Vollnarkose

Unter dem Begriff "Vollnarkose" verstehen wir eine vollständige Ausschaltung des Bewusstseins bei völliger Schmerzfreiheit. Da alle Organsysteme "einschlafen", also auch die Atmung muss, in der Regel eine Form der künstlichen Beatmung gewählt werden. Hier stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, über die Sie auf unseren Seiten einiges erfahren können.

narkosegas

Um eine Narkose einzuleiten, haben wir zwei Möglichkeiten.
Das Alter und die Kooperation des Kindes haben den größten Einfluss darauf, wie die Narkose eingeleitet wird. Aus diesem Grund lassen wir uns gerne ein paar Tricks einfallen, um unsere kleinen Gäste abzulenken. So vergessen sie schnell die sonst als fremd empfundene Umgebung.

Bei kleinen Kindern

Bei kleinen Kindern wird über eine Sauerstoffmaske ein Narkosegas zugeführt, welches rasch über die Lunge in den Kreislauf gelangt. Ihr Kind schläft schnell und ruhig ein. Aus Sicherheitsgründen legen wir nun einen intravenösen Zugang. Dieser wird für die Narkosemedikamente und die Zufuhr von Infusionslösungen benötigt.

Intravenöser Zugang

Die zweite Möglichkeit ist die Narkoseeinleitung über den intravenösen Zugang. Die Kinder erhalten hierfür rechtzeitig ein ("Zauber-") Pflaster mit einer Narkosesalbe auf den Handrücken, welches die voraussichtliche Einstichstelle betäuben soll. Die Salbe muss mindestens eine Stunde einwirken und soll 30 Minuten vor der Operation entfernt werden. Im Einleitungsraum kann Ihrem Kind nun der intravenöse Zugang gelegt werden, ohne dass Ihr Kind Schmerzen spürt. Die Narkoseeinleitung erfolgt mit Narkosemedikamente über den gelegten intravenösen Zugang.

Da besonders kleine Kinder (Säuglinge) sehr schnell auskühlen, haben wir speziell entwickelte Wärmedecken, damit unsere Jüngsten mollig warm den Anästhesiebereich verlassen.

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