Asklepios Westklinikum Hamburg

Geschichte unserer Klinik

Geschichte unserer Klinik

Unsere Geschichte – Eine Zeitreise zurück

Das Asklepios Westklinikum Hamburg, 1946 in einer ehemaligen Luftwaffenkaserne gegründet, hat sich im Laufe der Jahre zu einem modernen Krankenhaus entwickelt. Es wurde kontinuierlich erweitert und spezialisierte Fachbereiche wurden etabliert. Heute sichert es mit seinem breiten medizinischen Spektrum die Grund- und Regelversorgung im Hamburger Westen und angrenzendem Schleswig-Holstein. Das Klinikum liegt inmitten von Wäldern, Parks und Naturschutzgebieten, was den Heilungsprozess unterstützt. Die familiäre Atmosphäre und die liebevolle Pflege, die von Patientinnen und Patienten immer wieder geschätzt wird, tragen zusätzlich zu einer positiven Genesung bei (Quelle: Hamburger Krankenhausspiegel 2014).

1937 – 1946: Ursprung als Luftwaffenkaserne

Das Gelände wurde ursprünglich als Kaserne der Luftwaffe genutzt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 blieb das Gebäude ungenutzt und bot Platz für eine Nutzung als Krankenhaus. Nach umfassenden Umbauten öffnete das Allgemeinen Krankenhauses Rissen erstmals am 11.12.1946 seine Türen und nahm 200 Patient:innen auf. Damit begann eine neue Ära der medizinischen Versorgung im Hamburger Westen.

Erweiterung der medizinischen Ausstattung

1963 – OP-Neubau

Neue Operationssäle, Röntgen- und pathologisch-anatomische Abteilungen verbesserten die Behandlungsmöglichkeiten erheblich.

1965 – Schwesternwohnheim

Krankenschwestern konnten nun direkt auf dem Gelände wohnen, was den Klinikalltag effizienter machte.

1968 – Anästhesieabteilung

Die moderne Anästhesie mit Wachstation erhöhte die Sicherheit bei operativen Eingriffen.

1971 – Intensivstation

Die neue Intensivstation ermöglichte eine umfassende Versorgung für Patienten in kritischem Zustand.

1980 – Neue Trägerschaft

Die Stadt Hamburg zog sich vollständig aus dem Betrieb zurück. Seitdem übernehmen die DRK Schwesternschaft Hamburg e.V. und das Elisabeth-Krankenhaus e.V. die Trägerschaft. Damit wurde der Grundstein für ein modernes und eigenständiges Klinikum gelegt.

1999 – 2001: Ausbau der psychosomatischen und psychiatrischen Versorgung

Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre erweiterte das Krankenhaus sein Angebot im Bereich der psychischen Gesundheit erheblich. 1999 wurde die Fachabteilung für Psychiatrie und Psychotherapie eröffnet, welche neue Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit psychischen Erkrankungen bot. Im Anschluss nahm die psychosomatische Tagesklinik ihre Arbeit auf und führte teilstationäre Behandlungskonzepte sowie schmerztherapeutische Maßnahmen ein. Ergänzend dazu wurde die psychiatrische Institutsambulanz (PIA) eröffnet, die eine ambulante Versorgung ermöglichte.

2002 – Trägerschaft durch Asklepios und DRK-Schwesternschaft

Am 01.01.2002 übernahm die Asklepios Kliniken GmbH 74,9 %, die DRK-Schwesternschaft 25,1 % Anteile am Krankenhaus. Diese Zusammenarbeit ermöglichte eine strategische Weiterentwicklung und Investitionen in moderne Infrastruktur und medizinische Technologien.

2003 – 2009: Erweiterung der Fachbereiche und Kooperationen

In diesem Zeitraum erlebte das Asklepios Westklinikum wichtige Erweiterungen. Das ambulante OP-Zentrum ermöglichte Eingriffe ohne stationären Aufenthalt, die Neurochirurgie brachte ein neues Spezialgebiet unter Leitung von Dr. Köhler, und ein neuer Funktionstrakt bündelte Funktionsbereiche, Akut- und Unfallversorgung sowie die Patientenaufnahme auf einer Ebene. Durch die Kooperation mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wurde das Westklinikum zum akademischen Lehrkrankenhaus, und die neu eröffnete Hochschulambulanz für „spezielle Gastroenterologie“ bot gezielte Behandlung für Patienten mit komplexen Erkrankungen.

Spezialisierungen und Ausbau der Tageskliniken

12.07.2017 – Erweiterungsbau Psychiatrie

Neue Räume ermöglichten eine noch umfassendere Betreuung psychiatrischer Patienten.

07/2021 – Geriatrische Tagesklinik

Spezialisierte Behandlung älterer Patient:innen mit Fokus auf Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität.

02/2024 – Urologie spezialisiert auf BPH

Fokussierung auf gutartige Prostatavergrößerung ermöglicht höchste Expertise bei einem häufigen Krankheitsbild.

10/2025 – Erweiterung Tagesklinik Altona um 20 Plätze

Neue Plätze für junge Erwachsene und Psychosepatienten verbessern die Versorgung im Hamburger Westen deutlich.