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Bild: Mehrsprachige Grafik zum Besuchsverbot in den Asklepios Kliniken

Schlaganfall vermeiden durch eine Halsschlagader-Operation (Carotis-Chirurgie)

Verengungen der Halsschlagader zählen zu den häufigsten Ursachen von Schlaganfällen. Diese Verengungen (Stenosen) werden durch Ablagerungen in den Halsschlagadern (Carotis) verursacht – ähnlich wie bei den Verengungen der Herzkranzgefäße, die Ursache für einen Herzinfarkt sein können.

Die Gefäß-Experten unserer Klinik besitzen eine große Erfahrung in der operativen Therapie der Carotis-Stenose. Daher können wir Ihnen bei der Therapieentscheidung nicht nur alle bewährten Verfahren, sondern auch wissenschaftlich abgesicherte innovative Methoden anbieten.

Wie äußert sich eine Verengung der Halsschlagader?

Häufig sind die Verengungen der Halsschlagader nicht mit dem Auftreten von Beschwerden verbunden. Es können jedoch vorübergehende neurologische Ausfallerscheinungen wie Lähmungen an Armen, Beinen oder der Gesichtsmuskulatur sowie kurzzeitige Sprach- oder Sehstörungen auf das Vorliegen einer Stenose der Halsschlagader hinweisen. Wenn bei Ihnen, zum Beispiel im Rahmen von Routineuntersuchungen bei Ihrem Hausarzt, Hinweise auf ein erhöhtes Schlaganfallrisiko gefunden wurden, sollten Sie eine gründliche Diagnostik vornehmen lassen.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Ob eine Stenose vorliegt und daher eine Operation oder das Einsetzen einer Gefäßstütze erforderlich ist, klären wir im Rahmen einer umfangreichen, exakten Diagnostik ab. Sofern wir bei Ihnen eine Verengung der Halsschlagader von 70 % und mehr feststellen, raten wir Ihnen zur operativen Ausschälung der Halsschlagader, um das Risiko für einen Schlaganfall zu senken. Diese sogenannte Carotis-Operation kann heute sehr sicher durchgeführt werden und ist nur mit einem sehr geringen Risiko verbunden. Die Chirurgen an unserer Klinik besitzen eine große Erfahrung bei der Durchführung dieses Eingriffs.

Wie wird operiert?

Bei der Operation entfernen wir die Ablagerungen aus der Arterie, um wieder einen ausreichenden Blutdurchfluss zu erreichen. Außerdem können wir das Blutgefäß durch einen Streifen aus körpereigenem oder künstlichem Gewebematerial erweitern (sogenannter Patch).

Als besonders wirksam und gute Langzeitergebnisse aufweisend hat sich die sogenannte Eversionsendarteriektomie erwiesen. Dieses Verfahren wenden wir in unserer Klinik bevorzugt an. Dabei wird das verengte Stück der Arterie entnommen und die Ablagerung durch das Umstülpen der Gefäßwand entfernt. Danach wird das entnommene Segment wieder in die Arterie eingenäht.

Implantation von Gefäßstützen (Stents)

Im Einzelfall ist das Einsetzen einer Gefäßstütze (Stent) sinnvoll, um das zuvor verengte Gefäß offen zu halten. Stentimplantationen gelten heute ebenfalls als sehr sicheres Verfahren, das gute Langzeitergebnisse aufweist. In den letzten Jahren ist das Verfahren, bei dem die Gefäßstütze mithilfe eines Katheters (dünner Kunststoffschlauch) in der Engstelle platziert wird, um diese aufzuweiten, erheblich weiter entwickelt worden. Der Eingriff ist weniger belastend als eine Operation und wird in der Regel unter örtlicher Betäubung vorgenommen.

Allerdings sind die Behandlungsergebnisse mit dem Stent den operativen Ergebnissen hinsichtlich des Schlaganfallrisikos unterlegen. Daher empfehlen wir Ihnen die interventionelle Therapie nur, wenn ein operativer Eingriff nicht zu vertreten ist. Dies kann zum Beispiel der Fall sein bei starken Vernarbungen im Halsbereich auf Grund von Voroperationen oder einer Bestrahlung.

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Gefäßsprechstunde

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