Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
  • Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen: Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern können wir Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.
     
  • Maskenpflicht für Ihre Sicherheit und zum Schutz unserer Patienten: Bitte tragen Sie ab Betreten unserer Kliniken einen Mund- und Nasen-Schutz. Die Maskenpflicht gilt auch für unsere mobilen Patienten sowie während der Patientenversorgung – sofern es der Gesundheitszustand zulässt.

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

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Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

Die Abkürzung COPD steht für die englische Bezeichnung „chronic obstructive pulmonary disease“, also „chronisch obstruktive Lungenerkrankung“. Die Betroffenen leiden unter einer dauerhaften Entzündung der Bronchien mit zusätzlicher Verengung der Atemwege. Die Hauptursache dafür ist das Rauchen. Da eine chronische Bronchitis fließend in eine COPD übergehen kann, sollten Sie Erkrankungen der Atemwege ernst nehmen. Wir empfehlen Ihnen einen Arzt aufzusuchen, wenn bei Ihnen beispielsweise eine Kurzatmigkeit oder ein besonders hartnäckiger Husten besteht. Wird eine Verengung der Bronchien früh erkannt, lässt sich die Krankheit meist noch gut behandeln.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Wenn bei Ihnen der Verdacht auf eine COPD besteht, beginnen unsere Experten die Diagnose mit einem ausführlichen Gespräch über Ihre Beschwerden. Bei einer klinischen Untersuchung hören wir Ihre Lunge ab und führen einen Lungenfunktionstest durch. Bei Bedarf folgen Belastungstests (Testung der Lungenfunktion unter körperlicher Belastung), Laboruntersuchungen, eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbs oder eine Bronchoskopie (Spiegelung der Lunge).

Um den Schweregrad einer COPD zu bestimmen, messen wir den sogenannten Einsekundenwert (FEV1: größtmögliche Menge an Luft, die innerhalb von einer Sekunde forciert ausgeatmet werden kann). Zudem erkunden wir uns nach Ihren Beschwerden. Je nachdem welche Einschränkung der Lungenfunktion und welche Beschwerden vorliegen, bestimmen wir den Schweregrad der Erkrankung und wählen die optimale medikamentöse Therapie für Sie aus.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Bestätigt sich der Verdacht, dass unser Patient unter einer COPD leidet, leiten wir entsprechende, individuell abgestimmte Behandlungsschritte ein.

Da die COPD eine irreversible (nicht rückgängig zu machende) Erkrankung ist, besteht unser Ziel vor allem darin, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen oder wenn möglich aufzuhalten. Wir möchten Ihre Beschwerden lindern und Ihre Lebensqualität verbessern.

Selbst umsetzen müssen Sie die wichtigste Maßnahme: Sie müssen kurzfristig mit dem Rauchen aufhören. Um Sie hierbei zu unterstützen, vermitteln wir Ihnen selbstverständlich gerne Kontakte zu Beratungsstellen sowie anderen Angeboten. Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Mithilfe einer individuell angepassten Therapie können wir zwar nicht die Ursache Ihrer Erkrankung bekämpfen, jedoch Ihre Symptome lindern und so Ihre Lebensqualität erheblich verbessern.

Die für Sie optimale Weiterbehandlung oder Nachsorge besprechen wir individuell mit Ihnen.

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