Nachsorge thermischer Verletzungen (Verbrennungen/Verbrühungen)
Thermische Verletzungen, wie Verbrennungen und Verbrühungen, gehören zu den häufigen Unfällen bei Kindern und Jugendlichen. Da ihre Haut in der Regel dünner und empfindlicher ist, können schon kurze Kontakte mit heißen Flüssigkeiten, heißen Oberflächen oder Flammen schwere Verletzungen verursachen. Eine schnelle und richtige Hilfe ist entscheidend, um Folgeschäden zu vermeiden.
Die Erstversorgung, direkt nach dem Unfall, erfolgt jederzeit über unsere Notfallambulanz. Hierfür ist keine Terminvereinbarung notwendig.
Sie sehen hier den Behandlungsverlauf beginnend mit dem Unfalltag (Bild 1), OP nach 2 Tagen (Bild 2), dem Ergebnis nach 3 Monaten (Bild 3) und final dem Ergebnis nach 9 Monaten (Bild 4).
Anschließend werden die Patienten, je nach Schweregrad der Verletzung, ambulant oder stationär in unserer Klinik behandelt. Hierfür stehen unser interdisziplinäres Team mit langjähriger Erfahrung in der Behandlung von Patienten mit thermischen Verletzungen und modernste Behandlungsmethoden zur Verfügung.
Häufig ist eine konservative Behandlung mit speziellen Wundauflagen (z.B. Suprathel®) möglich. Bei schweren Verletzung kann eine operative Behandlung, z.B. eine Hauttransplantation, im Verlauf notwendig werden.
Im Anschluss werden alle Patienten mit ihren Familien in dieser Sprechstunde angebunden. Die Betreuung ist, je nach Bedarf, kurz- oder langfristig vorgesehen. So können mögliche Folgen der Verletzung frühzeitig erkannt und behandelt werden.
Inhalt der Sprechstunde
Nachsorge von thermischen Verletzungen im Anschluss an eine Erstversorgung
- Wundmanagement/ Verbandswechsel
- Narbenbehandlung
- Narbenpflege
- Kompressionsbehandlung
- Allgemeine Unterstützung
- Physio-/ Ergotherapie
- Kontakt zu Hilfsorganisationen (Paulinchen e.V.)
- Operative Narbentherapie
Sprechen Sie uns an
Britta Stamnas
Chefarztsekretariat
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- 02241 249-224