Liebe Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgenden Hinweis:

 

Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen

Zum Schutz unserer Patienten & Mitarbeiter können wir Angehörigen & Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.

Dies ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, damit wir unsere Patienten weiterhin bestmöglich versorgen können.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

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Bild: Mehrsprachige Grafik zum Besuchsverbot in den Asklepios Kliniken

Angsterkrankungen

Wir helfen bei

Ängste zeigen sich im Kindesalter nicht selten in Gestalt körperlicher Symptome wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Unwohlsein.

Offensichtlicher zeigen sich die Gefühle bei der sogenannten Trennungsangst im Kindesalter oder der sozialen Ängstlichkeit (Furcht vor Fremden oder Gleichaltrigen). Wenn sich Ängste im Kindes- und Jugendalter zu manifesten (deutlich erkennbaren) Angststörungen ausweiten, können sie sich äußern in Form von:

  • sozialer Phobie (Angst vor prüfender Betrachtung durch andere Menschen)
  • Agoraphobie (Angst vor gewissen Orten oder Angst, das Haus zu verlassen)
  • Panikstörung (wiederkehrende, ausgeprägte Angstattacken)
  • generalisierter Angststörung (freischwebende und anhaltende Angst)
  • Schulvermeidung

Sollte Ihr Kind von derlei Symptomen betroffen sein, zögern Sie nicht, unsere Hilfe in Anspruch zu nehmen. Gemeinsam gehen wir der Ursache der Angststörung auf den Grund und helfen Ihrem Kind dabei, seine seelische Stabilität zurückzuerlangen.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Angsterkrankungen können häufig durch eine ambulante Psychotherapie behandelt werden. Allerdings kann es bei sehr starken Ausprägungen zu schweren Entwicklungsblockaden oder Beeinträchtigungen der Alltagsbewältigung kommen, beispielsweise zu einer gestörten psychosozialen Funktionsfähigkeit. Die Betroffenen ziehen sich dann sozial stark zurück, geben Kontakte zu Gleichaltrigen auf, vernachlässigen Freizeitaktivitäten oder geben diese gänzlich auf oder weigern sich, die Schule zu besuchen. Bei einem solchen Ausmaß ist eine stationäre Psychotherapie angezeigt. Auch wenn eine Angsterkrankung und weitere psychische Belastungen oder Krankheitsbilder gleichzeitig vorhanden sind, sollte über eine stationäre Behandlung nachgedacht werden.

Entscheidend ist eine gute und leitliniengerechte Diagnostik, um die richtige und notwendige Therapie einleiten zu können. Wenden Sie sich gerne an unsere Insitutsambulanz und vereinbaren Sie einen Diagnostik- und Beratungstermin.

Individuell abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Neben der leitliniengerechten Diagnostik und Therapie sieht unser Behandlungskonzept vor, dass wir mit den Kindern, Jugendlichen und ihren Familien ein tiefergehendes psychologisches Verständnis für die Entstehung und auch Aufrechterhaltung der zugrunde liegenden Ängste entwickeln möchten.

Dieses sogenannte psychodynamische Konzept der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie nutzen wir für die Erarbeitung eines individuell zugeschnittenen Therapieplanes. Der sieht sowohl die Arbeit an inneren Spannungen, Konflikten, Erwartungen, Befürchtungen und Ängsten als auch die Auseinandersetzung mit äußeren Stressfaktoren, Beziehungskonflikten und -störungen vor.

Besondere Berücksichtigung findet bei uns die Eltern- und Familienarbeit. Es ist uns ein großes Anliegen, die Angehörigen der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen in die Behandlungsplanung und einzelnen Behandlungsschritte miteinzubeziehen.

Ergänzt wird dieses Vorgehen durch

  • Verhaltenstherapie (Angstbewältigungstraining)
  • Psychomotorik-Training (sensomotorische Integrationsbehandlung, die unter anderem den Tast- und Gleichgewichtssinn fördert)
  • das Erlernen von Entspannungsverfahren

Unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse und Erfordernisse können weitere Therapieelemente wie Stresstoleranztechniken oder schulpsychologische Trainings zum Einsatz kommen.

Weiterhin gut versorgt: die Weiterbehandlung/Nachsorge

Nach einer stationären Psychotherapie ist es von großer Bedeutung, erreichte Therapieziele auszubauen und positive Entwicklungen weiter zu fördern. Hier ist eine ambulante Psychotherapie oft hilfreich, aber auch eine Unterstützung von Seiten der Jugend- oder Familienhilfe kann sich anbieten. Um einen fließenden Übergang zu gewährleisten, thematisieren wir diese Fragen frühzeitig während der laufenden stationären Behandlung, beraten und unterstützen bei den erforderlichen Schritten.

Darüber hinaus bieten wir den Kindern, Jugendlichen und ihren Familien Nachsorgegespräche an, was einen fließenden Übergang zusätzlich fördert. Die Einwilligung der Kinder, Jugendlichen und Sorgeberechtigten vorausgesetzt, tauschen wir uns eng mit den Vor- beziehungsweise Nachbehandlern aus.

Im Fokus steht eine optimale Entwicklungsförderung der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen auch nach dem stationären Aufenthalt.

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