Zum zweiten Mal Gold-Zertifikat „Saubere Hände“ für Asklepios Klinik Lindenlohe
Hohe Auszeichnung bestätigt höchstes Hygiene-Niveau
SCHWANDORF/LINDENLOHE. Zum zweiten Mal hintereinander die höchste Auszeichnung. Nach wiederholt „Silber“ in den vergangenen Jahren wurde die Asklepios Klinik Lindenlohe – ebenso wie ihre Schwesterkliniken in Burglengenfeld und Oberviechtach – als eine von bundesweit wenigen Kliniken von der „Aktion Saubere Hände“ nun abermals mit dem Zertifikat „Gold“ ausgezeichnet.
„Die Ehrung ist vor allem ein Verdienst unserer Hygienefachkräfte Reinhold Scharf, Daniela Gissibl und Jürgen Lang, die gemeinsam mit dem gesamten Klinik-Team ein sicheres und professionelles Hygienemanagement in unserem Haus gewährleisten“, unterstreicht Klinik-Geschäftsführer Felix Sasse: „Die Händedesinfektion ist für uns ein Qualitätsindikator. Mit den Praxisbegleitungen auf den Stationen und in den verschiedenen Abteilungen, den Schulungen und dem innovativen Austausch mit Kollegen werden hier Bewusstsein und Verantwortung erzeugt.“
Die Händedesinfektion zum richtigen Zeitpunkt ist entscheidend. Mit Blick auf die Sicherheit von Patienten und Besuchern genieße die Handygiene höchste Priorität – das sichtbarste Zeichen sind die rund 400 Desinfektionsspender, die in der Klinik in den Fluren und Zimmern angebracht sind. „Hier ist Sparsamkeit völlig fehl am Platz, denn „die Desinfektion der Hände ist die wirksamste Maßnahme zur Verringerung der Ausbreitung von Krankheitserregern und zur Vorbeugung von Infektionen“, so die drei Hygienefachkräfte unisono.
Zum Hintergrund: Die „Aktion Saubere Hände“ wurde am 1. Januar 2008 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit u.a. vom Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ) und dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) ins Leben gerufen, als Träger fungiert das Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Charité Berlin.
Um mit Bronze, Silber oder Gold ausgezeichnet zu werden, ist „ein Bündel von Vorgaben zu erfüllen, dass je Zertifikat immer größer wird“, so Reinhold Scharf. Dazu gehören neben einem „Aktionstag Saubere Hände“, Pflichtfortbildungen und regelmäßigen Schulungen aller Berufsgruppen in der Klinik auch ein lückenloses Berichtssystem sowie sogenannte Compliance-Beobachtungen der Händedesinfektion auf den Stationen und Funktionsbereichen mit anschließenden Besprechungen und Festlegen von Zielen. Und ganz klar: „Die Herausforderungen, die eine Zertifizierung verlangt, bewältigt man nur als Team.“