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Erkrankungen der peripheren Nerven

Neuromuskuläre Erkrankungen umfassen Erkrankungen des Muskels, der Signalübertragung vom Nerven auf die Muskulatur und der peripheren (außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks gelegenen) Nerven. Dass die Erkrankungen des Muskels auch in den Bereich des neurologischen Fachgebiets gehören, wissen nur wenige.

Missempfindungen und ein zunehmendes Taubheitsgefühl in den Füßen, im Verlauf der Erkrankung auch in den Händen, können erste Anzeichen einer sogenannten Polyneuropathie sein. Hierbei handelt es sich um die häufigste Erkrankung aus der Gruppe der neuromuskulären Störungen und viele, vor allem ältere, Menschen leiden darunter. Die wichtigsten Risikofaktoren sind das Vorliegen eines Diabetes und der regel- und übermäßige Alkoholkonsum. Es können aber auch viele andere Ursachen zugrunde liegen, weshalb eine intensive Diagnostik notwendig ist, um die häufig sehr belastende Störung optimal behandeln zu können.

Ihr Neurologisches Team Wandsbek hat jahrzehntelange Erfahrung in der klinischen und elektrophysiologischen Untersuchung dieser Erkrankungen. Neben Laboruntersuchungen von Blut und Nervenwasser wenden wir bildgebende Verfahren, wie die Kernspintomografie (auf Basis von Magnetfeldern), und endoskopische Verfahren (mittels feiner stab- oder röhrchenförmiger Instrumente) an. In seltenen Fällen entnehmen wir Proben von Nerven und Muskeln. Für diese umfangreiche Abklärung ist in der Regel ein kurzstationärer Aufenthalt notwendig.

Auch bei den selten auftretenden Erkrankungen des Muskels helfen wir Neurologen Ihnen gerne. Erkrankungen des Muskels machen sich häufig durch Muskelschmerzen, Muskelverschmächtigungen und Muskelschwächen in unterschiedlichen Körperregionen bemerkbar. Hierbei sind drei wesentliche Gruppen zu unterscheiden. Bei der belastungsabhängigen Muskelschwäche (Myasthenie) liegt eine erhöhte Ermüdbarkeit der Muskulatur vor, die durch Belastungen ausgelöst wird. Entzündliche Muskelkrankheiten(Myositiden) äußern sich durch eine plötzlich auftretende Muskelschwäche. Die Muskulatur reagiert auf Druck schmerzhaft und manchmal treten auch Hautveränderungen auf. Bei den erblichen Muskelkrankheiten (Muskeldystrophien) liegen genetische Faktoren zugrunde. Der Verlauf der Erkrankung und auch die Erbfaktoren sind unterschiedlich und beruhen meist auf einer Störung des Muskelstoffwechsels.

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