Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

 

  • Anruf statt Wartezimmer / Notaufnahme:
    Bei Verdacht auf Infektion mit dem neuen Coronavirus kommen Sie bitte nicht direkt in die Notaufnahme, sondern rufen vorab Ihren Hausarzt oder den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an:
    ► Telefonnummer: 116 117
     
  • Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen:
    Zum Schutz unserer Patienten & Mitarbeiter können wir Angehörigen & Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.
    Dies ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, damit wir unsere Patienten weiterhin bestmöglich versorgen können.
     
    Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

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Bild: Mehrsprachige Grafik zum Besuchsverbot in den Asklepios Kliniken

Infektionen an den Knochen

Eine bakterielle Infektion des Knochengewebes entsteht über die Blutbahn oder infolge offener Knochenbrüche. Bei einer Operation kann ebenfalls eine Infektion entstehen, auch wenn alle Hygienestandards streng beachtet werden und modernste Technik eingesetzt wird. Heutzutage können wir Infektionen jedoch auch bei schwersten offenen Knochenbrüchen vermeiden.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Neben der klinischen und der radiologischen Diagnostik sind häufig spezielle, weiterführende Untersuchungen wie die Magnetresonanztomografie (MRT: Bildgebungsverfahren mithilfe eines Magnetfeldes) oder die Szintigrafie (Bildgebungsverfahren mithilfe von Radiopharmaka) erforderlich. Außerdem müssen spezielle Laboruntersuchungen vorgenommen werden.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Eine Knocheninfektion lässt sich selten allein antibiotisch behandeln, also ausschließlich mit Antibiotika. Häufig wenden wir zusätzlich Maßnahmen der septischen Knochenchirurgie an, indem wir:

  • erkrankte Knochenabschnitte mit oder ohne Erhalt der primären (ursprünglichen, natürlichen) Knochenkontinuität (des Knochenzusammenhangs) entfernen und Defekte (Schädigungen) durch einen Segmenttransport (mithilfe eines gesunden Knochenstücks) aufbauen
  • den Knochen bei statisch relevanten (für den Stützapparat bedeutenden) Defekten sekundär aufbauen
  • eine temporäre äußere (beispielsweise mithilfe einer Schiene) oder innere (beispielsweise mithilfe von Nägeln) Stabilisierung des Knochens durchführen
  • Hautdefekte plastisch decken (chirurgisch-ästhetisch behandeln)
  • lokal Antibiotikaträger (beispielsweise mit Antibiotika angereicherte, selbstauflösende Schwämme) einlegen

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Auch am Tag Ihrer Entlassung führen wir ein ausführliches Gespräch mit Ihnen. Wir beantworten all Ihre Fragen und weisen Sie daraufhin, was Sie weiterhin beachten sollten, um schnellstmöglich vollständig zu genesen.

Eine spezielle Nachsorge besprechen wir individuell mit Ihnen.

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