Gallensteinleiden

Gallensteine entstehen durch Übersättigung der Galle mit steinbildenden Substanzen (zum Beispiel Cholesterin). Der Zusammenhang mit der Ernährung ist eindeutig. Sollten Sie von einem Gallensteinleiden betroffen sein, können Sie sich gern an unser Klinikum wenden. Wir sind gerne für Sie da.

Wir helfen Ihnen bei

Gallensteine können unterschiedliche Beschwerden und Krankheitsbilder verursachen. Dazu zählen:

Gallenkolik

Von einer "Gallenkolik" spricht man, wenn ein kleiner Gallenstein vorübergehend im Gallenblasenhals steckt und über den Gallengang in den Zwölffingerdarm (Duodenum) ausgeschieden wird. An der Mündung des Gallenganges (der Papille) kann ein Stein ebenfalls festklemmen (siehe "Gallengangverschluss"). Die Kolik ist schmerzhaft und wird zunächst medikamentös behandelt. Bei Nachweis weiterer Steine in der Gallenblase oder bei wiederholten Koliken ist eine Operation angebracht.

Akute Gallenblasenentzündung (Cholezystitis)

Sie entsteht häufig, wenn ein Stein am Gallenblasenhals einklemmt. Dringen Bakterien ein, kann es zur Vereiterung der Gallenblase kommen. Behandelt wird die Entzündung durch die Gabe von Antibiotika und durch die operative Entfernung der Gallenblase (Cholezystektomie).

Gallengangsverschluss

Verschließt ein Stein den Gallengang, kommt es zum Rückstau der Galle mit Übertritt in das Blut. Es entsteht eine Gelbsucht (Ikterus), die jedoch – nicht mit der infektiösen Form zu verwechseln ist. Der Gallestau kann zu einer Funktionsstörung der Leber führen. In jedem Fall muss dringend geklärt werden, ob der Gallestau durch einen Stein (häufig) oder durch einen Tumor (selten) verursacht worden ist.

In der Regel wird der Stein zunächst endoskopisch, also mittels Spiegelung, aus dem Gallengang entfernt (ERCP). Im nächsten Schritt sollte die Gallenblase - als Ort der Steinbildung - operativ entfernt werden. Hierbei können Sie auf die Fähigkeiten unserer kompetenten Chirurgen vertrauen, deren Können unter anderem auf jahrelanger Erfahrung beruht.

Seite teilen: