Spezialisierte Knie- und Schulterchirurgie jetzt auch in Sebnitz: Kooperation zwischen Sportorthopäden und Asklepios stärkt Versorgung in Ostsachsen
Die bewährte Zusammenarbeit zwischen der Sportorthopädie Rödertal, der Praxis für Orthopädie und der Asklepios Fachklinik Hohwald wird ausgeweitet: Die Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. med. Dirk Boden (Großröhrsdorf) und Dr. med. Carsten Pfeifer (Bautzen), operieren ihre Patientinnen und Patienten künftig nicht nur in der Fachklinik Hohwald, sondern zusätzlich auch in der Asklepios Klinik Sebnitz.
Für viele Menschen in Ostsachsen bedeutet das: noch kürzere Wege und eine durchgängige Behandlung – von der ambulanten Diagnostik bis zur ambulanten Operation – in vertrauter ärztlicher Begleitung.
Bewährte Kooperation – jetzt mit erweitertem Standort
Seit 2006 arbeiten die beiden Orthopäden im Bereich der Knieendoprothetik eng mit der Hohwaldklinik zusammen. Dort implantieren sie unter anderem künstliche Kniegelenke und führen arthroskopische Eingriffe an Knie- und Schultergelenken durch.
Mit der Erweiterung auf den Standort Sebnitz wird diese erfolgreiche Zusammenarbeit nun weiter ausgebaut.
„Unsere Patientinnen und Patienten schätzen es sehr, wenn Diagnostik, Operationsplanung, Eingriff und Nachsorge eng miteinander verzahnt sind“, erklärt Dr. Boden. „Durch die Kooperation mit Asklepios können wir genau das gewährleisten.“
Von der Arthroskopie bis zum künstlichen Kniegelenk
Zum operativen Spektrum zählen unter anderem:
- Meniskusoperationen
- Kreuzbandplastiken
- regenerative Knorpelchirurgie
- Rekonstruktionen der Rotatorenmanschette
- moderne Knieendoprothetik
Beide Ärzte sind Mitglieder der AGA (Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie) und als „Arthroskopeure (AGA)“ zertifiziert. Ihre besondere Expertise liegt in der Behandlung von Sportverletzungen sowie degenerativen Gelenkerkrankungen wie Arthrose.
Ambulantisierung und Hybrid-DRGs: Was bedeutet das für Patienten?
Die Erweiterung der Kooperation passt auch zu den aktuellen gesetzlichen Veränderungen im Gesundheitswesen. Immer mehr Operationen, die früher zwingend stationär durchgeführt wurden, sollen heute ambulant oder teilstationär erfolgen – ein Prozess, der als Ambulantisierung bezeichnet wird.
Mit den sogenannten Hybrid-DRGs wurden dafür neue Abrechnungsmodelle eingeführt: Bestimmte Eingriffe werden einheitlich vergütet – unabhängig davon, ob sie ambulant oder stationär erfolgen. Ziel ist es, Behandlungen stärker am medizinischen Bedarf auszurichten und unnötige Krankenhausaufenthalte zu vermeiden.
Was vielerorts noch organisatorische Umstellungen bedeutet, ist in der Zusammenarbeit zwischen den Praxen und den Asklepios Kliniken bereits seit Jahren gelebte Praxis: Die Patientinnen und Patienten werden, sofern sie das mögen, vom gleichen behandelnden Arzt diagnostiziert, operiert und nachbetreut – unabhängig davon, ob der Eingriff ambulant oder stationär erfolgt.
Starke regionale Versorgung
Das Einzugsgebiet der kooperierenden Praxen reicht von Görlitz über Bautzen und Hoyerswerda bis Dresden und Sebnitz. Mit der Ausweitung nach Sebnitz wird die wohnortnahe Versorgung weiter gestärkt.
„Diese Zusammenarbeit zeigt, wie moderne Medizin heute funktioniert: sektorenübergreifend, spezialisiert und eng vernetzt“, sagt Jan Hänse, Geschäftsführer der Asklepios Fachkliniken Hohwald und Sebnitz. „Gerade vor dem Hintergrund der Ambulantisierung profitieren unsere Patientinnen und Patienten davon, dass sie von der ersten Untersuchung bis zur Rehabilitation durchgängig betreut werden – und das in ihrer Region.“