Liebe Patientinnen und Patienten, in der Asklepios Klinik Barmbek sind Sie auch zu Corona Zeiten in besten Händen. Wir tun alles für Ihre Sicherheit:

in der Asklepios Klinik Barmbek

  • sind 97 % der Mitarbeiter*innen geimpft,
  • wird jede*r Mitarbeiter*in  wöchentlich getestet und
  • alle Patient*innen werden getestet.
Erfahren Sie mehr über die Corona-Maßnahmen

Corona und Geburtshilfe

Auf dieser Seite beantworten wir Ihnen Fragen rund um das Thema Schwangerschaft und Entbindung in der Asklepios Klinik Barmbek während der Corona-Pandemie. Sie finden hier allgemeine Hinweise, Antworten auf häufig gestellte Fragen, unseren digitalen Eltern-Informationsabend sowie Kontaktmöglichkeiten.

Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität!

Liebe Patientinnen,
liebe (werdende) Eltern,

vor dem Hintergrund der steigenden Corona-Fallzahlen müssen wir unsere Schutzmaßnahmen leider wieder verschärfen. Dies dient dem Schutz der  Patientinnen und Patienten in unserem Krankenhaus und soll dazu beitragen, eine weitere Verbreitung des Corona-Virus zu vermeiden.

In der Geburtshilfe bedeutet dies konkret:

  • Begleitpersonen mit Erkältungssymptomen (auch leichten) dürfen die Klinik nicht betreten.
  • Zu ambulanten Terminen (z.B. Geburtsanmeldung, Pränataldiagnostik) sind Begleitpersonen grundsätzlich nicht zugelassen.
  • Jede Entbindende darf von einer Person in den Kreißsaal begleitet werden. Allerdings wartet die Begleitperson bitte zunächst außerhalb der Klinik, bis die erforderlichen Untersuchungen abgeschlossen sind. Sobald es in den Kreißsaal geht, holen wir die Begleitperson nach
  • Besuche auf der Wöchnerinnenstation sind nur eingeschränkt möglich. Erlaubt ist eine nicht wechselnde Besuchsperson. Geschwisterkinder dürfen im Moment nicht zu Besuch kommen. Die Besuchszeit beträgt pro Tag max. zwei zusammenhängende Stunden.
  • Familienzimmer sind ab sofort unter besonderen Voraussetzungen wieder möglich, dazu zählen:
    • Symptomfreiheit der Begleitperson (kein Fieber, kein Husten, kein Atemwegsinfekt)
    • Corona-Schnelltest bei Aufnahme
    • zusätzlich 2x wöchentlich Corona-Schnelltest während des Aufenthalts (Dienstag und Freitag)

Die Sicherheit der Mütter und der Kinder, aber auch unseres Personals (das zum Teil selbst zur Risikogruppe gehört) steht für uns im Mittelpunkt aller Entscheidungen.

Klinik-Leitung, Corona-Stab und Frauenklinik stehen in sehr engem Austausch miteinander. So stellen wir sicher, dass wir die Schutzmaßnahmen jederzeit der Entwicklung entsprechend anpassen können. Den aktuellen Stand der Vorkehrungen finden Sie jeweils hier auf der Seite.

Sollten Sie weitere Fragen haben, nehmen Sie gerne direkt Kontakt zu mir auf: h.maul@asklepios.com

Herzlichst, Ihr

Holger Maul
Chefarzt Geburtshilfe und Pränatalmedizin

Wir bitten Sie, folgende Punkte zu beachten:

Nehmen Sie Kontakt auf oder kommen Sie in die Klinik, wenn...

  • Bei vorzeitigem Blasensprung sollten Sie sich einmal in der Klinik vorstellen (CTG-Kontrolle, Labor, Befunderhebung). Wir werden dann mit ihnen ggf. ein ambulantes Vorgehen besprechen (d.h. sie können in den meisten Fällen noch einmal nach Hause!). Je nach Befund oder Anamnese kann die Gabe von Antibiotika erforderlich werden, die wir ihnen in entsprechender Dosierung mitgeben würden. Zudem ist es erforderlich mehrmals täglich die Körpertemperatur zu kontrollieren (besorgen Sie sich ein Thermometer, sofern nicht vorhanden). Eine Wiedervorstellung in der Klinik ist zwingend erforderlich, wenn sie Blutungen haben, schmerzhafte und regelmäßige Wehen auftreten oder die Temperatur bei 38°C oder höher liegt.
  • Bei Blutungen (deutliche Blutung, insbesondere bei Abgang von Blutgerinnseln) kommen sie bitte unabhängig von der Schwangerschaftswoche in die Klinik.
  • Bei Mehrlingsschwangerschaft kommen Sie bitte bei Wehenbeginn oder Blasensprung unverzüglich in die Klinik. Eine Einleitung sollte bei dichorialen Zwillingsschwangerschaften (2 Mutterkuchen) bei 38+0 Schwangerschaftswochen erfolgen. Bei monochorialen diamnioten Zwillingen (ein Mutterkuchen, 2 Fruchtblasen) sollte die Einleitung bei 37+0 Schwangerschaftswochen erfolgen, bei entsprechenden Risiken sogar früher. Bei noch anderen Konstellationen (monoamniote Zwillinge, Drillinge etc.) nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.
  • Bei erhöhtem Blutdruck (>140/90 mmHg), Oberbauchschmerzen, Kopfschmerzen, Sternchensehen, Schwindel oder Übelkeit stellen Sie sich bitte ebenfalls unverzüglich in der Klinik vor. Solche Symptome können Vorboten einer schweren Schwangerschaftserkrankung sein.
  • Bei Blasensprung, Blutungen oder Wehenbeginn vor 37+0 Schwangerschaftswochen kommen Sie bitte unverzüglich in die Klinik.
  • Frauen mit bekannter Placenta praevia sollen weiterhin ab 34+0 Schwangerschaftswochen stationär aufgenommen werden.
  • Bei anderen bekannten Risikokonstellationen (z.B. zu kleines Kind (Wachstumsrestriktion, IUGR), Z.n. mehrfachem Kaiserschnitt, bekannte Fehlbildung des Kindes) kommen Sie bitte unverzüglich bei Zeichen des Geburtsbeginns in die Klinik. In Abhängigkeit vom Risikoprofil kann eine Vorstellung auch vor Wehenbeginn sinnvoll und erforderlich sein. Bitte nehmen Sie in solchen Fällen zu ihrem Frauenarzt oder zu uns Kontakt auf.
     

Eine Begleitperson darf...

  • ... mit in den Kreißsaalbereich und bei der Geburt dabei sein
  • ... nach wie vor mit zu einem Kaiserschnitt

Wartezimmer

  • Halten Sie im Wartezimmer mindestens 1,5 Meter Abstand voneinander.
  • Geben Sie niemandem die Hand und berühren Sie möglichst wenig.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich die Hände (am besten bei Eintreffen in der Klinik und vor dem Verlassen), nutzen Sie die Desinfektionsmittelspender.
  • Kommen Sie bitte zunächst alleine zu uns in den Kreißsaal (Väter warten zunächst vor der Klinik). Im Moment dürfen die Väter bei der Geburt anwesend sein, allerdings nicht bei den Voruntersuchungen und nicht bei den ambulanten Terminen. Sollten Sie in den Kreißsaal einziehen, kann ihr Partner gerne nachkommen.
     

Einleitung der Geburt

  • Entsprechend der AWMF-Leitlinie informieren wir alle Mütter bei 41+0 Schwangerschaftswochen über die Möglichkeit der Geburtseinleitung.
  • Die Empfehlung zur Einleitung ergeht unsererseits spätestens bei 41+5 Schwangerschaftswochen.
  • Bei Gestationsdiabetes soll weiterhin die Einleitung ab 40+0 Schwangerschaftswochen (errechneter Termin) erfolgen.
  • Andere Indikationen für eine vorzeitige Einleitung können sein: mütterliches Alter >40 Jahre, Verdacht auf großes Kind (Makrosomie), mütterliche Erkrankungen
  • Die Einleitung wird in der Regel mittels Ballonkatheter durchgeführt, dies erfolgt zunächst für 24 Stunden ambulant, sofern nicht zwingende Gründe für eine stationäre Aufnahme bestehen.
  • Die Einleitung mittels Dinoproston-Vaginalinsert (Propess®) oder –Gel (Minprostin®) wird nur unter stationären Bedingungen durchgeführt.

"ambulante" Geburt

  • In diesem Fall müssen Sie unbedingt beachten, dass das Kind bis zum 10. Lebenstag im Rahmen der U2-Untersuchung das Stoffwechselscreening und den Hörtest benötigt. Dieses kann/muss beim Kinderarzt in der Praxis erfolgen.
  • Stellen Sie bitte vor Entlassung bei uns sicher, dass Ihre Nachsorgehebamme auch zur Verfügung steht.
  • Bei Unklarheiten und Unsicherheiten kontaktieren Sie bitte Ihre Hebamme und/oder Ihren niedergelassenen Frauenarzt! Am besten zunächst telefonisch (oder per Skype etc.).

Hebammenhilfe

Geburtsvorbereitende Akupunktur

Vor dem Hintergrund der steigenden Corona-Fallzahlen kann die geburtsvorbereitende Akupunktur aktuell leider NICHT stattfinden. Wir informieren Sie auf unserer Website, sobald das Angebot wieder möglich ist.

Stand: 02.11.2020

Aufgrund der besonderen Situation der Corona-Pandemie werden viele Schwangere den Wunsch haben, Besuche in der Klinik zu vermeiden, möglichst lange zu Hause zu bleiben, und auch möglichst früh wieder nach Hause zu kommen.

Sehen Sie bitte auch in unserem eigenen Interesse möglichst von unnötigen Besuchen ab. Bei dringenden Fragen können Sie uns jederzeit unter den auf der Homepage hinterlegten Telefonnummern erreichen.

Digitaler Elterninformationsabend

Da der Infoabend für werdende Eltern aufgrund der aktuellen COVID-19-Situation vorübergehend abgesagt wurde, stellen wir Ihnen als Alternative den Elterninformationsabend in digitaler Version mit Tonaufnahme zu Verfügung.
Laden Sie die Datei über den Download-Link herunter und öffnen Sie die Präsentation. Sollten Sie eine Folie überspringen wollen, passt sich das Voiceover automatisch an.

Hebammen-Telefonsprechstunde

Haben Sie Fragen rund um die Geburt in der Asklepios Klinik Barmbek in Zeiten von Corona?
Frau Borgert-Nicks, Hebamme, beantwortet Ihre Fragen sehr gerne am Telefon.
Montag bis Samstag, 11.00-13.00 Uhr, Tel.: 0160 530 53 57
Kommen Sie gut durch die Zeit und bleiben Sie gesund!

Ihr Kreißsaal Team

Chefarzt Dr. Maul beantwortet Ihre Fragen

Sollten Sie Fragen rund um die Themen Corona und Geburtshilfe haben, wenden Sie sich gerne an PD Dr. Holger Maul, Chefarzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe: h.maul@asklepios.com
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nicht jede Email beantwortet werden kann. Wir sammeln die Fragen und versuchen sie in Form von FAQ zu beantworten.

FAQ - bitte beachten Sie, dass die Lage sich kurzfristig ändern kann

Dürfen Väter bei der Geburt dabei sein?

Momentan ist es so geregelt, dass die Frau mit einer Begleitperson in den Kreißsaalbereich darf. Ein Tausch zwischen unterschiedlichen Begleitpersonen ist nicht möglich. Die Begleitperson muss auch bei der Gebärenden bleiben und darf nicht „rein- und rausgehen“, um unnötige Kontaminationen unbedingt zu vermeiden. (Stand 28.5.2020, 10:20 Uhr)

Gibt es weiterhin Familienzimmer?

Familienzimmer sind ab sofort unter besonderen Voraussetzungen wieder möglich, dazu zählen:

  • Symptomfreiheit der Begleitperson (kein Fieber, kein Husten, kein Atemwegsinfekt)
  • Corona-Schnelltest bei Aufnahme
  • zusätzlich 2x wöchentlich Corona-Schnelltest während des Aufenthalts (Dienstag und Freitag)

Wenn Sie als Begleitperson Ihrer Partnerin auf die Wochenbettstation aufgenommen werden, bestehen folgende Regeln, die verpfichtend einzuhalten sind:

  1. In der gesamten Klinik muss ein Mund-Nasenschutz getragen werden.
  2. Bitte bleiben Sie im Zimmer und unterstützen Sie Ihre Partnerin dort.
  3. Bei Betreten des Zimmers durch medizinisches Personal ist ein medizinischer Mund-Nasenschutz zu tragen.
  4. Spaziergänge durch das Haus sind zu vermeiden.
  5. Nach Aufnahme als Begleitperson ist es nicht möglich, zwischendurch die Klinik zu verlassen.
  6. Sollte Ihre Partnerin weitere Untersuchungen nach der Geburt erhalten, begleiten Sie sie nicht dorthin, sondern bleiben Sie bitte im Zimmer.
  7. Den Anweisungen des ärztlichen und des Pflegepersonals ist Folge zu leisten.
  8. Sollten bei Aufnahme oder im Verlauf Erkältungssymptome auftreten, bitte unverzüglich das Personal informieren.

(Stand 02.03.2021)

Gibt es nur noch Einzelzimmer?

Einzelzimmer gibt es wie bisher auch. Ausschließlich Einzelzimmer zu vergeben, ist gar nicht umsetzbar. (Stand 20.3.2020, 10:20 Uhr)

Gibt es Doppelzimmer, wenn beide Mütter keine Corona-Symptome zeigen?

Ja, anders geht es gar nicht. Alle Mütter werden aber vor Aufnahme anhand eines Fragebogens risikobewertet. Selbstverständlich ist der ausreichende Abstand zwischen den Betten gewährleistet. (Stand 20.3.2020, 10:20 Uhr)

Finden weiterhin Kontrolluntersuchungen am Wochenende statt, wenn der errechnete Geburtstermin überschritten wurde?

Ja, diese finden weiterhin statt. Anders geht es auch gar nicht. Wir versuchen allerdings, diese auf das Allernotwendigste zu beschränken. Die meisten Mütter versuchen das schon von ganz alleine so umzusetzen, dass sie möglichst selten in die Klinik kommen müssen. Wir selbst tun alles, um die Wartezeiten so kurz wie möglich zu gestalten, um die Kontaktmöglichkeiten zu verringern. (Stand 20.3.2020, 10:20 Uhr)

Findet die PDA-Sprechstunde zur Aufklärung über eine PDA noch statt?

Wir beschränken diese Sprechstunde auf das Allernötigste (z.B. Vorbereitung auf einen Kaiserschnitt, Vorerkrankungen mit Besonderheiten im Rahmen von Regionalanästhesien). Wer unter der Geburt eine PDA benötigt, bekommt sie weiter unverändert. (Stand 20.3.2020, 10:20 Uhr)

Kontakt - wichtige Durchwahlnummern

+49 40 181882 -

  • Geburtsanmeldung - 13 17
  • Kreißsaal-Ambulanz - 41 62
  • Kreißsaal - 15 10
  • Pränatal Ambulanz - 14 11
  • Privatsprechstunde - 88 99
  • Sekretariat - 88 99
  • Station 1D - 11 71
  • Station 1B - 11 31

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