Neues aus Konzern und Kliniken

2022

Juni

Außenansicht Asklepios Aidenbach

27.06.2022Besucher:innenregelung ab 01.07.2022

• Pro Patient:in / Besuchstag (sh. Besuchzeiten) ein Besucher möglich • Besuchszeiten FR 14:00 – 17:30 Uhr, SA/SO/FT zwischen 10:30 - 17:30 Uhr. Besuchszeiten enden um 17.30 Uhr. • Besuche sind im Patient:innenzimmer, im Außenbereich sowie in der Cafeteria möglich. Ausweichmöglichkeiten: Esstrainingsplatz, Wintergarten. • Keine zeitgleichen Besuche bei beiden Patient:innen in den Doppelzimmern. Es darf immer nur 1 Patient:in besucht werden. Besuche des 2. Patienten müssen außerhalb des Zimmers, in den oben genannten Bereichen, stattfinden. • Registrierungspflicht an der Rezeption! (Ausfüllen der Besucher:innen-Selbstauskunft zu COVID-19 und Unterschreiben der Verpflichtungserklärung). • Nachweis eines zertifizierten, gültigen negativen Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) oder eines negativen PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden). Selbsttests werden nicht akzeptiert! • Keine Testmöglichkeit im Haus! • FFP2-Masken-Pflicht und Einhalten der AHA-Regeln für Besucher:in und Patient:in in der gesamten Klinik und auf dem Klinikgelände. • Auch der Zimmernachbar:in des besuchten Patient:in trägt während des Besuches im Patient:innenzimmer eine FFP2-Maske. Auf ausreichende Belüftung nach dem Besuch muss geachtet werden. • Besuche bei Patient:innen mit Covid19-Verdacht oder mit nachgewiesener Infektion sind untersagt. • Besuche von Kindern unter 16 Jahren sind nicht erlaubt. • Die Sitzmöglichkeiten im Innen – und Außenbereich dürfen genutzt werden (Abstandsregelung!). • Kein Speisenverzehr während der Besuchszeiten in den Patient:innenzimmern. Unsere Rezeption steht Ihnen zu den folgenden Zeiten zur Verfügung: Montag - Donnerstag 07.00 Uhr bis 16.00 Uhr Freitag 07.00 Uhr bis 18.00 Uhr Samstag, Sonn- und Feiertage 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

10.06.2022Neuer Ansatz bei der Behandlung schwerer Depressionen

Dr. Udo Polzer: Ketamine kommen in Stadtroda insbesondere bei älteren oder akut selbstmordgefährdeten Patienten zum Einsatz Am Asklepios Fachklinikum Stadtroda kommen seit Kurzem Ketamine bei der Behandlung schwerer Depressionen zum Einsatz. Ketamine wurden bereits in den frühen sechziger Jahren als Anästhetika für Narkosen eingesetzt. Da sie die Atmung nicht beeinflussen und unter ihrer Anwendung eine schnell einsetzende Stimmungsaufhellung bei Patienten auffiel, werden Ketamine seit einigen Jahren auch zur Behandlung von Menschen verwendet, die unter schweren Depressionen leiden bzw. sich das Leben nehmen wollen. Zum einen kommen Ketamine in der Gerontopsychiatrie bei älteren Patienten zur Anwendung. „Etwa dreißig Prozent der Depressionen im Alter sind therapieresistent, das heißt, man kommt mit klassischen Antidepressiva nicht weiter. Das liegt vielleicht daran, weil sich die Hirnstrukturen im Alter verändern und weniger Nervenbotenstoffe, wie Serotonin produziert werden“, erklärt Dr. Udo Polzer, Ärztlicher Direktor des Asklepios Fachklinikums Stadtroda. Auslöser für Depressionen im Alter sind nicht selten mit dem Ausstieg aus dem Berufsleben, dem Wegfallen von damit verbundenen Strukturen oder dem Sterben von Freunden verbunden. „Man wird im Alter sensitiver für Depressionen. Viele werden auch nicht als solche erkannt, weil sie auch oft mit körperlichen Beschwerden einhergehen“, sagt der Chefarzt der Klinik für Allgemeine Psychiatrie/ Psychotherapie, Gerontopsychiatrie und Suchterkrankungen. Bei schweren Depressionen im Alter, die auf gängige Medikamente nicht ansprechen, kann nun neben der Elektrokrampfbehandlung auch die Therapie mit Ketaminen angeboten werden, was vor allem in Österreich schon längere Zeit erprobt wird. Ältere Patienten mit therapieresistenten Depressionen erhalten in Stadtroda über einen längeren Zeitraum zweimal pro Woche eine nasale Ketamingabe, gegebenenfalls auch als Kurzinfusion. Gut die Hälfte der Patienten sprechen aktuellen Studien zufolge gut auf das Ketamin an. „Spannend ist, dass das Ketamin anders wirkt als die klassischen Antidepressiva. Es vermindert im Gehirn die Ausschüttung des Botenstoffs Glutamat, der verstärkt bei Stress freigesetzt wird. Gleichzeitig kommt es zu einer verstärkten Ausschüttung von Dopamin, das als Glückshormon gilt, und Noradrenalin, das Aufmerksamkeit, Wachheit und Konzentration steigert. Ketamine haben zudem einen Einfluss auf die Schmerzrezeptoren sowie einen neuroprotektiven Effekt. Sie haben also eine breite und große Wirkung“, erläutert der Ärztliche Direktor. Wegen des schnell einsetzenden antidepressiven Effekts kommen Ketamine zum anderen auch bei akut suizidalen Patienten zum Einsatz. Der Effekt ist hier, dass das Verlangen, sich das Leben zu nehmen innerhalb von Stunden deutlich nachlässt. „Ketamine sind als Infusionen sowie als Nasenspray in Deutschland zugelassen, wenn zwei klassische Antidepressiva im Vorfeld nicht gewirkt haben oder wenn eine akute Selbstmordgefährdung vorliegt. Sie sind ziemlich gut verträglich, wirken häufig schnell, breit und effektiv“, sagt Dr. Udo Polzer. Ketamine sind gut wirksam beim Unterbrechen negativer Gedankenschleifen und Grübelkreisläufe. Sie nehmen dem Patienten die tiefsitzende Überzeugung, dass alles sinnlos sei. „Das ist, als sei man auf einer Art Autobahn, von der man nicht mehr herunterkommt. Die Ketamine aber scheinen die Autobahn zu unterbrechen, weil plötzlich wenig Glutamat vorhanden ist. Die Patienten können dann etwas zurücktreten und andere Gedankengänge werden möglich“, freut sich der Facharzt für Neurologie und Psychiatrie. Er ist froh, seinen Patienten mit diesem neuen Ansatz bei der Behandlung schwerer Depressionen helfen zu können.

Mai

Auslosung

05.05.2022#aktionsauberehände - Blaulicht bringt es an den Tag

Seit 2009 findet jährlich am 5. Mai der von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) initiierte Internationale Tag der Händehygiene statt. Wie wichtig dieses Thema ist, haben wir alle in diesen Zeiten der Corona-Pandemie noch einmal vor Augen geführt bekommen. Und natürlich ist richtiges Händewaschen auch außerhalb des Krankenhausalltags entscheidend um die Verbreitung von Keimen zu verhindern. „Eine Händedesinfektion ist zudem einfach durchzuführen und dabei äußerst effektiv.“ betonte Ilka Kelm, Fachpflegerin für Krankenhaushygiene im Asklepios Fachklinikum Brandenburg. Auch an unseren Klinikstandorten in Brandenburg, Lübben und Teupitz wurde der bundesweiten Aktion „Saubere Hände“ erneut Aufmerksamkeit geschenkt. Wer seine Hände z.B. gründlich mit Desinfektionsmittel (inkl. fluoreszierender Flüssigkeit) benetzt hatte und den strengen Augen von Frau Kelm unter Blaulicht stand hielt, bekam einen Gutschein für das ersehnte Mittagessen. Das Team der Hotellerie unterstützte an diesem Tag ebenso mit einem Grillstand auf dem Platz vor der Cafeteria in Brandenburg und servierte leckere Grillspezialitäten für Mitarbeiter:innen, Patient:innen und Besucher:innen. Ebenso konnte in diesem Zusammenhang die Verlosung der Preise, der im letzten Jahr stattgefundene Grippeschutzaktion stattfinden. Los-Fee war dieses Mal Frau Tiedemann, unsere Pflegedirektorin. (links auf dem Foto) Wir danken allen Mitarbeiter:innen bei der Unterstützung dieses gelungenen Tages!

April

Kartons der Spendenaktion

08.04.2022Asklepios Nordseeklinik Westerland spendet Medizinprodukte im Wert von 3000€ in die Ukraine

Angestoßen durch den Fahrradverleih „Durch den Wind“ in Westerland kam die Insel zu einer großen Spendenaktion für die Ukraine zusammen. Bereits mehrere Konvois konnten an die polnisch-ukrainische Grenze fahren und brachten Hilfsgüter, die die Menschen der Insel gespendet hatten. Auch die Asklepios Nordseeklinik hat sich an dieser Spendenaktion beteiligt und dringend benötigte Medizinprodukte gespendet. Unter anderem werden der Ukraine-Hilfe Desinfektionsmittel, Mehrzweckreinigungstücher, Verbandsmaterial, Spüllösungen sowie Spritzen, Nadeln und Infusionsbestecke, aber auch Hygieneprodukte wie Inkontinenz-Artikel und Neugeborenen-Windeln zur Verfügung gestellt. Auch persönliche Schutzausrüstung bestehend aus Handschuhen, Kittel und Mundschutz ist Teil der Spende. Angestoßen wurde die Aktion durch Elisabeth Prott, die im Lager für Medizinprodukte der Nordseeklinik tätig ist. Für die Zusammenstellung der Spritzen, Nadeln, Infusionsbestecke usw. erhielt Frau Prott die fachliche Unterstützung von Marcus Stumm, Oberarzt Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin. Beim Verpacken der gesamten Ware halfen Herr Guttschuß und Herr Schunk. Die Spende hat einen Wert von circa 3000,00€. „Für die Geschäftsführung der Nordseeklinik war es eine Selbstverständlichkeit, dringend benötigtes, medizinisches Material im Rahmen der Sylter Ukraine-Spenden-Aktion bereitzustellen. Ich bin stolz, dass wir so engagierte Mitarbeiter haben, welche die schlimmen Ereignisse in der Ukraine mit ihrer großen Hilfsbereitschaft und persönlichem Engagement beantworten und so zur Linderung des Leids in der Ukraine beitragen.“, so Thomas Piefke, Geschäftsführer der Asklepios Nordseeklinik Westerland. Die Spende wurde bereits abgeholt und zur Sammelstelle im Fahrradverleih „Durch den Wind“ in Westerland gebracht. Hier wird sie Teil des Konvois sein, der die Insel zeitnah verlässt.

Bild: Dr. med. univ. Jadranko Hodzic

05.04.2022Dr. med. univ. Jadranko Hodzic ist neuer Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie

Herr Dr. med univ. Jadranko Hodzic, langjähriger leitender Oberarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie - zuletzt Sektionsleiter der Abteilung Gerontopsychiatrie sowie Stellvertreter des Chefarztes ist mit Wirkung zum 01.04.2022 zum Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie ernannt worden. Die Mitarbeiter der Klinik freuen sich darüber, dass mit dieser Entscheidung auch der älter werdenden Gesellschaft in unserer Region Rechnung getragen wird, denn die Medizin des älter werdenden Menschen nimmt auch innerhalb der Psychiatrie von Jahr zu Jahr einen immer größer werdenden Stellenwert ein. Herr Chefarzt Dr. Hodzic wird daher insbesondere die Bereiche Gedächtnissprechstunde und Alterspsychotherapie in der nächsten Zeit weiter stärken und ausbauen. Die Klinik für Gerontopsychiatrie wird dabei auch künftig mit den übrigen psychiatrischen und psychosomatischen Stationen und Bereichen aufs Engste zusammenarbeiten. Sie erreichen Herrn Chefarzt Dr. Hodzic unter der Telefonnummer 03381-78-1727 oder unter der Telefonnummer des Sekretariats -2156 oder der Zentralen Aufnahme Psychiatrie -1234. Die drei in der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie zusammenarbeitenden Chefärzte Dr. Hodzic, Dr. Annerl und Dr. Hohl-Radke freuen sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit auch mit den hochgeschätzten Kollegen in der ambulanten und stationären ärztlichen Versorgung unserer Region!

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