Asklepios Westklinikum Hamburg

Station 20 - Sucht/Abhängigkeit (Alkohol und legale Medikamente/Tablettensucht)

Station 20

Suchterkrankungen (Alkohol und legale Medikamente) und Doppeldiagnosen

Behandlungsangebot

Die suchtmedizinische Behandlungseinheit (Station 20) hat einen Schwerpunkt in der Behandlung von Menschen mit Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit. Wir behandeln unsere Patient:innen im Rahmen einer Qualifizierten Entzugs-behandlung, die über einen Zeitraum von 3 Wochen bei Alkoholabhängigkeit und bis max. 6 Wochen bei Medikamentenabhängigkeit durchgeführt wird.

Liegt neben der Abhängigkeitserkrankung eine weitere psychische Erkrankung vor (z.B. Depression und/oder Angsterkrankung), kann und sollte auch diese im Rahmen der stationären Suchtbehandlung therapiert werden, um auch langfristig Abstinenz vom Alkohol oder den Medikamenten erreichen zu können. Die Behandlung erfolgt dann unter dem Stichwort „Behandlung von Menschen mit Doppeldiagnosen“. Hier richtet sich die Behandlungsdauer nach der medizinischen Notwendigkeit und wird im Einzelfall entschieden.

Stationäre Behandlungsangebote

  • Ärztlich geleitete Entzugsbehandlung
  • Naturheilkundliche Begleitbehandlung von Entzugssymptomen
  • Akupunkturbehandlung
  • Diagnostik und Behandlung psychiatrischer Begleiterkrankungen
  • Verschiedene therapeutische Gruppenangebote (Therapiegruppe, „Motivationsgruppe“ u.a.)
  • Ergotherapie, Bewegungstherapie und Entspannungsverfahren
  • Frauengruppe
  • Information und Klärung nachfolgender Behandlungsmöglichkeiten im Suchthilfesystem
  • Hilfestellung und Unterstützung bei sozialen Fragen über unseren psychosozialen Fachdienst
  • Paargespräche und Angehörigenberatung
  • Selbsthilfegruppen
  • Tanztherapie für Frauen
  • Yogatherapie

Ambulante Behandlungsangebote (nach stationärer Behandlung)

  • Individuelle ambulante Nachsorgetherapieangebote im Rahmen der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA)
  • Nachsorgegruppe Sucht
  • Frauengruppe
  • Patientencafé mit Ehemaligentreffen
  • Yogatherapie
  • Tanztherapie für Frauen

Patienteninformationsflyer Suchtstation

Innovative Therapie bei Abhängigkeitserkrankungen: Virtual-Reality-Brille als Hilfsmittel

Team der Psychiatrie testen die VR Brille

© Asklepios / VR-Coach

Bei uns im Asklepios Westklinikum kommt die hochmoderne Virtual-Reality (VR)-Brille zur Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen zum Einsatz. Diese innovative Technologie ermöglicht es den Patient:innen, in einer computergenerierten Umgebung den Umgang mit herausfordernden Situationen zu erlernen, die als sogenannte „Trigger“ (Auslöser) in ihrem Alltag auftreten können. In Rissen wird die VR-Brille aktuell ausschließlich bei der Therapie von Alkoholabhängigkeit genutzt.

Weitere Informationen

Bin ich süchtig?

Selbsttest Alkoholabhängigkeit 

Hier finden Sie tiefergreifendes Fachwissen: 

Drogenabhängigkeit - Suchtmedizinische Reihe Band 4.

Kontakt 

Telefon: 040 8191-2827

Aufnahmegespräche können täglich von 10.00-16.00 Uhr vereinbart werden