Carotisstenose - Verengung der Halsschlagader

Die Einengung der Halsschlagader (Carotisstenose) ist eine Form der arteriellen Verschlusskrankheit mit Lokalisation an den Arterien, die das Gehirn mit sauerstoffreichem Blut versorgen. Eine akute Unterbrechung dieses Blutflusses führt zu einem Schlaganfall. In Deutschland ereignen sich ca. 200.000 Schlaganfälle pro Jahr, von denen mindestens 20 % auf die Veränderungen der vorderen Halsarterien zurückzuführen sind.

Verengung der Halsschlagader: 3 Fragen 3 Antworten | Asklepios

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Bei rund 30.000 Menschen verursachen Blutgerinnsel einen Schlaganfall. Viele lassen sich auf eine Verengung der Halsschlagader, auch Karotisstenose genannt, zurückführen. Dr. Peter Dahl, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Gefäßtherapie am Asklepios Klinikum Schwalmstadt erklärt wie es zu einer Verengung der Halsschlagader kommt, warum es gefährlich ist und wann operiert werden sollte.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Bereits durch das Abhören der Halsgefäße mit dem Stethoskop lassen Strömungsgeräusche den Verdacht auf eine Engstelle aufkommen. Gesichert werden kann diese jedoch nur durch ein bildgebendes Verfahren. Diagnostik der Wahl ist in erster Linie die farbkodierte Duplexsonografie, die ergänzt wird durch ein Schnittbildverfahren wie CT oder MR-Angiografie. Bei unklaren Befunden ist die invasive Angiografie mittels Katheteruntersuchung über die Leistenarterie notwendig. All diese Verfahren stehen Ihnen in unserer Klinik zur Verfügung.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Ziel der Behandlung von Halsschlagaderverengungen ist dass Auftreten eines Schlaganfalls zu vermeiden. Aus großen Untersuchungen ist bekannt, dass bei höhergradigen Verengungen (> 70%) das Risiko für einen Schlaganfall ansteigt. Das Risiko ist noch viel größer, wenn bereits Schlaganfallvorboten aufgetreten sind („symptomatische“ Stenose (Verengung)). In beiden Fällen ist eine prophylaktische Behandlung in Erwägung zu ziehen. Neben einer strikten Kontrolle von Risikofaktoren (Einstellung der Blutfettwerte, Blutdruckkontrolle) ist es häufig sinnvoll, den zur Verengung führenden Kalk in Allgemeinnarkose oder in örtlicher Betäubung operativ zu entfernen (Kalkausschälung = „Thrombendarteriektomie“). Die Behandlung mit einem Ballon und „Stent“ (kleines Metallröhrchen) kann in Einzelfällen ebenfalls sinnvoll sein.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Am Entlassungstag führen wir mit Ihnen ein ausführliches Gespräch und weisen Sie dabei auf die besonderen Dinge hin, die Sie zukünftig beachten sollten. Sie erhalten einen Brief für Ihren weiterbehandelnden Arzt, in dem neben der Entlassungsmedikation die Empfehlungen noch einmal schriftlich festgehalten werden.

Wir sprechen im Abschlussgespräch mit Ihnen über die vielseitigen Möglichkeiten der Nachsorge, um diese für Sie bestens ausschöpfen zu können.

Carotisstenose | Asklepios

1,2 Liter Blut braucht das menschliche Gehirn jede Minute! Eine Verengung der Halsschlagader macht keine Schmerzen. Das macht die sogenannte Carotisstenose so gefährlich, da die Ablagerungen in der Arterie zu einem Schlaganfall führen können. Das Gehirn wird dabei nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt. Kurz anhaltende Symptome wie zum Beispiel eine Verschlechterung des Sehens auf einem Auge sind die Folge und kann auf eine Carotisstenose hinweisen. Dr. Peter Dahl erklärt was die Ursachen für die Entstehung einer Carotisstenose sein können und wie eine Verdickung der Halsschlagader behandelt werden kann

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Carotisstenose | Asklepios

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