Schädlicher Gebrauch von nicht abhängigkeitserzeugenden Substanzen

Wenn es ohne nicht mehr geht

Viele psychische und körperliche Beschwerden wie Kopf- und Rückenschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden oder Depressionen führen häufig zur Einnahme von frei erhältlichen Medikamenten. Da viele dieser nichtabhängigkeitserzeugenden Substanzen jedoch auch unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen können, kann eine längerfristige Einnahme zu diversen Beeinträchtigungen oder gar Schädigungen führen.

Erleichtert wird der schädliche Gebrauch durch die Tatsache, dass viele Substanzen ohne Rezept erhältlich sind. Zu den häufigsten Medikamenten zählen Antidepressiva, Laxantien (Abführmittel), Amphetamine (Aufputschmittel) und Analgetika (Schmerzmittel), die dauerhaft zu Leber-, Nieren- und Herz-Kreislauf-Schäden führen können.

Unsere Behandlung

Im Mittelpunkt der Behandlung steht:

  • die Aufklärung zur Substanz
  • die Betrachtung des eigenen Verhaltens
  • die Beobachtung der Symptome
  • die gemachten Erfahrungen

Eingebettet in die Betrachtung der Lebensgeschichte lassen sich häufig Ereignisse identifizieren, die zur Krankheitsentwicklung beziehungsweise Aufrechterhaltung beitrugen. Im Verständnis dieser Zusammenhänge können wir gemeinsam die besondere Anforderung, die das Symptom und das Verhalten bedingt hat, erkennen und bearbeiten. Mit diesen Erkenntnissen wird es uns dann möglich sein, zusammen neue Strategien zu entwickeln, die die Einnahme der Substanz letztlich nicht mehr erforderlich machen. Dabei gilt es, Ihre psychische Abhängigkeit zu überwinden.

Eine Dosisreduktion ist ein erster Schritt, das Absetzen der Substanz bedarf neuer Fähigkeiten, die Sie mithilfe eines breiten Therapieangebotes entwickeln können.

Seite teilen: