Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchsveinschränkungen: Patienten dürfen pro Tag 1 Besucher empfangen; Besuch nur von nahen Angehörigen/Verwandten; Besuch auf allen Stationen außer Isolationsbereiche; Tragepflicht von Mund-Nasenschutz für Patient und Besucher; An- und Abmeldung der Besucher am Empfang auf der dafür vorgesehenen Besucherliste

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

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Interventionelle Behandlung des akuten Herzinfarkts

(24-Stunden Notfallversorgung)

Bei einem akuten Herzinfarkt ist unser erfahrenes Team rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr mit einer qualifizierten Notfallversorgung für Sie oder Ihren erkrankten Angehörigen im Herzkatheterlabor da. Bitte zögern Sie im Zweifelsfall nicht, sofort den Rettungsdienst zu rufen. Bei einem Herzinfarkt zählt jede Sekunde, um Sie oder Ihren erkrankten Angehörigen rasch mit einer fachgerechten Therapie zu versorgen. Nur so können wir das Risiko einer Komplikation senken. Die zuverlässigste Behandlungsmöglichkeit ist eine möglichst frühzeitige Kathetertherapie (Verfahren, bei dem ein feiner Spezialschlauch über eine Arterie bis in die Herzkranzgefäße geführt wird).

Bei einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) sterben Teile des Herzmuskels (Myokard) auf Grund einer Durchblutungsstörung (Ischämie) ab. In der Regel bleibt der Herzmuskel dabei länger als 20 Minuten unterversorgt.

Die Betroffenen spüren einen plötzlich auftretenden, mehr als 20 Minuten anhaltenden, meist starken Schmerz im Brustbereich, der in die Schultern und Arme sowie den Unterkiefer und Oberbauch ausstrahlen kann. Auch Schweißausbrüche, Übelkeit und Erbrechen können einen Infarkt begleiten. Etwa 25 % aller Herzinfarkte verursachen dagegen nur geringe oder gar keine Beschwerden.

Im Gegensatz zum Angina-pectoris-Anfall („Brustenge“) stirbt beim Herzinfarkt ein Teil des Herzmuskels komplett ab und es kommt zum Gewebsuntergang. Ursache ist in den meisten Fällen der akute Verschluss eines Herzkranzgefäßes durch einen rupturierten arteriosklerotischen Plaque, der eine Thrombembolie verursacht.

Eine gefährliche Komplikation bei einem Herzinfarkt sind Herzrhythmusstörungen. Sie können in der Akutphase eines Infarkts auftreten. Deshalb kann auch ein relativ kleiner Infarkt über das sogenannte Kammerflimmern (spezielle Herzrhythmusstörung) zum Sekundenherztod führen, so dass die Patienten so schnell wie möglich über den Rettungsdienst in das nächstgelegene Krankenhaus mit einer 24-Stunden-Herzkatheterbereitschaft gebracht werden sollten

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