Schlafstörungen

Wenn Ihnen Belastungen den Schlaf rauben

Fast jeder Mensch musste schon einmal im Leben die Erfahrung machen, dass es in einer belastenden Situation wie etwa bei beruflichem oder privatem Stress zu einer Verschlechterung des Nachtschlafs kam. Tags darauf ist man übermüdet und unkonzentriert.

Solch eine vorübergehende Schlaflosigkeit hat jeder schon einmal erlebt, sie ist an sich kein Grund zur Sorge. Halten die Schlafstörungen jedoch über einen längeren Zeitraum von Wochen, Monaten oder sogar Jahren an, werden sie für Betroffene zur Qual. Alarmierend ist, dass in den westlichen Industrieregionen fast jeder fünfte Erwachsene an ausgeprägten chronischen Schlafstörungen leidet (Riemann, 2004).

Die Folgen sind vielfältig und schwer:

  • Konzentrationsstörungen
  • verringerte Leistungsfähigkeit
  • gesteigertes Risiko für Arbeits- und Autounfälle
  • Tagesmüdigkeit
  • Reizbarkeit
  • körperliche Leiden (Magenbeschwerden, Bluthochdruck, Herz- und Kreislauf-Erkrankungen, geschwächtes Immunsystem)
  • vorzeitige Alterserscheinungen
  • Übergewicht
  • Depressionen
  • Angst
  • organische Erkrankungen

Oftmals kommt es vor, dass Betroffene mit Schlafmitteln oder Alkohol versuchen, sich selbst zu „therapieren“ und dadurch in eine zusätzliche Missbrauchs- oder Abhängigkeitsspirale geraten.

Durch therapeutische Maßnahmen wie psychoedukative Gruppen zur Wissensvermittlung, Entspannungs- und Gesprächstherapie werden wir mit Ihnen die Hintergründe Ihrer Schlafprobleme beleuchten. Im Rahmen von Übungen zur Selbstwirksamkeit werden wir Ihnen Techniken im Umgang mit Schlafstörungen vermitteln. Ein dazu wissenschaftlich entwickeltes Behandlungsmodul wird in der Therapie eingesetzt.

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