Liebe Patienten & Angehörige,

 

im Asklepios Klinikum Harburg  

  • sind rund 90 % der aktiven Mitarbeiter*innen geimpft
  • werden Mitarbeiter*innen aus Risikobereichen / sensiblen Bereichen wöchentlich getestet
  • werden alle stationären Patient*innen getestet

 

Folgende Regelung sollte dabei gelten: Es wird je 1 Besucher für maximal 1 Stunde zugelassen.

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

Mehr erfahren

Endoskopische Ultraschalluntersuchung

Die Endosonographie stellt die Kombination der Ultraschalluntersuchung mit der Endoskopie dar und ermöglicht die Sonographie im Körperinneren.

Mit der oralen Endosonographie (Zugang durch den Mund) können der obere Verdauungstrakt (Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm) sowie die benachbart gelegenen Organe (Bauchspeicheldrüse, Leber, Gallenwege, Nebenniere, Blutgefäße, Lymphknoten) untersucht werden. Bei der rektalen Endosonographie können der Enddarm und seine umgebenden Strukturen beurteilt werden.

Verwendet wird bei der oralen Endosonographie ein flexibles Endoskop wie bei der Magenspiegelung, jedoch befindet sich an der Gerätespitze zusätzlich ein kleiner Ultraschallkopf. Bei der rektalen Endosonographie handelt es sich um eine starre Sonde, ebenfalls mit einem integrierten Schallkopf.

Wegen der unmittelbaren Nähe des Ultraschallgerätes können die untersuchten Organe mit einer außerordentlich hohen Auflösung und Genauigkeit dargestellt werden. Das Verfahren wird häufig zur Entnahme einer Gewebeprobe, z.B. bei Tumorverdacht, genutzt. Dabei wird eine dünne Hohlnadel in einem Katheter durch das Ultraschallendoskop eingeführt und unter Ultraschallsicht in die verdächtige Stelle einpunktiert. Dadurch kann die Gewebeprobe sehr schonend und komplikationsarm gewonnen, und auch sehr kleine Tumoren können zuverlässig getroffen werden.

Wir setzen die Endosonographie auch in der Therapie ein, z.B. bei der Drainage von Entzündungen im oberen und hinteren Bauchraum, typischer Weise bei der Bauchspeicheldrüsenentzündung. Dabei eröffnen wir den Magen oder den Zwölffingerdarm von innen und legen Verbindungen zu den Entzündungs- und Eiterherden an. Auch anderweitig nicht zugängliche, gestaute Gallenwege können auf diesem Wege entlastet werden. 
 

Seite teilen: