Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen: Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern können wir Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.
     
  • Maskenpflicht – für Ihre Sicherheit und zum Schutz unserer Patienten: Bitte tragen Sie ab Betreten unserer Kliniken einen Mund- und Nasen-Schutz. Die Maskenpflicht gilt auch für unsere mobilen Patienten sowie während der Patientenversorgung – sofern es der Gesundheitszustand zulässt.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

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Schmerztherapie

Unser Haus strebt das Konzept einer schmerzfreien Klinik an.

Schmerzen, die nach der Operation auftreten, sind für Patienten nicht nur unangenehm, sie bergen auch zahlreiche Risiken, die den Operationserfolg beeinträchtigen können. Aus diesem Grund hat eine effiziente Schmerztherapie von Anfang an einen hohen Stellenwert. Das bedeutet, dass jeder Patient bereits vor der Operation ein speziell auf ihn abgestimmtes Schmerztherapiekonzept erhält.

Schmerz ist ein subjektives Erlebnis, daher können auch nur Sie Aussagen über dessen Intensität machen. Deshalb befragen wir Sie regelmäßig zu Ihren Schmerzen, bereits im Aufwachraum und auch später in Ihrer Station, um Ihnen bedarfsgerecht zu helfen. Je nach Stärke passen wir das Konzept dann an, sodass Sie im Idealfall gar keine Schmerzen verspüren.

In unserer Prämedikationssprechstunde klären wir Sie über die unterschiedlichen Behandlungsverfahren auf.

Patientenkontrollierte Analgesie (PCA)

Die PCA (aus dem Englischen: „patient-controlled analgesia“ für „patientengesteuerte Analgesie“) bietet dem Patienten die Möglichkeit, sich selbst über eine Pumpe mit Handschalter Medikamente zu verabreichen, wenn er Schmerzen bekommt. Damit es nicht zu Überdosierungen kommt, sind Sperrzeiten und Maximaldosierungen in das Gerät einprogrammiert.

Periduralanästhesieverfahren (PCEA)

Alternativ zur intravenösen Gabe (Spritzen in die Vene) kann die Anlage eines Periduralkatheters (PDK) besonders für große Baucheingriffe oder auch in der Geburtshilfe eine wirksame Methode der Schmerztherapie sein. Dabei legen wir rückenmarksnah einen flexiblen Schlauch an, über den wir Betäubungsmittel verabreichen.

Periphere Regionalanästhesieverfahren

Bei einer peripheren Regionalanästhesie blockieren unsere Spezialisten gezielt die Nerven, die die betreffende Gliedmaße versorgen. Hierbei suchen sie die Nerven mit einer speziellen, elektrisch stimulierten Nadel auf. Gleichzeitig ist es möglich, mit modernen Ultraschallgeräten (für röntgenstrahlenfreie Bildgebung) den betreffenden Nerv darzustellen und somit noch gezielter die Medikamente unter Sichtkontrolle zu verabreichen.

Um eine effektive Schmerztherapie sicherzustellen, führt unser Akutschmerzteam bei Patienten mit invasiven Verfahren zweimal täglich eine Visite (also einen Besuch) durch und passt die Therapie dem Bedarf an.

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