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MVZ - Alles aus einer Hand - Asklepios Gesundheitsmagazin

Ambulante Versorgung. Behandlung.

MVZ - Alles aus einer Hand

Bild: Ältere Frau mit Arzt wird ambulant versorgt

Kurze Wege, umfassende Diagnostik: Warum sich der Besuch eines Medizinischen Versorgungszentrums lohnt

Wie eine Arztpraxis – und doch sehr viel mehr 

Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)Das klingt zunächst kühl und technokratisch, weniger anheimelnd als die Hausarztpraxis, weniger spezialisiert als die Facharztpraxis. Und doch verbirgt sich hinter dem MVZ genau das gleiche, nur als Verbund: Medizinische Versorgungszentren sind fachübergreifende Zusammenschlüsse aus haus- und fachärztlichen Praxen, meist in oder in direkter Nachbarschaft einer Klinik.

Die dort tätigen Ärztinnen und Ärzte unterscheidet von ihren niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen lediglich, dass ihnen die Praxis, in der sie arbeiten, nicht gehört. „Sie sind beim MVZ angestellt und für das MVZ fachärztlich tätig“, erklärt Jan Hoffmann, Geschäftsführer der Asklepios MVZ-Gesellschaften und Leiter des Konzernbereichs Ambulante Medizin in der Asklepios Gruppe. Sonst ist alles gleich: „Die Praxis sieht aus wie eine Praxis, Termine werden online oder telefonisch vereinbart, alle Patientinnen und Patienten, privat wie gesetzlich versicherte, sind willkommen.“ Wie die Haus- oder Facharztpraxis versorgt das MVZ Menschen, bei denen die Krankheit oder Verletzung keinen stationären Klinikaufenthalt erfordert. Es sind klassische Einrichtungen des ambulanten Gesundheitssektors. Und doch sind sie anders.

Maximale Versorgungssicherheit

Bild: Arzt verabschiedet ältere Patientin mit Tochter

© iStock/1465573052

„Wir bieten mehr als die einzelne Praxis“, erklärt Jan Hoffmann, der für die strategische Ausrichtung der bundesweit knapp fünfzig MVZ der Asklepios Gruppe verantwortlich ist. „Unsere Patientinnen und Patienten profitieren von der Konzentration der fachärztlichen Expertise an einem Ort, der Interdisziplinarität und Durchlässigkeit unserer MVZ.“ Durch das breit aufgestellte Leistungsangebot können mögliche Odysseen auf der Suche nach dem richtigen Arzt und der gesicherten Diagnose meist verhindert werden. „Patientinnen und Patienten müssen nicht von Pontius zu Pilatus laufen, um Gewissheit über die Ursachen ihrer Beschwerden zu erlangen“, erklärt Jan Hoffmann. „MVZ sind in der Regel fachlich so vielfältig aufgestellt, dass bei Bedarf die erforderlichen Spezialistinnen und Spezialisten im MVZ tätig sind und hinzugezogen werden können.“ Sollte das Wissen im eigenen Hause nicht vorhanden sein, wird es in der Regel in einem MVZ in der Nähe angeboten. „Wir decken in unseren Zentren 28 von 34 möglichen medizinischen Fachrichtungen ab“, so der 41-Jährige. „Das Spektrum reicht von A wie Allgemeinmedizin bis U wie Urologie.“ Da ungeklärte Krankheitssymptome große Unsicherheiten und Ängste hervorrufen, fällt diese mentale und gesundheitsgefährdende Belastung von vornherein weg.

Darüber hinaus sind alle Asklepios Zentren untereinander vernetzt, mehr als jedes zweite ist an eine Klinik angebunden. „Dadurch steht vielen MVZ die therapeutische Expertise und technologische Ausstattung der Klinik zur Verfügung“, so Jan Hoffmann. „Eine Win-Win-Situation für alle Seiten: Unsere Ärzte und Ärztinnen sind häufig sowohl im MVZ als auch in der benachbarten Klinik tätig. Dadurch können sie ihre Patientinnen und Patienten bei Bedarf nicht nur ambulant, sondern auch stationär versorgen und kontinuierlich begleiten.“ Etwa, wenn sie als Orthopäde die Knie- oder Bandscheiben-OP, als Gynäkologin die Gebärmutterspiegelung oder Myom-Entfernung selbst vornehmen. Kein neues Vertrauensverhältnis muss aufgebaut, kein anderer Ort aufgesucht werden. Patient und Patientin werden nahtlos, ohne Zeitverlust weiterbehandelt – ein Vorteil, der insbesondere Menschen zugutekommt, deren Erkrankung einen erhöhten diagnostischen und therapeutischen Einsatz und ein zielführendes Management aus einer Hand erfordern. Diese, auf ein Maximum ausgelegte Versorgungssicherheit kommt allen MVZ-Patientinnen und Patienten zugute.

Keine langen Wartezeiten

Bild: Arzt versorgt ambulanten Patienten

© iStock/1092510234

Das MVZ bietet attraktive Bedingungen für Patient:innen und Mitarbeitende.

 

Nicht zuletzt: MVZ sind attraktive Arbeitgeber. Sie bieten ein geregeltes und gesichertes Einkommen im Angestelltenverhältnis, geregelte und flexible Arbeitszeiten – Assets, die insbesondere für Nachwuchskräfte mit ihrem Wunsch nach größerer Vereinbarkeit von Familie und Beruf von Bedeutung sind. Mit ihren attraktiven Arbeitszeitmodellen sind die MVZ der ideale Arbeitergeber für junges und qualifiziertes Personal, das nicht den Wunsch verspürt sich als Vertragsarzt oder Vertragsärztin niederlassen zu wollen. Angestellte eines MVZ müssen sich nicht um Personalangelegenheiten, Verwaltungsthemen oder sonstige nicht-medizinische Themen kümmern. Auch Schichtdienste, wie man sie in der Klinik oft hat, fallen nicht an.“ MVZ-Ärztinnen und Ärzte können sich ganz auf ihre medizinische Arbeit und ihre Patientinnen und Patienten konzentrieren. Wovon wiederum die Patientinnen und Patienten profitieren.

Ambulant vor stationär

Warum aber investiert eine Klinikgruppe in die ambulante Versorgung? „Wir sehen uns als Gesamtdienstleister Gesundheit“, erklärt MVZ-Geschäftsführer Jan Hoffmann. „Wir wollen unseren Patienten und Patientinnen eine bestmögliche Gesundheitsversorgung bieten.“ Da sei es zunächst egal, ob die ambulant oder stationär erbracht werde, „der Patient sagt sich ja auch nicht: ‚Oh! Ich habe Herzschmerzen, wo gehe ich denn damit mal hin?‘“ Man suche die Einrichtung auf, die die eigenen Beschwerden am besten behandeln könne. Und das sind aus Sicht des studierten Ökonomens integrierte Gesundheitseinrichtungen, die beides böten: ambulante und stationäre Gesundheitsleistungen unter einem Dach. Die an Kliniken angegliederten MVZ kämen dieser Vision schon recht nahe. „Allerdings handelt es sich immer noch um zwei Einheiten: physisch, rechtlich, fachlich und finanziell“, so Jan Hoffmann. Sein Ziel: Die Sektorengrenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung zu überwinden. Dazu müsste das Schnittstellen-Management optimiert, die Prozesse komplett digitalisiert, das Vergütungssystem reformiert und rechtliche Hürden beseitigt werden.

Einfach online Termin vereinbaren

Bild: Frau bucht Online-Termin mit dem Smartphone

© iStock/857052046

Medizinische Versorgungszentren sind eine erste Lösung, den ambulanten und stationären Gesundheitssektor stärker miteinander zu verzahnen. Die Zentren der Asklepios-Gruppe findet man in ganz Deutschland: auf der norddeutschen Insel Sylt wie im süddeutschen Lindau am Bodensee, im östlichen Schwedt und im westlichen Kandel. Eine Terminvereinbarung ist denkbar einfach: Einfach in unserer MVZ-Standortsuche das gewünschte medizinische Fachgebiet eingeben – beispielsweise Dermatologie oder Gastroenterologie – oder alternativ die eigene Postleitzahl bzw. den eigenen Wohnort. Das System wählt sodann aus knapp neunzig möglichen Asklepios-MVZ-Standorten bundesweit alle wohnortnahen Versorgungszentren auf, die die gesuchte Gesundheitsleistung bieten. Bis zum Präsenz-Wunschtermin ist es dann nur noch ein kleiner Schritt: Das gewünschte MVZ anklicken, unter der Überschrift „Schnell zum Ziel“ den Button „Termin-Vereinbarung“ klicken und bequem einen persönlich passenden Termin buchen. Das gehe zwar noch nicht bei allen Asklepios MVZ, so Jan Hoffmann, "aber bei vielen! Ich bin mit meinem Team und den jeweiligen Kolleginnen und Kollegen an dem Thema dran.“ Ein weiterer Vorteil: Die Wartezeit für einen Facharzttermin beträgt tatsächlich maximal sechs Wochen. Wer also grad einen Haus- oder Facharzt, eine Haus- oder Fachärztin sucht: Stöbern Sie doch einfach mal los!

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Kompetenz im Bereich Ambulante Medizin

Bild: Jan Hoffmann

© Asklepios Kliniken

Jan Hoffmann
Geschäftsführer der Asklepios MVZ-Gesellschaften und Leiter des Konzernbereichs Ambulante Medizin

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