Angehörigenarbeit

„Wo kann ich etwas über die Erkrankung meines Bruders erfahren? … Wie soll ich damit umgehen, wenn ich meine Frau scheinbar gar nicht mehr erreiche? … Warum verhält sich unser Sohn so? … Durch wen erhalte ich Unterstützung beim Antrag für die Leistungen?“

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Solche und ähnliche Fragen hören wir täglich von Angehörigen unserer Patienten. Sie sind oftmals mit Verhaltensweisen und Anforderungen konfrontiert, die verunsichern und manchmal regelrecht hilflos machen.

Mit unserer umfassenden Angehörigenarbeit wollen wir Ihnen die notwendige Unterstützung anbieten. Neben Informationsvermittlung zu den unterschiedlichen Krankheitsbildern zeigen wir Ihnen Möglichkeiten im Umgang mit Ihren erkrankten Angehörigen auf und wollen somit zu Ihrer Entlastung beitragen. Selbstverständlich beachten wir bei allen Gesprächen streng die Patientenrechte.

Auf allen Stationen, in der Tagesklinik und unserer Psychiatrischen Institutsambulanz besteht die Möglichkeit für Angehörigengespräche mit Ärzten und Psychologen, an denen unsere Patienten in der Regel teilnehmen. Hinsichtlich sozialer Probleme steht Ihnen unser Sozialdienst für Fragen und Anregungen zur Verfügung, im Bedarfsfall erhalten Sie hier auch die notwendigen praktischen Hilfen.

Darüber hinaus bieten wir seit mehreren Jahren Gesprächs- und Informationsgruppen für Angehörige zu den Krankheitsbildern Demenz, Sucht, Schizophrenie und affektive Störungen an. Diese stehen für alle Angehörigen jederzeit offen, egal, ob die/der Betroffene Patient(in) in unserer Klinik war, aktuell ist oder noch nie stationär behandelt wurde.

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