Asklepios Westklinikum Hamburg

Behandlungsverfahren

Überblick über die Behandlungsverfahren

Wir erörtern Ihnen gern die verschiedenen Möglichkeiten, erläutern Ihnen die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden und finden zusammen die Therapieoption, die am besten zu Ihnen passt.

BPH Illu Verfahren

© Asklepios

Laserenukleation der Prostata

Dieses minimalinvasive Verfahren stellt aktuell das wirksamste und nachhaltigste Verfahren zur Behandlung der BPH dar. Es ermöglicht schonend und elegant die Innenzone der Prostata zu entkernen. Bei uns im Westklinikum stehen fünf unterschiedliche Lasersysteme zur Verfügung, die uns das operative Ergebnis an Ihre Bedürfnisse anpassen lässt. Von der vollständigen Enukleation, über die gezielte Teilenukleation bis hin zur samenergusserhaltenden Entkernung können wir die Therapie entsprechend Ihrer Wünsche gestalten.

Für alle Behandlungsverfahren steht Ihnen in unserer Urologischen Abteilung ein erfahrenes Team zur Verfügung, das Sie technisch und medizinisch auf höchstem Niveau behandelt.

Selbstverständlich nehmen wir uns ausführlich Zeit, Sie in unseren Sprechstunden über die genauen Behandlungsmaßnahmen aufzuklären. Vereinbaren Sie gern einen Termin.

Laserverdampfung der Prostata (Greenlight Laser Vaporisation)

Viele Patienten im höheren Alter sind aufgrund von Herz-Kreislauferkrankungen auf Medikamente angewiesen, die gezielt die Blutgerinnung beeinflussen. Das stellt für alle Operationen ein hohes Blutungsrisiko dar, so auch für die Prostata. Ist das Weglassen dieser Medikamente nicht möglich, kann die Greenlight™ Laser Vaporisation zum Einsatz kommen. Während des Verdampfens von Prostatagewebe wird durch die Laserwirkung gleichzeitig die entstandene Wundfläche verödet. Es blutet also kaum bis gar nicht, weshalb die notwendigen Medikamente weiterhin eingenommen werden können.

Abtragung von Prostatagewebe mittels Hochdruckwasserstrahl (Aquablation)

Schonende Prostata-Operation mit dem AquaBeam® -System

Die Aquablationstherapie, auch als Aquabeam bekannt, ist ein innovatives Verfahren zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung. Unter Ultraschallkontrolle wird ein Wasserstrahl mit hoher Präzision auf das überschüssige Prostatagewebe gerichtet, um dieses zu entfernen. Die Vorteile dieser Methode liegen in der Kombination aus minimaler Invasivität und hoher Präzision, was zu einer Reduktion der Nebenwirkungen führen kann. 

Von der AquaBeam-Behandlung profitiert der Patient gleich mehrfach: Die Operationszeit ist sehr kurz – und da es sich um ein robotisches Verfahren handelt, ist eine gleichbleibende und hohe Qualität gesichert. Weitere Vorteile: Zum einen kann der Schließmuskel sicher geschont werden, so dass keine Gefahr der Inkontinenz besteht. Zum anderen können die Sexualfunktionen des Mannes mit großer Wahrscheinlichkeit komplett erhalten werden. Die Kosten der Behandlung werden von allen gängigen Krankenkassen übernommen.

Abtragung von Prostatagewebe mittels Wasserdampf

Diese minimalinvasive Technologie verabreicht gezielt Portionen von Wasserdampf in die kritischen Prostatabereiche. Im Verlauf der nachfolgenden Wochen baut der Körper die erhitzten Areale ab. Somit wird an genau diesen Stellen die Abflussstörung behoben. Es handelt sich um eine schnelle Methode, die kaum ungewollten Schaden verursacht. Ein trockener Orgasmus ist in der Regel nicht zu befürchten. Es wird eine gute Verbesserung beim Wasserlassen erzielt, die sich allerdings erst nach einigen Wochen voll entfaltet.

UROLIFT®

Diese Methode setzt an den engsten Stellen der Prostata gezielt Implantate ein, um die Durchgängigkeit dieser wiederherzustellen. Hierzu werden Implantate in die Prostata eingebracht, die das Prostatagewebe wieder an den Randbereich klammern. Somit lässt sich eine mäßige Verbesserung ohne ungewollten Gewebeschaden erreichen. In der Regel kommt es nicht zu einem trockenen Orgasmus. Das Verfahren wird aktuell jedoch nicht von den Krankenkassen übernommen.

iTIND™

Im Rahmen einer Blasenspiegelung wird ein Drahtgeflecht aus Nitinol in der Prostata abgelegt. Dieses Geflecht ist so gestaltet, dass es am Blasenauslass Einkerbungen erzeugt, die das Wasserlassen unterstützen sollen. Insbesondere bei einem engen Blasenauslass kann dieser Ansatz in Erwägung gezogen werden. Das Nitinolgeflecht wird für eine Woche belassen, damit sich die Einkerbungen ausbilden können. Danach wird es im Rahmen einer Blasenspiegelung wieder entfernt. Mit iTIND™ steht ein Verfahren zur Verfügung, das für ausgewählte Situationen eine moderate Besserung in Aussicht stellt, ohne dabei einen trockenen Orgasmus zu verursachen. Das Verfahren wird aktuell jedoch nicht von den Krankenkassen übernommen.

Optilume™

Als eine der ersten Kliniken im Hamburger Raum setzt das Westklinikum das Optilume™-Verfahren ein. Aktuell wird es genutzt, um vordere Harnröhrenengen minimalinvasiv zu behandeln. Hierzu wird ein Ballon an der engsten Stelle eröffnet, der somit die Engstelle weitet. Dabei wird zusätzlich Paclitaxel in das umliegende Gewebe abgegeben, damit ein erneutes Nachwachsen von Gewebe an dieser Stelle verhindert wird. In naher Zukunft wird dieses Verfahren auch bei der benignen Prostatahyperplasie zur Verfügung stehen. Das Verfahren wird aktuell erst nach Antragstellung von den privaten Krankenkassen übernommen.

Dina Weißhorn

Anmeldung & Auskunft

Erreichbarkeit

Montag:

08.00-15.00

Dienstag:

08.00-15.00

Mittwoch:

08.00-15.00

Donnerstag:

08.00-15.00

Freitag:

08.00-15.00

Irene Damske

Anmeldung & Auskunft

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