Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchseinschränkungen: Aus Sicherheitsgründen reduzieren Sie die Besuche bei Ihren Lieben bitte auf einen Besucher pro Tag und maximal 1 Stunde. Bitte beachten Sie die Infektionsschutzrichtlinien.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

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Anfallsleiden

Eine plötzliche Bewusstlosigkeit kann viele Ursachen, wie zum Beispiel Krampfanfälle, haben. Wir führen eine ausführliche neurologische Abklärung und eine fachspezifische Beratung durch und leiten gegebenenfalls eine spezifische Therapie ein.

Ihr Neurogeriatrisches Team Wandsbek verfügt über umfassende Erfahrungswerte und modernste technische Ausstattung, um Ihnen optimal zu helfen. In unserem EEG-Labor (darin finden Aufzeichnungen des Hirnaktionsströme-Verlaufs statt) besteht die Möglichkeit, ein Langzeit-EEG über mehr als 24 Stunden mit Videoüberwachung aufzuzeichnen. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen kreislaufbedingten und epileptischen Ursachen, da sich hieraus sehr unterschiedliche Konsequenzen für die Behandlung ergeben.

Der Begriff „epileptischer Anfall“ beschreibt keine einzelne Krankheit, sondern die Folge einer Vielzahl von Hirnerkrankungen oder Symptomen ohne spezielle Ursache. Von Epilepsie (Krampfleiden oder Fallsucht) sprechen wir erst, wenn die Anfälle vermehrt auftreten.

Epileptische Anfälle können sich ganz unterschiedlich äußern: Manche dauern nur wenige Sekunden und bleiben fast unbemerkt. Die Betroffenen verspüren zum Beispiel ein leichtes Muskelzucken oder Kribbeln, manchmal kommt es zu kurzen Bewusstseinspausen. Andere Anfälle dauern über ein bis zwei Minuten an, sie sind verbunden mit unkontrollierbaren Zuckungen, einem Bewusstseinsverlust sowie heftigen Krämpfen.


Epileptische Anfälle sind relativ häufig, sie können in jedem Alter auftreten. Das Risiko, während des Lebens einen epileptischen Anfall zu erleiden, beträgt ca. 10 %. Im Kindesalter ereignet sich bei einem Drittel der Patienten der erste epileptische Anfall, bei rund einem Drittel erst jenseits des 60. Lebensjahres.

 

Die häufigste Ursache für epileptische Anfälle im fortgeschrittenen Lebensalter sind sogenannte symptomatische Anfälle, die aufgrund von Narben im Gehirn auftreten. Häufigste Ursache hierfür sind Schlaganfälle in der Vorgeschichte. Diese Anfälle können wir in der Regel sehr gut und effektiv behandeln – mit dem Ziel eines uneingeschränkten und normalen Lebens für unsere Patienten.  

 

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