Liebe Patientinnen und Patienten, in der Asklepios Klinik Barmbek sind Sie auch zu Corona Zeiten in besten Händen. Wir tun alles für Ihre Sicherheit:

in der Asklepios Klinik Barmbek

  • sind 97 % der Mitarbeiter*innen geimpft
  • und werden alle Patient*innen getestet.
Erfahren Sie mehr über die Corona-Maßnahmen

Corona und Geburtshilfe

Auf dieser Seite beantworten wir Ihnen Fragen rund um das Thema Schwangerschaft und Entbindung in der Asklepios Klinik Barmbek während der Corona-Pandemie. Sie finden hier allgemeine Hinweise, Antworten auf häufig gestellte Fragen, unseren digitalen Eltern-Informationsabend sowie Kontaktmöglichkeiten.

Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität!

Liebe Patientinnen,
liebe (werdende) Eltern,

mit sinnvollen und an das aktuelle Infektionsgeschehen angepassten Maßnahmen schützen wir Patientinnen und Patienten ebenso wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Krankenhaus und tragen dazu bei, eine weitere Verbreitung des Corona-Virus zu vermeiden.

Was das für unsere Geburtshilfe bedeutet, haben wir Ihnen in der folgenden FAQ-Liste zusammengetragen. Sollten Sie weitere Fragen haben, nehmen Sie gerne direkt Kontakt zu mir auf: h.maul@asklepios.com

Herzlichst, Ihr

Holger Maul
Chefarzt Geburtshilfe und Pränatalmedizin

FAQ - bitte beachten Sie, dass die Lage sich kurzfristig ändern kann

Dürfen Väter / Darf eine Begleitperson bei der Geburt dabei sein?

Wir freuen uns, dass wir ab sofort wieder eine Begleitperson zur Geburt ermöglichen können - die zeitlichen Einschränkungen entfallen.

Voraussetzung ist, dass die Begleitperson vollständig geimpft ist, wobei der letzte Impftermin mindestens 14 Tage zurückliegen muss.

Für den Zutritt zur Klinik ist das Mitbringen des Impfausweises, idealerweise in digitaler Form, Voraussetzung.

(Stand 29.6.2021)

Gibt es weiterhin Familienzimmer?

Familienzimmer sind ab sofort unter besonderen Voraussetzungen wieder möglich, dazu zählen:

  • Symptomfreiheit der Begleitperson (kein Fieber, kein Husten, kein Atemwegsinfekt)
  • Corona-Schnelltest bei Aufnahme

Wenn Sie als Begleitperson Ihrer Partnerin auf die Wochenbettstation aufgenommen werden, bestehen folgende Regeln, die verpfichtend einzuhalten sind:

  1. In der gesamten Klinik muss ein Mund-Nasenschutz getragen werden.
  2. Bitte bleiben Sie im Zimmer und unterstützen Sie Ihre Partnerin dort.
  3. Bei Betreten des Zimmers durch medizinisches Personal ist ein medizinischer Mund-Nasenschutz zu tragen.
  4. Spaziergänge durch das Haus sind zu vermeiden.
  5. Nach Aufnahme als Begleitperson ist es nicht möglich, zwischendurch die Klinik zu verlassen.
  6. Sollte Ihre Partnerin weitere Untersuchungen nach der Geburt erhalten, begleiten Sie sie nicht dorthin, sondern bleiben Sie bitte im Zimmer.
  7. Den Anweisungen des ärztlichen und des Pflegepersonals ist Folge zu leisten.
  8. Sollten bei Aufnahme oder im Verlauf Erkältungssymptome auftreten, bitte unverzüglich das Personal informieren.

(Stand 02.03.2021)

Gibt es nur noch Einzelzimmer?

Einzelzimmer gibt es wie bisher auch. Ausschließlich Einzelzimmer zu vergeben, ist vor dem Hntergrund der Kapazitäten nicht umsetzbar.

Das heißt: Es gibt weiterhin Doppelzimmer, für zwei Mütter gemeinsam mit ihren Kindern. Alle Mütter werden aber vor Aufnahme anhand eines Fragebogens risikobewertet und selbstverständlich auch getestet (Stand: 29.6.2021). 

Dürfen Mutter und Kind auf der Wöchnerinnenstation Besuch empfangen?

Auf der Wöchnerinnenstation dürfen Mutter und Kind von einer während des gesamten Klinik-Aufenthaltes gleich bleibenden / nicht wechselnden Bezugsperson besucht werden.

Pro Tag ist ein Besuch im Zeitfenster von 09:00 bis 18:00 Uhr möglich; dieser ist im Rahmen dieser Zeiten in der Länge nicht begrenzt.

Voraussetzung ist

  • ... entweder ein tagesaktueller negativer Corona-Test (diesen können Sie z.B. im MEDILYS Testzentrum direkt an der Klinik erhalten)
  • ... oder eine vollständige Impfung (Nachweis durch Impfpass / vollständige Impfung mindestens 14 Tage vor dem Besuchstag)
  • ... oder eine durchgemachte COVID-Erkrankung (Nachweis durch PCR-Test, der mindestens vier Wochen, maximal jedoch sechs Monate alt ist)

Geschwisterkinder dürfen im Moment nicht zu Besuch kommen.

(Stand: 05.07.2021)

Sind Begleitpersonen bei ambulanten Untersuchungen möglich?

Zu ambulanten Terminen (z.B. Geburtsanmeldung, Pränataldiagnostik) sind Begleitpersonen nur in zuvor individuell abzustimmenden, medizinisch begründeten Ausnahmefällen zugelassen. (Stand 29.6.2021)

Finden weiterhin Kontrolluntersuchungen statt, wenn der errechnete Geburtstermin überschritten wurde?

Ja, diese finden weiterhin statt. Anders geht es auch gar nicht. Wir versuchen allerdings, diese auf das Allernotwendigste zu beschränken. Die meisten Mütter versuchen das schon von ganz alleine so umzusetzen, dass sie möglichst selten in die Klinik kommen müssen. Wir selbst tun alles, um die Wartezeiten so kurz wie möglich zu gestalten, um die Kontaktmöglichkeiten zu verringern.

(Stand 15.6.2021)

Findet die PDA-Sprechstunde zur Aufklärung über eine PDA noch statt?

Wir beschränken diese Sprechstunde auf das Allernötigste (z.B. Vorbereitung auf einen Kaiserschnitt, Vorerkrankungen mit Besonderheiten im Rahmen von Regionalanästhesien). Wer unter der Geburt eine PDA benötigt, bekommt sie weiter unverändert. (Stand 15.6.2021)

Wird weiterhin geburtsvorbereitende Akupunktur angeboten?

Ab Juli 2021 ist wieder geburtsvorbereitende Akupunktur möglich!

Diese findet jeden Dienstag um 16:15 Uhr und jeden Freitag um 12:00 Uhr im Gymnastik-Raum 2 in der 1. Etage statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bitte beachten Sie folgende Dinge:

  • Bringen Sie bitte einen negativen Antigen-Test mit, der nicht älter als 24 Stundensein darf
  • für Frauen ab der 36. SSW
  • bequeme Kleidung tragen
  • ein Handtuch und etwas zu Trinken mitbringen
  • Selbstkosten betragen 10 Euro pro Sitzung

Kommen Sie NICHT bei Erkältungssymptomen, Fieber, Husten, etc., wenn Sie Kontakt zu einem corona-positiv getesteten Menschen hatten oder innerhalb der letzten 14 Tage aus einem Risikogebiet eingereist sind.

Stand: 16.06.2021

Wir bitten Sie, folgende Punkte zu beachten:

Nehmen Sie Kontakt auf oder kommen Sie in die Klinik, wenn...

  • Bei vorzeitigem Blasensprung sollten Sie sich einmal in der Klinik vorstellen (CTG-Kontrolle, Labor, Befunderhebung). Wir werden dann mit ihnen ggf. ein ambulantes Vorgehen besprechen (d.h. sie können in den meisten Fällen noch einmal nach Hause!). Je nach Befund oder Anamnese kann die Gabe von Antibiotika erforderlich werden, die wir ihnen in entsprechender Dosierung mitgeben würden. Zudem ist es erforderlich mehrmals täglich die Körpertemperatur zu kontrollieren (besorgen Sie sich ein Thermometer, sofern nicht vorhanden). Eine Wiedervorstellung in der Klinik ist zwingend erforderlich, wenn sie Blutungen haben, schmerzhafte und regelmäßige Wehen auftreten oder die Temperatur bei 38°C oder höher liegt.
  • Bei Blutungen (deutliche Blutung, insbesondere bei Abgang von Blutgerinnseln) kommen sie bitte unabhängig von der Schwangerschaftswoche in die Klinik.
  • Bei Mehrlingsschwangerschaft kommen Sie bitte bei Wehenbeginn oder Blasensprung unverzüglich in die Klinik. Eine Einleitung sollte bei dichorialen Zwillingsschwangerschaften (2 Mutterkuchen) bei 38+0 Schwangerschaftswochen erfolgen. Bei monochorialen diamnioten Zwillingen (ein Mutterkuchen, 2 Fruchtblasen) sollte die Einleitung bei 37+0 Schwangerschaftswochen erfolgen, bei entsprechenden Risiken sogar früher. Bei noch anderen Konstellationen (monoamniote Zwillinge, Drillinge etc.) nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.
  • Bei erhöhtem Blutdruck (>140/90 mmHg), Oberbauchschmerzen, Kopfschmerzen, Sternchensehen, Schwindel oder Übelkeit stellen Sie sich bitte ebenfalls unverzüglich in der Klinik vor. Solche Symptome können Vorboten einer schweren Schwangerschaftserkrankung sein.
  • Bei Blasensprung, Blutungen oder Wehenbeginn vor 37+0 Schwangerschaftswochen kommen Sie bitte unverzüglich in die Klinik.
  • Frauen mit bekannter Placenta praevia sollen weiterhin ab 34+0 Schwangerschaftswochen stationär aufgenommen werden.
  • Bei anderen bekannten Risikokonstellationen (z.B. zu kleines Kind (Wachstumsrestriktion, IUGR), Z.n. mehrfachem Kaiserschnitt, bekannte Fehlbildung des Kindes) kommen Sie bitte unverzüglich bei Zeichen des Geburtsbeginns in die Klinik. In Abhängigkeit vom Risikoprofil kann eine Vorstellung auch vor Wehenbeginn sinnvoll und erforderlich sein. Bitte nehmen Sie in solchen Fällen zu ihrem Frauenarzt oder zu uns Kontakt auf.
     

Verhalten im Wartezimmer

  • Halten Sie im Wartezimmer mindestens 1,5 Meter Abstand voneinander.
  • Geben Sie niemandem die Hand und berühren Sie möglichst wenig.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich die Hände (am besten bei Eintreffen in der Klinik und vor dem Verlassen), nutzen Sie die Desinfektionsmittelspender.

Einleitung der Geburt

  • Entsprechend der AWMF-Leitlinie informieren wir alle Mütter bei 41+0 Schwangerschaftswochen über die Möglichkeit der Geburtseinleitung.
  • Die Empfehlung zur Einleitung ergeht unsererseits spätestens bei 41+5 Schwangerschaftswochen.
  • Bei Gestationsdiabetes soll weiterhin die Einleitung ab 40+0 Schwangerschaftswochen (errechneter Termin) erfolgen.
  • Andere Indikationen für eine vorzeitige Einleitung können sein: mütterliches Alter >40 Jahre, Verdacht auf großes Kind (Makrosomie), mütterliche Erkrankungen
  • Die Einleitung wird in der Regel mittels Ballonkatheter durchgeführt, dies erfolgt zunächst für 24 Stunden ambulant, sofern nicht zwingende Gründe für eine stationäre Aufnahme bestehen.
  • Die Einleitung mittels Dinoproston-Vaginalinsert (Propess®) oder –Gel (Minprostin®) wird nur unter stationären Bedingungen durchgeführt.

"ambulante" Geburt

  • In diesem Fall müssen Sie unbedingt beachten, dass das Kind bis zum 10. Lebenstag im Rahmen der U2-Untersuchung das Stoffwechselscreening und den Hörtest benötigt. Dieses kann/muss beim Kinderarzt in der Praxis erfolgen.
  • Stellen Sie bitte vor Entlassung bei uns sicher, dass Ihre Nachsorgehebamme auch zur Verfügung steht.
  • Bei Unklarheiten und Unsicherheiten kontaktieren Sie bitte Ihre Hebamme und/oder Ihren niedergelassenen Frauenarzt! Am besten zunächst telefonisch (oder per Skype etc.).

Hebammenhilfe

Aufgrund der besonderen Situation der Corona-Pandemie werden viele Schwangere den Wunsch haben, Aufenthalte in der Klinik zu vermeiden, möglichst lange zu Hause zu bleiben, und auch möglichst früh wieder nach Hause zu kommen. Bei dringenden Fragen können Sie uns jederzeit unter den auf der Homepage hinterlegten Telefonnummern erreichen.

Digitaler Elterninformationsabend

Da der Infoabend für werdende Eltern aufgrund der aktuellen COVID-19-Situation vorübergehend abgesagt wurde, stellen wir Ihnen als Alternative den Elterninformationsabend in digitaler Version mit Tonaufnahme zu Verfügung.
Laden Sie die Datei über den Download-Link herunter und öffnen Sie die Präsentation. Sollten Sie eine Folie überspringen wollen, passt sich das Voiceover automatisch an.

Hebammen-Telefonsprechstunde

Haben Sie Fragen rund um die Geburt in der Asklepios Klinik Barmbek in Zeiten von Corona?
Frau Borgert-Nicks, Hebamme, beantwortet Ihre Fragen sehr gerne am Telefon.
Montag bis Samstag, 11.00-13.00 Uhr, Tel.: 0160 530 53 57
Kommen Sie gut durch die Zeit und bleiben Sie gesund!

Ihr Kreißsaal Team

Chefarzt Dr. Maul beantwortet Ihre Fragen

Sollten Sie Fragen rund um die Themen Corona und Geburtshilfe haben, wenden Sie sich gerne an PD Dr. Holger Maul, Chefarzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe: h.maul@asklepios.com
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nicht jede Email beantwortet werden kann. Wir sammeln die Fragen und versuchen sie in Form von FAQ zu beantworten.

Kontakt - wichtige Durchwahlnummern

+49 40 181882 -

  • Geburtsanmeldung - 13 17
  • Kreißsaal-Ambulanz - 41 62
  • Kreißsaal - 15 10
  • Pränatal Ambulanz - 14 11
  • Privatsprechstunde - 88 99
  • Sekretariat - 88 99
  • Station 1D - 11 71
  • Station 1B - 11 31

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