Humane Papillomviren (HPV)

Was Sie über die häufigste sexuell übertragbare Infektion wissen sollten

Humane Papillomviren (HPV)

Die meisten Menschen kommen im Laufe Ihres Lebens mit Humanen Papillomviren, kurz HPV in Kontakt oder stecken sich mindestens einmal in ihrem Leben an, ohne es zu merken. Übertragen werden humane Papillomviren über Haut- und Schleimhautkontakt, in erster Linie durch Intimkontakt. Dazu zählt nicht nur der direkte Geschlechtsverkehr. Auch beim intensiven Küssen oder Petting kann man sich infizieren.

Zumeist verläuft eine solche Infektion ohne Symptome und heilt von selbst aus. Sie kann allerdings auch unangenehme und sogar gefährliche Folgen haben: von harmlosen, aber lästigen Warzen im Genitalbereich bis hin zu bösartigen Tumoren. 

In den folgenden Abschnitten erfahren Sie alles Wichtige über die Ansteckungswege und die Krankheiten, die von einer HPV-Infektion verursacht werden können. Außerdem geht es um Symptome, Diagnose und Behandlung einer HPV-Infektion und ihrer Folgeerkrankungen.
 

Wie steckt man sich mit HPV an?

Humane Papillomviren (HPV) werden von Mensch zu Mensch übertragen, und zwar zumeist durch intimen Haut- und Schleimhautkontakt. Dabei dringen die Viren über winzige Verletzungen in die Zellen der Haut beziehungsweise der Schleimhaut ein. Da die Viren überall im Genitalbereich vorkommen, kann man sich nicht nur beim Geschlechtsakt, sondern zum Beispiel auch beim Petting anstecken. Kondome schützen deshalb nur unzureichend. Kommt die Mundschleimhaut mit infizierten Stellen in Kontakt, etwa beim Oralverkehr, können sich die Viren auch auf diesem Wege verbreiten. Auch gemeinsam genutztes Sexspielzeug ist eine Infektionsquelle. 

Da HP-Viren hauptsächlich über Sexualkontakte weitergegeben werden, steigt mit der Zahl der Sexualpartner:innen auch das Risiko, sich mit HPV zu infizieren. Aber: Eine Ansteckung ist auch schon mit dem allerersten intimen Kontakt möglich. Deshalb ist eine Impfung gegen HPV schon vor dem „ersten Mal“ empfehlenswert. Lesen Sie dazu im Abschnitt „Vorbeugung“ mehr.

Möglich, aber selten ist die Übertragung der Viren von der Mutter auf ihr Kind während der Geburt. Eine solche Infektion ist dann außerdem zumeist harmlos und verschwindet von selbst.

Wichtig: HP-Viren werden nicht durch Körperflüssigkeiten wie Blut, Speichel und Sperma übertragen. Blutspenden sind also ungefährlich, ebenso wie Küssen oder Stillen.
 

Welche Erkrankungen kann eine HPV-Infektion verursachen?

Es gibt rund 200 verschiedene Typen von humanen Papillomviren. Symptome treten bei einer Infektion nur selten auf, und zumeist ist das eigene Immunsystem stark genug, um eine solche Infektion zu bekämpfen. Manche HP-Viren verursachen allerdings Hautwarzen, die sogenannten Papillome, die dem Virus seinen Namen geben. Andere HPV-Typen führen zu Feigwarzen (Condylome) im Genital- und Analbereich. Solche Warzen sind die häufigste Folge einer HPV-Infektion, sie sind unangenehm, aber ungefährlich. 

Die sogenannten Hochrisiko-HPV-Typen können dagegen weniger sichtbare, aber potenziell gefährliche Zellveränderungen (Dysplasie) auslösen. In den meisten Fällen heilen zwar auch solche Veränderungen von selbst aus. In wenigen Fällen entwickeln sich daraus jedoch im Laufe der Zeit Krebsvorstufen oder sogar Krebs. Übrigens: Zwar stecken sich Frauen und Männer in etwa gleich häufig an, allerdings erkranken mehr Frauen als Männer in der Folge an HPV-bedingtem Krebs.

So wird Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) nahezu zu 100 Prozent von HP-Viren verursacht. Er ist zudem die häufigste Krebsart, die im Zusammenhang mit HPV auftritt, und die fünfthäufigste Krebserkrankung bei Frauen, bei jungen Frauen sogar die vierthäufigste.

Männer erkranken zwar nach wie vor seltener an HPV-bedingtem Krebs, Studien zufolge ist allerdings in Europa einer von fünf Männern ab 15 Jahren mit mindestens einem HPV-Hochrisiko-Typ infiziert. Zu den Krebserkrankungen, die bei Männern durch humane Papillomviren ausgelöst werden, zählen Analkrebs, Mund- und Rachenkrebs und Peniskrebs.
 

Welche Symptome können bei einer HPV-Infektion auftreten?

Eine HPV-Infektion verläuft in den meisten Fällen ohne Symptome und heilt ganz von alleine wieder aus. Treten Beschwerden auf, hängen sie mit der Erkrankung zusammen, die durch die HP-Viren ausgelöst wurde. Im Folgenden haben wir deshalb Anzeichen für Sie aufgelistet, die auf eine Infektion mit HPV beziehungsweise auf eine von HP-Viren ausgelöste Erkrankung hinweisen können. Von der Infektion bis zur Entstehung von Krebs vergehen in der Regel aber Jahre bis Jahrzehnte, so dass die alleinige Infektion noch keine Angst auslösen muss. Es ist daher wichtig, die regelmäßige Krebsvorsorge in Anspruch zu nehmen, auch wenn man keinerlei Beschwerden hat.

Knötchen im Genitalbereich

Eine Infektion mit einem sogenannten Niedrig-Risiko-HPV-Typen kann Feigwarzen (Kondylome) verursachen. Diese gutartigen Warzen bilden sich im Genital- und Analbereich. Meist haben sie die Farbe der umliegenden Haut, können aber auch weißlich, rötlich oder bräunlich erscheinen. Zunächst sind sie allenfalls stecknadelkopfgroß, können aber auf mehrere Zentimeter anwachsen oder größere Warzengruppen bilden. 

Halsbeschwerden

Wurden HPV-Viren beim Oralverkehr übertragen, können sich in der Folge Warzen im Mund- und Rachenbereich bilden. Diese können Schluckbeschwerden oder ein Fremdkörpergefühl im Hals verursachen.

Juckreiz und Brennen

Juckreiz oder ein brennendes Gefühl im betroffenen Bereich tritt meist im Zusammenhang mit Feigwarzen auf. Schmerzen sind bei Kondylomen selten.

Blutungen oder Schmerzen

Eine HPV-Infektion selbst verursacht erst einmal keine Schmerzen. Diese können jedoch von größeren Warzen oder Warzenansammlungen verursacht werden. Schmerzen im Unterleib und ungewöhnliche Blutungen können dagegen ein Anzeichen für Gebärmutterhalskrebs sein. 

Haut- und Schleimhautveränderungen

Bei einer Krebsvorsorgeuntersuchung kann die Ärztin oder der Arzt durch Zellproben feststellen, ob es Zellveränderungen an den Schleimhäuten gibt, beispielsweise im Bereich des Gebärmutterhalses, der Scheide, der Vulva, des Penis oder des Anus. Solche Veränderungen können auf eine Krebsvorstufe oder Krebs hindeuten.

Atemwegsprobleme bei Kindern

In dem sehr seltenen Fall, dass eine infizierte Mutter das Virus während der Geburt auf ihr Neugeborenes übertragen hat, können sich beim Kind gutartige Tumore in den Atemwegen bilden. Diese können Atembeschwerden oder Heiserkeit auslösen.
 

Wie wird eine HPV-Infektion diagnostiziert?

Wenn Sie Ihre Arztpraxis aufsuchen, weil Sie zum Beispiel Hautveränderungen im Intimbereich bemerkt haben, wird Ihre Ärztin oder Ihr Arzt zunächst ein Anamnese-Gespräch mit Ihnen führen. Dabei geht es um die Symptome, um die Frage, ob Sie sexuell aktiv sind, und um mögliche Vorerkrankungen, die zum Beispiel das Immunsystem schwächen. An die Anamnese angeschlossen sind folgende Untersuchungen:

Körperliche Untersuchung und Abstrich

Oft kann die Ärztin oder der Arzt bei sichtbaren Veränderungen wie Feigwarzen im Intimbereich schon eine HPV-Infektion vermuten. Häufig entnimmt sie oder er auch einen Abstrich der Schleimhaut, etwa vom Gebärmutterhals, von der Vulva oder dem Penis. Dieser Abstrich dient dazu, Zellveränderungen oder das Vorhandensein von humanen Papillomviren zu überprüfen. Dies geschieht durch folgende Tests:

  • PAP-Test

Der PAP-Test dient dazu, veränderte Zellen am Gebärmutterhals festzustellen. Dazu wird die beim Abstrich gewonnene Schleimhautprobe unter dem Mikroskop untersucht. Gesetzlich krankenversicherte Frauen zwischen 20 und 34 Jahren haben Anspruch auf eine jährliche Testung. Für Frauen ab 35 Jahren bezahlen die Krankenkassen derzeit alle drei Jahre einen PAP-Test.

  • HPV-Test

Während der PAP-Test aussagt, ob Zellveränderungen vorliegen, aber nicht erkennt, ob HP-Viren dafür der Grund sind, weist der spezifische HPV-Test die Viren direkt nach. Auch für diesen Test macht die Gynäkologin oder der Gynäkologe einen Schleimhautabstrich, etwa vom Gebärmutterhals. Im Labor lässt sich nachweisen, ob in der Probe HP-Viren vorhanden sind. Außerdem lässt sich mit dem Test der Virustyp feststellen – also ob es sich um harmlose Viren handelt, die allenfalls Feigwarzen verursachen, oder ob sie Krebs auslösen können. Bei Frauen ab 35 Jahren gehört der HPV-Test zur Krebsvorsorge. Außerdem übernehmen die Krankenkassen die Kosten für einen HPV-Test, wenn zuvor der PAP-Test eine auffällige Zellveränderung angezeigt hat.

Zusätzliche Untersuchungen

Bei allen auffälligen Befunden können weiterführende Untersuchungen notwendig sein, um die Art und das Ausmaß der Veränderungen genauer zu beurteilen. So können die Mediziner:innen zum Beispiel eine Kolposkopie (Untersuchung des Gebärmutterhalses mit einer  speziellen Lupenvergrößerung) vornehmen. Manchmal ist es auch sinnvoll, eine Gewebeprobe (Biopsie) zu entnehmen.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind der beste Weg, um eine HPV-Infektion frühzeitig zu erkennen und mögliche Folgeerkrankungen rechtzeitig zu behandeln. 
 

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei einer HPV-Infektion?

Eine medikamentöse Behandlung für die Infektion mit humanen Papillomviren gibt es nicht. Meistens ist diese auch nicht nötig, da die Infektion meist symptomlos verläuft und der Körper das Virus nach einiger Zeit selbst abwehren kann. In wenigen Fällen schafft das Immunsystem dies nicht und es kommt zu einer sogenannten Persistenz. Durch den dauerhaften Einfluss des Virus auf die Schleimhautzellen entstehen Folgeerkrankungen. Diese können früh erkannt und oft schonend behandelt werden. Dabei richtet sich die Therapiemethode nach der Art und dem Schweregrad der Erkrankung.

Behandlung von Warzen und Feigwarzen

Salben und Lösungen: Gegen Hautwarzen und Feigwarzen, vor allem wenn sie kleiner und weniger ausgeprägt sind, können bestimmte Salben oder Lösungen helfen. Die Anwendung erfolgt über mehrere Wochen. Zumeist können die Patient:innen die Behandlung selbst zu Hause durchführen. Eine regelmäßige ärztliche Kontrolle sollte aber stattfinden.

Kältebehandlung: Ebenfalls eine bewährte Methode zur Behandlung von kleineren und oberflächlichen Warzen ist die sogenannte Kältebehandlung, auch Kryotherapie genannt. Dabei friert eine Fachkraft die Warze gezielt mit flüssigem Stickstoff ein, entweder mittels eines mit flüssigem Stickstoff getränkten Wattepad oder mit einem Spray. Die betroffenen Zellen sterben auf diese Weise ab, und die Warzen fallen nach einigen Tagen von selbst ab. Die Kryotherapie wird in der Regel in einer medizinischen Einrichtung durchgeführt, etwa in einer Arztpraxis oder in den Kliniken von Asklepios.

Lasertherapie: Bei größeren oder wiederkehrenden Feigwarzen kann eine Lasertherapie helfen. Sie wird in einem ambulanten Eingriff von spezialisierten Ärzt:innen durchgeführt: Dabei entfernen die Mediziner:innen die Warzen unter örtlicher Betäubung oder einer sehr kurzen Vollnarkose mit einem Laserstrahl. Der Eingriff ist präzise und schont das umliegende Gewebe. 

Behandlung von Zellveränderungen, Krebsvorstufen und Krebs

Laser-Vaporisation: Die Ärztin oder der Arzt „verdampft“ auffällig veränderte Gewebeareale mit einem Laser. Dabei bleiben tiefere hautschichten intakt und es entstehen keine Narben.

Laser-Exzision: Hierbei werden Krebsvorstufen mittels Laser entfernt. Der Eingriff ist schonend und hinterlässt normalerweise keine Narben.

Konisation: Krebsvorstufen am Gebärmutterhals lassen sich schonend entfernen, indem eine Ärztin oder ein Arzt das betroffene Gewebe unter Sicht durch ein Kolposkop (spezielle operative Lupenvergrößerung) in engen Grenzen kegelförmig herausschneidet. In unseren Einrichtungen geschieht dies entweder mit einer elektrischen Schlinge oder mit dem Laser. Der Eingriff ist vor allem empfehlenswert, wenn die Patientin noch Kinder bekommen will, denn in der Regel beeinträchtigt eine Konisation die Fruchtbarkeit nicht und stellt kein Risiko für eine folgende Schwangerschaft dar.

Tumortherapie: Sollte es sich bei den Zellveränderungen bereits um eine Krebserkrankung handeln, so ist eine stadiengerechte Therapie nötig. Bei kleinen Tumoren steht eine operative Therapie im Vordergrund. Wenn ein Tumor schon fortgeschritten ist, ist eine Strahlentherapie in Kombination mit einer Chemotherapie ratsam. 

Wichtig zu wissen: Die Therapien für HPV-bedingten Krebs sind vielfältig. Bei der Behandlung richten sich die Mediziner:innen immer nach den Leitlinien für die betreffende Krebsart.

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen

Unabhängig von der Behandlungsmethode sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen wichtig, um mögliche Rückfälle frühzeitig zu erkennen. So wird sichergestellt, dass Sie bestmöglich betreut werden und die Behandlung langfristig erfolgreich ist.
 

Wie können Sie sich vor einer HPV-Infektion schützen?

Humane Papillomviren (HPV) sind sehr verbreitet. Sich aktiv vor einer Ansteckung zu schützen, ist fast nicht möglich – es sei denn, Sie verzichten völlig auf intime Kontakte. Da man sich schon beim Petting infizieren kann, schützen auch Kondome nur eingeschränkt vor einer Infektion mit HPV. Dafür aber vor vielen anderen Geschlechtskrankheiten, weshalb es immer ratsam ist, ein Kondom zu benutzen.

HPV-Schutzimpfung

Einen annähernd vollständigen Schutz bietet nur die HPV-Impfung. Sie verhindert die Infektionen, die einen Großteil der HPV-bedingten Krebserkrankungen verursachen. Zusätzlich verhindert der in Deutschland gebräuchliche Impfstoff auch die Entstehung von Genitalwarzen.  

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für Mädchen und Jungen ab dem Alter von 9 Jahren, denn je früher geimpft wird, desto größer ist der Nutzen. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten mindestens bis zum 17. Lebensjahr, einige auch darüber hinaus. Im Einzelfall kann eine Impfung auch im Erwachsenenalter sinnvoll sein, etwa bei immungeschwächten Menschen. Sprechen Sie dazu mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Wichtig: Eine Impfung gegen HPV verhindert auch, dass der geimpfte Mensch die Viren auf eine ungeimpfte Person überträgt. Mit einer Impfung schützt man also nicht nur sich selbst, sondern auch die Partnerin oder den Partner.

Rauchstopp

Es gibt einige Faktoren, die das Risiko steigern, dass die HPV-Infektion nicht von selbst ausheilt und sich in der Folge Krebsvorstugen oder Gebärmutterhalskrebs entwickeln können. Rauchen gehört dazu. Bei Raucher:innen dauern HPV-Infektionen länger an. Mit dem Rauchen aufzuhören, ist daher empfehlenswert. Erst recht, wenn bereits eine HPV-Infektion vorliegt.
 

Warum ist gerade der Gebärmutterhals bei einer HPV-Infektion gefährdet?

Hochrisikotypen der HP-Viren können Zellveränderungen bis hin zu Krebs hervorrufen. Diese HPV-Typen können dabei Vulva, Scheide, After und auch Penis sowie Schleimhäute im Mund, Rachen und Kehlkopf befallen. Rund 7.800 Menschen erkranken jährlich an HP-bedingtem Krebs – nicht nur Frauen, sondern auch Männer. Dennoch: Die häufigste Krebserkrankung, die infolge einer HPV-Infektion auftritt, ist Gebärmutterhalskrebs

Der Gebärmutterhals (Zervix) verbindet die Gebärmutter mit der Scheide und ist mit Schleimhaut ausgekleidet. Bestimmte HPV-Typen, die genannten Hochrisikotypen, setzen sich auf eben diesen Schleimhautzellen fest. Solche Infektionen bleiben oft über viele Jahre unbemerkt, da sie keine unmittelbaren Symptome verursachen. Sie können in dieser Zeit Zellveränderungen hervorrufen, die sich dann zu Krebsvorstufen (Dysplasie) oder Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) entwickeln können. 

Wichtig: Auch wenn Gebärmutterhalskrebs fast immer durch humane Papillomviren verursacht wird, ist es doch relativ selten, dass es nach einer Infektion tatsächlich zu einer Krebserkrankung kommt. In über 70 Prozent der Fälle heilt eine Infektion innerhalb eines Jahres aus – ohne gesundheitliche Folgen. 

Dennoch sollten Frauen regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen, damit Zellveränderungen im Gebärmutterhalsgewebe frühzeitig erkannt und gegebenenfalls behandelt werden können. 

Eine möglichst frühe HPV-Impfung bietet einen wirksamen Schutz vor den häufigsten Hochrisiko-HPV-Typen und reduziert das Risiko, an Krebs zu erkranken, erheblich. Als positiver Nebeneffekt werden bei Geimpften deutlich seltener Feigwarzen diagnostiziert.

Falls Sie Fragen haben oder einen medizinischen Rat benötigen, sprechen Sie uns an. Wir bei Asklepios wissen: Sich mit einer sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt zu haben, löst bei den meisten Betroffenen immer noch Schamgefühle aus. Diese sind völlig unbegründet: Die meisten Menschen infizieren sich mindestens einmal im Leben mit HPV. Es ist wichtig, bei Symptomen oder einer nachgewiesenen Infektion eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden. Bei uns kümmern sich empathische Mediziner:innen um Sie, die viel Erfahrung auf dem Gebiet haben.