Kontakt Presseteam
Konzernbereich Unternehmenskommunikation & Marketing
Die bundesweiten Herzwochen der Deutschen Herzstiftung stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Gesunde Gefäße, gesundes Herz – den Herzinfarkt vermeiden“ und widmen sich neben dem Herzinfarkt auch der Koronaren Herzkrankheit (KHK). Die KHK zählt weltweit zu den häufigsten Herzerkrankungen. Expert:innen schätzen, dass in Deutschland rund fünf Millionen Menschen unter der KHK leiden. Sie ist bei den Herzerkrankungen zugleich die führende Todesursache mit rund 120.000 Todesfällen pro Jahr, davon rund 44.000 akute Herzinfarkt-Sterbefälle. Wie eine gute Vorsorge, ein frühzeitiges Erkennen und eine konsequente Behandlung der KHK und des Herzinfarkts aussehen können, erklären die Herzspezialist:innen aus dem großen Netzwerk der sieben Hamburger Asklepios Kliniken in den Herzwochen in zahlreichen Informationsveranstaltungen.
„Bei der Koronaren Herzkrankheit verengen sich die Herzkranzgefäße durch Kalkablagerungen, wodurch der Herzmuskel zunehmend schlechter durchblutet wird. Tückisch ist, dass sich die Erkrankung oftmals über einen langen Zeitraum ohne spürbare Symptome entwickelt“, sagt PD Dr. Tudor Constantin Pörner, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin – Kardiologie an der Asklepios Klinik Wandsbek. „Im weiteren Verlauf führt sie zu Beschwerden wie Brustenge, Luftnot und Kurzatmigkeit. Im schlimmsten Fall kommt es durch den vollständigen Verschluss eines Gefäßes zu einem Herzinfarkt“, so Pörner weiter.
Bei der Behandlung eines Herzinfarkts ist schnelles Handeln entscheidend, denn wie auch beim Schlaganfall zählt beim Herzinfarkt jede Minute. Je schneller dieser erkannt und behandelt wird, desto mehr Herzmuskelgewebe kann gerettet und das Komplikationsrisiko minimiert werden. Für die Therapie stehen verschiedene etablierte und auch neuartige Behandlungsmethoden zur Verfügung.
„Mit der perkutanen Koronarintervention können wir im Herzkatheterlabor verengte oder blockierte Herzkranzgefäße erweitern – dabei wird ein Ballonkatheter an die Engstelle der Arterie gebracht. Oftmals wird dies mit der Platzierung eines Stents kombiniert. Die Gefäßstütze hilft, die Koronararterie offen zu halten, die Durchblutung wieder herzustellen und die Herzfunktion zu stabilisieren“, erklärt Prof. Dr. Martin Bergmann, Chefarzt der Abteilung für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin an der Asklepios Klinik Altona. „Neben diesem minimalinvasiven Eingriff kann bei einer fortgeschrittenen Koronaren Herzkrankheit oder wenn mehrere Herzkranzgefäße betroffen sind, eine größere Bypass-Operation erforderlich sein“, ergänzt Bergmann. „Diese wird von erfahrenen Herzchirurgen an den Asklepios Kliniken Harburg und St. Georg durchgeführt.“
Die KHK ist eine chronische Erkrankung, die auch nach einer erfolgreichen Behandlung lebenslang Aufmerksamkeit erfordert, um Rückfälle und Folgeschäden zu vermeiden. Dazu gehören beispielsweise eine konsequente Medikamenteneinnahme, Bewegung und ein bewusster Lebensstil.
Die Asklepios Kliniken Altona und Wandsbek gehören zu den sieben großen Kliniken, davon vier Krankenhäuser der Maximalversorgung, die Asklepios in Hamburg betreibt. Zusätzlich ist der Gesundheitsdienstleister Hamburgs größter ambulanter Versorger und bietet in den Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) an zahlreichen Standorten ambulante Facharzttermine für Diagnostik und Behandlungen an. Patient:innen profitieren auch bei Herzerkrankungen von der interdisziplinären und sektorübergreifenden Behandlung und standortübergreifenden Zusammenarbeit der Kliniken Altona, Barmbek, Harburg, Nord – Heidberg, St. Georg, Wandsbek, dem Westklinikum Rissen und den MVZ, zum Beispiel dem auf Herzmedizin spezialisierten MVZ Prof. Mathey & Prof. Schofer. Bereits seit 20 Jahren ist Asklepios ein verlässlicher Partner im Hamburger Gesundheitswesen und versorgt rund die Hälfte aller Krankenhauspatient:innen in der Hansestadt. Die intensive Zusammenarbeit von Spezialist:innen aus 28 medizinischen Disziplinen in standortübergreifenden Fachgruppen und interdisziplinären Netzwerken sichert eine besonders hohe Behandlungsqualität. Gemeinsam sorgen die unterschiedlich spezialisierten Expert:innen im Team für eine flächendeckende Spitzenmedizin für alle.
Herzwochen 2025: Veranstaltungen der Hamburger Asklepios Kliniken
PD Dr. Tudor Constantin Pörner, Chefarzt der Kardiologie und Pneumologie an der Asklepios Klinik Wandsbek: Therapie bei schweren Herzinfarkten
https://m.youtube.com/watch?v=1gk7lbKf9_s&pp=ygUVQXNrbGVwaW9zIGhlcnppbmZhcmt0
Prof. Dr. Martin W. Bergmann, Chefarzt für Innere Medizin und Kardiologie an der Asklepios Klinik Altona: Koronare Herzkrankheit
https://m.youtube.com/watch?v=Sy1LYCJ9l7M&pp=ygUgQXNrbGVwaW9zIGtvcm9uYXJlIGhlcnprcmFua2hlaXQ%3D
Prof. Dr. Alexander Ghanem, Chefarzt der Kardiologie und internistischen Intensivmedizin der Asklepios Klinik Nord – Heidberg: Was steckt hinter Brustschmerz?
https://m.youtube.com/watch?v=aeG2Co3SH5s&pp=ygUgQXNrbGVwaW9zIGtvcm9uYXJlIGhlcnprcmFua2hlaXQ%3D
Prof. Dr. Joachim Schofer, Ärztlicher Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums Mathey/Schofer: Was tun, wenn die Gefäße durch Koronare Herzkrankheit dichtmachen?
https://m.youtube.com/watch?v=61mN2Lka0qA&pp=ygUgQXNrbGVwaW9zIGtvcm9uYXJlIGhlcnprcmFua2hlaXQ%3D
Patientengeschichte über einen Menschen mit Herzinfarkt und Fettstoffwechselstörung: https://youtu.be/bXhNUn6EDX0
Weitere Videos und Podcasts finden Sie in der Playlist „Herz- und Gefäßmedizin“ des YouTube-Kanals von Asklepios.

PD Dr. Tudor Constantin Pörner, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin – Kardiologie an der Asklepios Klinik Wandsbek (Foto: Asklepios)

Prof. Dr. Martin Bergmann, Chefarzt der Abteilung für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin an der Asklepios Klinik Altona (Foto: Asklepios)
Konzernbereich Unternehmenskommunikation & Marketing
Konzernbereich Unternehmenskommunikation & Marketing