Traumafolgestörungen und PTBS

Wenn das eigene Leben in den Grundfesten erschüttert wird

Traumatische Erfahrungen durch Ereignisse außergewöhnlicher Belastung und Bedrohung wie etwa Unfälle, Überfälle oder Naturkatastrophen können einen schwer erschüttern und führen häufig zu einer tiefen Verzweiflung und zu Beeinträchtigungen im Leben der Betroffenen. Wiederkehrende belastende Erinnerungen wie Bilder und Gedanken, Albträume, emotionale Taubheit, Ein- und Durchschlafstörungen sowie Konzentrationsstörungen sind die häufigsten, aber nur einige der möglichen Symptome.

Noch Jahre nach einem Trauma können die Betroffenen unter erheblichen Folgen leiden und erfahren oftmals keine adäquate Behandlung. Abhängigkeitsstörungen, Depressionen und Angststörungen können weitere Folgeerkrankungen darstellen.

So helfen wir Ihnen

Unser Ziel in der Trauma-Bewältigung ist es, Ihnen mit intensiven und sehr effektiven Therapiemethoden zur Seite zu stehen. Zur Anwendung kommen etwa:

  • EMDR (aus dem Englischen: „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“; Hilfe zur Desensibilisierung und Verarbeitung mithilfe von geleiteter Augenbewegung)
  • PITT (Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie, ein kurzzeitpsychotherapeutisches Verfahren nach der Psychoanalytikerin Luise Reddemann, das die innerseelischen Kräfte des Betroffenen in den Blick nimmt)

Im geschützten Rahmen der Klinik wollen wir Ihnen zu mehr Stabilität und Sicherheit verhelfen. Mit der Bearbeitung des Traumas wollen wir dessen Folgen mindern und Ihnen damit die Möglichkeit zur Aufnahme beziehungsweise die Fortsetzung Ihrer Alltagsaktivitäten erleichtern.

Ist eine ausreichende emotionale Stabilität gegeben und sind Sie vertraut mit Maßnahmen zur Selbstregulation, kann eine angemessene Konfrontation mit dem Trauma in der Therapie erfolgen. Hierzu können imaginative Techniken wie PITT (Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie) angewendet werden, ein kurzzeitpsychotherapeutisches Verfahren, das Ihre innerseelischen Kräfte in den Blick nimmt. Außerdem bietet sich die Methode der adaptiven Informationsverarbeitung durch bilaterale (zweiseitige) Stimulation (EMDR) an. „EMDR“ steht für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ und bietet Hilfe zur Desensibilisierung und Verarbeitung mithilfe von geleiteten Augenbewegungen.

Die in Ihrem Gehirn getrennt voneinander abgespeicherten traumatischen Erfahrungen sollen in Ihr Netzwerk von Fähigkeiten und Ressourcen integriert werden.

Wir helfen Ihnen dabei, Anschluss an Ihre Kompetenzen zu finden, mit denen Sie in ein neues Leben starten können.

 

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