenken wir auch immer, z. B. nach einer kompliziert verlaufenden Lungenentzündung oder einer sich verschlechternden COPD die Möglichkeit einer anschließenden Rehabilitationsmaßnahme und unterstützen bei der Antragsstellung für eine Anschlussheilbehandlung (AHB = "Kur").

Benötigen unsere Patienten wegen ihrer Erkrankung eine häusliche Sauerstoff-Therapie, so kümmern wir uns um die Erstverordnung der entsprechenden Hilfsmittel.

In Ihrem Entlassungsbrief werden die relevanten pneumologischen Befunde aufgeführt, so dass Ihr ambulant weiterbetreuender Pneumologe sich schnell einen Überblick über durchgeführten Maßnahmen verschaffen kann.

Sprechen Sie uns an

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