Liebe Patienten & Angehörige,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchseinschränkungen: Aus Sicherheitsgründen reduzieren Sie die Besuche bei Ihren Lieben bitte auf einen Besucher pro Tag und maximal 1 Stunde. Bitte beachten Sie die Infektionsschutzrichtlinien.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

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Doppelballonenteroskopie

Lange Zeit war der Dünndarm aufgrund seiner Länge (bis zu 6m) nur an seinen äußersten Enden einer Spiegelung zugänglich. Mit Einführung der Doppelballon-Enteroskopie ist nun eine komplette endoskopische Untersuchung inklusive zahlreicher Therapieoptionen möglich.

Die häufigste Ursache für die Anwendung dieser Methode ist eine Blutung im Verdauungstrakt, die mittels Magen- und Darmspiegelung nicht zu lokalisieren ist.

Methodischer Vorgang

Verwendet wird ein langes (2m) und sehr dünnes Endoskop, darüber befindet sich ein flexibler Übertubus. Endoskop und Tubus sind an ihrem Ende jeweils mit einem Ballon ausgestattet, die abwechselnd aufgeblasen und wieder abgelassen werden. Der Dünndarm wird abschnittsweise untersucht und der bereits eingesehene Teil wird dann ziehharmonikaartig auf dem Übertubus gerafft. So kann das Endoskop raupenähnlich durch den gesamten Dünndarm bewegt werden.

Es können Proben entnommen, Blutungen gestillt oder auch Polypen entfernt werden. Die Untersuchung findet immer unter Kurznarkose statt.

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