Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen: Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern können wir Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis
Ihr Asklepios-Team

Mehr erfahren

Hüftgelenksendoprothetik

Als das zweitgrößte Gelenk des menschlichen Körpers ist das Hüftgelenk als Verbindungsglied zwischen Rumpf und Beinen besonderen Belastungen ausgesetzt.

Wir helfen Ihnen bei

Durch den über die Jahre entstehenden Verschleiß des Gelenkknorpels kann es letztlich zu einer Arthrose des Gelenkes kommen, bei der der Patient neben anhaltenden Schmerzen auch unter einer z. T. hochgradigen Funktionseinschränkung mit Verlust der Alltagsfähigkeiten und Selbständigkeit leidet.

Die Arthrose des Hüftgelenkes gehört zu den häufigsten Gelenkerkrankungen des Menschen, die in erster Linie ältere Menschen betrifft, jedoch auch in speziellen Fällen wie bei angeborenen Deformitäten oder Folgen eines Unfalls wie z. B. einer Schenkelhalsfraktur, jüngere Menschen betreffen kann.

Über lange Zeit lassen sich die Symptome der Arthrose auch konservativ behandeln z. B. durch intensiv Physiotherapie, eine begleitende Schmerztherapie oder alternative Verfahren. Mündet die Erkrankung in einer vollständigen Zerstörung des Gelenkes, so wird die Implantation eines Kunstgelenkes (Endoprothese) notwendig.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Bild: Untersuchung_Huefte_Querformat

Grundsätzlich verstehen wir unter dem Begriff der Endoprothese ein Implantat, welches dauerhaft im Körper verbleibt und ein geschädigte Gelenk ganz oder teilweise ersetzt.

Endoprothesen werden seit mehreren Jahrzehnten verwendet und werden stetig weiterentwickelt und verbessert. Durch die gestiegene Lebenserwartung und das weiter wachsende Aktivitätsniveau auch älterer Menschen erleben heute viel mehr Menschen die Verschleißerkrankung (Arthrose) ihrer Gelenke. Knie- und Hüftarthrosen plagen etwa 50 % der heute über 60-jährigen. Allein in Deutschland werden jährlich über 210.000 Hüft- eingesetzt. Damit ist diese Operation einer der am häufigsten durchgeführten orthopädischen Operationen.

Auch die Operationstechniken haben sich stark weiterentwickelt. Die Verwendung von minimal-invasiven (gewebeschonenderen) Operationstechniken ermöglicht eine raschere Mobilisation und einen schnelleren Funktionsgewinn für den Patienten mit Rückkehr zu vor Erkrankungsbeginn durchgeführten Aktivitäten.

In der Asklepios Klinik Seligenstadt verwenden wir nur qualitativ sehr hochwertige und bewährte Implanate führender Hersteller mit ausgezeichneten Langzeitergebnissen. Von diesen Implantaten sind 95 % auch nach zehn Jahren noch funktionstüchtig, 75 % aller eingesetzten Hüftendoprothesen müssen auch nach 26 Jahren noch nicht ausgetauscht werden.

Welches Prothesenmodell und welche Verankerungstechnik (zementfrei oder zementiert) zum Einsatz kommt und wie es eingesetzt wird, hängt von der Qualität des Knochens, der Form des Gelenks und dem Ausmaß des Verschleißes ab. In jedem Falle wählen unsere Spezialisten das exakt für Sie passende Implantat aus.

Einsatz und Wechsel der Endoprothetik

Hüftendoprothetik

Hüftendoprothetik

Verschleißerkrankungen des Hüftgelenkes mit Abnutzung des Gelenkknorpels im Rahmen einer Arthrose zählen zu den häufigsten chronisch- degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Der endoprothetische Ersatz des Hüftgelenkes gehört seit Jahrzehnten zu einer der erfolgreichsten Operationen. Insbesondere durch den Wegfall jahrelanger Schmerzen mit entsprechender Bewegungseinschränkung des Gelenkes, kehren unsere Patienten wieder zurück zu Schmerzfreiheit und der verlorengegangenen Selbständigkeit im Alltag.

Im Rahmen des etwa einstündigen, operativen Eingriffs wird die verschlissene Hüftpfanne und der zerstörte Hüftkopf durch hochmoderne Implantatsysteme in erster Linie in zementfreier (titanbeschichtet), aber auch befundabhängig in zementierter (chirurgische Stahllegierungen) Form, ersetzt. Hierbei verwenden wir individualisiert Standard- Langschaftprothesen oder auch sogenannte Kurzschaftprothesen mit geringerem Knochenverlust bei der Präparation.

Im Falle zementfreier Prothesen setzen wir in die eigentliche Hüftpfanne einen Kunststoff- (hochvernetztes Polythylen) oder Keramikeinleger, in dem sich dann der Stahl- oder Keramikaufsteckkopf drehen und bewegen kann. Hierdurch erhält Ihr neues Hüftgelenk wieder die gewünschte, schmerzfreie Beweglichkeit mit geringstem Materialabrieb.

Bereits am Tag der stationären Aufnahme planen wir die Operation sowie die Größe der einzusetzenden Prothesenkomponenten anhand von Röntgenspezialaufnahmen mit einer digitalen Planungssoftware. Mithilfe dieser Daten gelingt es dem Operateur die Prothese individualisiert und abgestimmt auf die jeweiligen anatomischen Besonderheiten zu implantieren. Da der Blutverlust durch weichteil- und knochenschonende Operationstechniken selten mehr als 500 ml beträgt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir Ihnen Blut übertragen müssen, im Falle der Primäroperation äußerst gering.

Durch das im Haus etablierte und mit unseren Anästhesisten entwickelte Schmerzkonzept, gewährleisten wir Ihnen eine optimale Nachbehandlung. In der Regel erhalten unsere Patienten neben einem standardisierten Schmerzmittelschema eine Schmerzpumpe, über die man bedarfsweise per Knopfdruck Schmerzmittel verabreichen kann.

Noch während des etwa 7-tägigen, stationären Aufenthaltes organisieren wir für Sie über unseren Sozialdienst die sich anschließende etwa 3-wöchige stationäre oder ambulante Rehabilitation.

Durch die enge Betreuung durch unsere physiotherapeutische Abteilung bereiten wir sie durch Bewegungs- und Muskelaufbauübungen sowie Gangschulung und Koordinationstraining auf die nachstationäre Behandlung vor.

Auch nach erfolgter Rehabilitation sehen wir Sie im Rahmen unserer Sprechstunden und kontrollieren den Heilverlauf.

Wechselendoprothetik

Wechselendoprothetik

Hat sich Ihre Hüftprothese über die Jahre gelockert oder ist es zu einem übermäßigen Verschleiß der Prothesenkomponenten gekommen, so bieten wir Ihnen auch sogenannte Wechseloperationen an, bei denen wir entweder nur verschlissene Teile, wie z. B. den Pfanneneinleger und den Aufsteckkopf wechseln oder im Falle von Pfannen- oder Schaftlockerungen die gesamte Prothese tauschen.

Für Operationen dieser Art halten wir spezielle Implantatsysteme vor, mit denen wir Ihnen durch die Operation beste Voraussetzungen dafür schaffen, dass Sie weiterhin schmerzfrei mit der gewünschten Mobilität und Selbständigkeit weiterleben.

Flyer Hüft-Endoprothetik

Informationen zur Hüft-Endoprothetik

Seite teilen: