Klinik Burglengenfeld zum zweiten Mal mit Gold-Zertifikat

Das höchste Hygiene-Niveau erreicht man nur als Team / Bündel an Vorgaben

aktion saubere hände
Foto: Gold für die Asklepios Klinik im Städtedreieck. Im Bild u. a. v. re. Dr. Josef Zäch, Kathrin Hofstetter und Steffen König.

STÄDTEDREIECK. Mehr Handhygiene ist kaum möglich. Nach wiederholt „Silber“ in den vergangenen Jahren wurde die Asklepios Klinik im Städtedreieck von der „Aktion Saubere Hände“ als eine von bundesweit wenigen Kliniken zum zweiten Mal in Folge mit dem Zertifikat „Gold“ ausgezeichnet.

 

„Jeder weiß, dass noch schwieriger als eine Premiere die Wiederholung einer Auszeichnung ist“, freut sich Klinik-Geschäftsführerin Kathrin Hofstetter zusammen mit Pflegedirektor Steffen König und Ärztlichen Direktor Dr. Josef Zäch: „Die Ehrung ist vor allem ein Verdienst unserer Hygienefachkräfte Reinhold Scharf, Daniela Gissibl und Jürgen Lang, die gemeinsam mit dem gesamten Klinik-Team ein sicheres und professionelles Hygienemanagement in unserem Haus gewährleisten. Mit den Praxisbegleitungen auf den Stationen und in den verschiedenen Abteilungen, den Schulungen und dem innovativen Austausch mit Kollegen werden hier Bewusstsein und Verantwortung erzeugt.“

 

Die Händedesinfektion zum richtigen Zeitpunkt ist die effektivste Maßnahme, um Infektionen zu vermeiden. Dabei ist Handhygiene weit mehr als nur Händewaschen – und müssen ein Bündel von Vorgaben erfüllt werden, das je Zertifikat immer größer wird“, so Reinhold Scharf. Dazu gehören neben einem „Aktionstag Saubere Hände“, Pflichtfortbildungen und regelmäßigen Schulungen aller Berufsgruppen in der Klinik auch ein lückenloses Berichtssystem sowie sogenannte Compliance-Beobachtungen der Händedesinfektion auf den Stationen und Funktionsbereichen mit anschließenden Besprechungen und Festlegen von Zielen. Und ganz klar: „Die Herausforderungen, die eine Zertifizierung verlangt, bewältigt man nur als Team.“

 

Die Händedesinfektion zum richtige Zeitpunkt ist entscheidend. Mit Blick auf die Sicherheit von Patienten und Besuchern genieße die Handygiene höchste Priorität – das sichtbarste Zeichen sind die mehreren hundert Desinfektionsspender, die in der Klinik in den Fluren und Zimmern angebracht sind. „Hier ist Sparsamkeit völlig fehl am Platz, denn „die Desinfektion der Hände ist die wirksamste Maßnahme zur Verringerung der Ausbreitung von Krankheitserregern und zur Vorbeugung von Infektionen“, so die drei Hygienefachkräfte unisono.

 

Zum Hintergrund: Die „Aktion Saubere Hände“ wurde am 1. Januar 2008 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit u.a. vom Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ) und dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) ins Leben gerufen, als Träger fungiert das das Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Charité Berlin.

Seite teilen: