Liebe Patienten & Angehörige,

 

im Asklepios Klinikum Harburg  

  • sind rund 90 % der aktiven Mitarbeiter*innen geimpft
  • werden Mitarbeiter*innen aus Risikobereichen / sensiblen Bereichen wöchentlich getestet
  • werden alle stationären Patient*innen getestet

 

Folgende Regelung sollte dabei gelten: Es wird je 1 Besucher für maximal 1 Stunde zugelassen.

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112

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Ihr Asklepios-Team

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Geschwürskrankheit

Ein Geschwür ist eine Zone im Magen oder im Zwölffingerdarm, in der die schützende Schleimhaut durch eine Entzündung nach und nach zerstört wird, wodurch ein mehr oder weniger tiefer Defekt in der Wand des Magens oder Darms entsteht. Die Ursache für eine Entzündung dieser Art ist entweder eine meist chronische Infektion des Magens mit dem Bakterium Helicobacter pylori, oder die Einwirkung von Medikamenten, am häufigsten Schmerzmittel, auch Nikotin spielt eine Rolle. Andere Ursachen wie Tumoren oder Durchblutungsstörungen sind selten.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Typische Symptome sind länger andauernde Oberbauchschmerzen, Übelkeit, Appetitmangel und manchmal schwarzer Stuhlgang als Hinweis auf eine Blutung.  Wenn der Verdacht auf ein Geschwür besteht, sollte eine endoskopische Untersuchung (eine sogenannte Magenspiegelung) erfolgen. Dabei wird immer die Speiseröhre, der gesamte Magen und der Zwölffingerdarm mit einer Videokamera genau eingesehen. Oft werden auch kleine Gewebeproben entnommen, und falls erforderlich gleich eine Therapie durchgeführt. Die Untersuchung wird in der Regel mit einer Schlafspritze durchgeführt und ist deshalb völlig schmerzfrei.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Konservativ

Ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür muss immer mit Medikamenten behandelt werden, die die Bildung von Magensäure unterbinden. Darunter heilen fast alle Geschwüre vollständig ab. Wenn Helicobacter als Ursache nachgewiesen wird, muss eine Antibiotikatherapie erfolgen. In jedem Fall sollte das Tabakrauchen eingestellt werden. 

Operativ

Früher war bei Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür häufig eine Operation erforderlich, das ist heute wegen der mittlerweile verfügbaren hochwirksamen Medikamente fast nie mehr der Fall. Nur wenn eine Blutung aus einem Geschwür endoskopisch nicht gestillt werden kann, das Geschwür in die Bauchhöhle durchgebrochen ist, oder ein Magenkrebs sich hinter dem Geschwür verbirgt, muss operiert werden. Die Entscheidung dazu wird bei uns immer gemeinsam im viszeralmedizinischen Team (Gastroenterologie, Viszeralchirurgie, ggf. Onkologie) gemeinsam getroffen.
 

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Wie lange sie Ihre Medikamente einnehmen müssen, teilen wir Ihnen und Ihrem Hausarzt mit. Wenn eine Helicobacter-Therapie erfolgt, muss deren Erfolg nach ein paar Wochen kontrolliert werden, meistens mit einem Stuhltest. Wenn wir uns bei Magengeschwüren nicht ganz sicher sind, ob vielleicht doch ein Tumor dahintersteckt, müssen auch endoskopische Kontrollen durchgeführt werden, darüber informieren wir Ihren Arzt.

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