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ESC

23.01.2026Erfolg bei ESC-Zertifizierung: Zwei Oberärzte bestehen theoretische Prüfung in Interventioneller Kardiologie

Die Kardiologie des Asklepios Klinikums Uckermark kann einen weiteren wichtigen Meilenstein verkünden: Oberarzt Dr. Marek Mierzejewski und Oberarzt Kacper Janas haben erfolgreich den theoretischen Teil der europaweit anerkannten ESC-Zertifizierung in Interventioneller Kardiologie (European Society of Cardiology) bestanden. Die Zertifizierung gilt als hoher Qualitätsnachweis für Fachärztinnen und Fachärzte, die im Bereich moderner Herzkatheter- und Gefäßinterventionen arbeiten. Die theoretische Prüfung deckt ein breites Spektrum ab – von Koronarinterventionen über strukturelle Herzerkrankungen bis hin zu Komplikationsmanagement und aktuellen Leitlinien. Der Erfolg der beiden Oberärzte spiegelt die fachliche Entwicklung und das Ausbildungsniveau der Klinik wider. Unter der Leitung von Chefarzt Marcin Jaworski wurde das diagnostische und interventionelle Angebot in den letzten Jahren kontinuierlich erweitert. Neue Techniken, komplexere Eingriffe und moderne Therapiekonzepte wurden etabliert und schufen die Voraussetzung für eine hochwertige ärztliche Weiterbildung. „Ohne die konsequente Förderung durch unseren Chefarzt wäre dieser Schritt nicht möglich gewesen. Die Erweiterung des Behandlungsspektrums und die gezielte Unterstützung der Weiterbildung haben uns die Chance gegeben, uns auf europäischem Niveau weiter zu qualifizieren“, betonen Oberarzt Dr. Marek Mierzejewski und Oberarzt Kacper Janas. Ein weiterer Qualitätsbaustein ist die kontinuierliche Teilnahme der Klinik am Berlin-Brandenburger Herzinfarktregister (B2HIR). Das Asklepios Klinikum Uckermark ist seit mehreren Jahren Mitglied dieses Registers. Die regelmäßigen Auswertungen bestätigen eine dauerhaft hohe Versorgungsqualität in der Akutversorgung von Herzinfarktpatientinnen und -patienten. Mit dem Bestehen des theoretischen Teils ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Im nächsten Schritt müssen die praktischen Anforderungen der ESC-Zertifizierung erfüllt werden: eine definierte Anzahl komplexer Eingriffe sowie deren strukturierte Dokumentation und Bewertung. Die Klinik sieht diesen nächsten Schritt als logische Fortsetzung ihres Qualitätsanspruchs. Das Asklepios Klinikum Uckermark unterstreicht mit diesem Erfolg erneut seinen Anspruch, moderne Medizin auf hohem fachlichem Niveau zu bieten und gleichzeitig eine exzellente Weiterbildung für Ärztinnen und Ärzte sicherzustellen – zum Nutzen der Patientinnen und Patienten der Region.

2025

Juli

ct

21.07.2025Maximale Bildschärfe: CT auf 64-Zeilen-Technik modernisiert – jetzt mit Kardio-CT

Das Institut für Bildgebende Diagnostik hat ihre diagnostische Leistungsfähigkeit ausgebaut: Das bisherige 32-Zeilen-Computertomographie-System (CT) wurde durch ein hochmodernes 64-Zeilen Gerät ersetzt. In Kooperation mit der kardiologischen Abteilung steht den Patienten ab sofort die neue Untersuchung „Kardio CT“ zur Verfügung, mit der Herz und große Gefäße in bislang unerreichter Detailtreue beurteilt werden können. Die Umstellung auf 64 Zeilen bedeutet für Patientinnen und Patienten eine Reduktion der Untersuchungsdauer: Volle Organvolumina lassen sich in wenigen Sekunden abbilden, während die Strahlenexposition trotz höherer Informationsdichte dank modernster Detektortechnik sogar sinkt. Besonders vorteilhaft wirkt sich das in der Notfalldiagnostik aus, etwa bei Schlaganfallverdacht oder akuten Bauchschmerzen – kritische Zeitfenster werden verkürzt, Therapieentscheidungen können schneller getroffen werden. „Mit dem Upgrade treiben wir unsere Bildgebungstechnologien auf ein neues Level“, erklärt Jens Hartmann, Chefarzt des Instituts für Bildgebende Diagnostik. „Die schnellere Akquise, die höhere Auflösung und der geringere Strahlendosisbedarf kommen unmittelbar unseren Patienten zugute – besonders in zeitkritischen Fällen.“ Die Systemmodernisierung erlaubt nun Kardio-CT-Untersuchungen durchzuführen. Diese spezialisierte Aufnahme erlaubt die detaillierte Darstellung von Herzkranzgefäßen und von kardialen Strukturen ohne invasiven Kathetereingriff. Die 64-Zeilen-Technologie liefert gefilterte, hochaufgelöste Schichtbilder, sodass selbst kleinste Einengungen und Verkalkungen der Gefäße präzise lokalisiert werden können. „Das Kardio CT erweitert unser diagnostisches Spektrum um eine nicht-invasive, extrem präzise Methode zur Früherkennung und Diagnostik von Herzkrankheiten“, ergänzt Marcin Jaworski, Chefarzt der Kardiologie. „So können wir noch gezielter behandeln und unnötige invasive Verfahren vermeiden.“

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