Erkrankungen und Verletzungen des Schultergelenks

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Schultergelenksverletzungen können durch ein akutes Unfallgeschehen oder wiederholte Verletzungsmuster auftreten. Immer wiederkehrende Bewegungen im Überkopfbereich z. B. bei Sportarten wie  Tennis und Volleyball können zu vorzeitigem Verschleiß führen. Auch arbeitsbedingt kann z.B. bei Maurern, LKW-Fahrern, Malern, Elektrikern ein vorzeitiger Verschleiß auftreten. Mit zunehmendem Alter oder durch Stoffwechselerkrankungen kommt es zum Verschleiß der Bänder und Sehnen der Schulter bis hin zu starken Verformungen des Oberarmkopfes. Eine differenzierte Untersuchung vor einer Operation unterscheidet zwischen Schmerzen, die z.B. von der Halswirbelsäule oder anderen Organen kommen, und schafft damit gute Voraussetzungen für den Therapieerfolg. Davon lassen sich spezielle OP-Techniken ableiten, deren Erfolg aber auch von einer effektiven Nachbehandlung unter Kooperation des Patienten abhängt.

Operativ setzen wir offene und minimalinvasive Techniken ein:

  • Frakturenversorgungen  im Schulter- und Oberarmbereich
  • Akromioplastik, Kalkherdentfernung bei Tendinosis calcarea bei subakromialen Schmerzsyndromen
  • Endoprothetik des Schultergelenkes (Cup-Prothesen, Totalendoprothesen und inverse Prothesen)
  • Rotatorenmanschettenrupturen: Offene und arthroskopische Rekonstruktionen
  • arthroskopische Behandlung von Knorpelerkrankungen
  • Schultergelenkinstabilitäten: arthroskopische  und offene Rekonstruktionen bei Luxationen: Kapsel-Labrum-Refixation (Bankart-OP), Glenoidaufbauplastik (z.B. n. Latarjet, Spanplastiken), Kapselraffungen

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