Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen: Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern können wir Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

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Refluxerkrankungen

Wir helfen Ihnen bei:

Bild:pflege-sr-pat

Wenn die Schließmuskeln der Speiseröhre nicht richtig funktionieren, können Magensäfte wieder vom Magen zurück in die Speiseröhre gelangen und dort Sodbrennen und Schmerzen verursachen. Dies ist als gastro-ösophagealer Reflux bekannt. Die aggressiven Magensäuren schädigen die  Innenwände der Speiseröhre, da diese nicht über die gleichen Schutzfunktionen verfügen wie z.B. die Magenwände.  Wir behandeln:

 

Dauerhaftes Sodbrennen


Tritt das Sodbrennen nur gelegentlich, etwa nach dem Verzehr fettiger Speisen auf, ist es meist harmlos. Eine Nahrungsumstellung ist hier das Mittel der Wahl. Auf säurebindende Medikamente sollte nur bei gelegentlichen Beschwerden zurückgegriffen werden. Bei dauerhaftem Sodbrennen raten wir dringend zu einer ärztlichen Abklärung, da auch Veränderungen in der Speiseröhre entarten können.

 

Refluxösophagitis  und Barrett-Ösophagus


Refluxösophagitis ist eine weit verbreitete, jedoch oftmals sehr gut zu therapierende Erkrankung. Bei der Refluxerkrankung führt häufiges Übertreten von saurem Magensaft in die untere Speiseröhre zu entzündlichen Veränderungen in der Speiseröhre, die Sodbrennen, Schmerzen und Schluckbeschwerden hervorrufen.


Als Folge einer Entzündung der Schleimhaut in der Speiseröhre kann es zu Zellfehlbildungen kommen, die häufig bösartig entarten – dem sog. Barrett-Ösophagus.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Entzündungen und Veränderungen der Speiseröhre diagnostizieren wir durch umfangreiche Untersuchungen wie

  • Spiegelung (Ösophagoskopie)
  • Röntgenkontrastuntersuchungen
  • Messungen der Druckverhältnisse in der Speiseröhre
  • 24-Stunden-Messung der pH-Wert-Veränderungen

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

In den meisten Fällen können wir mit einer dauerhaften medikamentösen Behandlung eine Beschwerdefreiheit und ein Abklingen der Entzündung erreichen. In seltenen Fällen ist eine operative Therapie in Form einer Manschettenbildung um die untere Speiseröhre aus Anteilen des Magenfundus (Fundoplikatio) angezeigt, die das Übertreten von saurem Magensaft in die Speiseröhre verhindert. In diesen Fällen übernehmen unsere Experten der Klinik für Viszeral- und Thoraxchirurgie, die über eine langjährige Erfahrung sowie modernste OP- Techniken verfügen. Eine Fundoplikatio kann unter bestimmten Voraussetzungen auch minimal-invasiv (sog. "Schlüsselloch-Methode") erfolgen.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Nachsorge

Bild:stationsstützpunkt-langen

Da Entzündungen der Speiseröhre immer das Risiko einer Krebserkrankung bergen, sollten endoskopische Kontrolluntersuchungen unbedingt erfolgen. Bei der Ösophagoskopie führen wir einen flexiblen Schlauch in die Speiseröhre ein, der mit einer Lichtquelle und einer Kamera versehen ist, so dass wir Gewebeveränderungen und Entzündungen der Schleimhaut sofort ausmachen und ggf. endoskopisch therapieren können. Mit der endoskopischen Subkumosa Dissektion (ESD) ist es uns möglich, erkranktes Gewebe so schonend zu entfernen, dass es zu keinerlei Beschädigungen oder Funktionseinschränkungen der Speiseröhre kommt.

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