Erkrankungen und Verletzungen des Hüftgelenks

Verletzungen des Hüftgelenkes behandeln wir standardmäßig mit einer großen Methodenvielfalt seit vielen Jahren. Eine gelenkerhaltende Operation im jungen Lebensalter zählt zu dem primären Ziel der Unfallchirurgie der Asklepios Klinik Wandsbek. Im höheren Lebensalter geht es meist um eine schnelle Wiederherstellung der Mobilität. Hier ist der endoprothetische Gelenkersatz häufig die einzige Therapie der Wahl. Der totalendoprothetische Gelenkersatz kann zementiert, teilzementiert oder zementfrei eingesetzt werden. Eine besonders gewebeschonende Operationstechnik und kurze Operationszeiten stehen bei uns besonders im Fokus. Dadurch wird eine geringe Belastung des Organismus erreicht. Auch durch die enge Zusammenarbeit mit unserem Physiotherapeutenteam ergibt sich für Sie ein möglichst kurzer stationärer Aufenthalt. In den meisten Fällen ist eine Anschlussheilbehandlung in einer Reha-Einrichtung von Vorteil. Diese wird nach Absprache mit Ihnen gerne durch unseren Sozialdienst für Sie organisiert.

Eckdaten zur medialen Schenkelhalsfraktur (Hüftgelenksnaher Oberschenkelhalsbruch)

 

  • Junger Patient mit akuter Verletzung (Gelenkerhaltende Operation): Der stationäre Aufenthalt dauert in der Regel 7 bis 10 Tage. Die Operationszeit beträgt ca. 20 bis 40 Minuten. Wir bieten diese unter Teil- oder Vollnarkose an. Bis zur Vollbelastung vergehen etwa 6 Wochen.
  • Patient im fortgeschrittenem Lebensalter (Totalendoprothetischer Gelenkersatz): Der stationäre Aufenthalt dauert in der Regel 7 bis 10 Tage. Die Operationszeit beträgt ca. 1 bis 1,5 Stunden. Wir bieten diese unter Teiln- oder Vollnarkose an. Die Vollbelastung kann sofort erfolgen.
  • Geriatrischer Patient (Hemiendoprothetischer Gelenkersatz): Der stationäre Aufenthalt dauert in der Regel 7 bis 10 Tage. Die Operationszeit beträgt ca. 3/4 h. Wir bieten diese unter Teil- oder Vollnarkose an. Die Vollbelastung kann sofort erfolgen.

Hüftgelenksverschleiß

Die Behandlung von Verschleißerscheinungen des Hüftgelenks zählt zu den häufigsten degenerativen Veränderungen welche die Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie behandelt.

Häufige Veränderungen in diesem Bereich sind:

  • Coxarthrose (Degenerativer Hüftgelenksverschleiß)
  • femoro-acetabuläres Impingement (Hüftgelenkseinengung)

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