Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert. ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchsregelung: Aus Sicherheitsgründen reduzieren Sie die Besuche bei Ihren Lieben auf drei Besucher pro Tag zu separaten Zeiten und jeweils maximal 1 Stunde. Besuchszeiten: täglich 10.00 Uhr bis 17.30  Besuche auf der Intensivstation sind nach vorheriger Absprache mit den verantwortlichen Ärzten möglich. Bitte beachten Sie die Infektionsschutzrichtlinien.

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

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Spezialisierte Pflege in unserer Klinik

Spezialisierte Pflegekräfte für Patienten mit Diabetes

Diabetes ist eine weit verbreitete Krankheit: Allein in der Bundesrepublik sind mehr als neun Millionen Menschen erkrankt. Folgeerkrankungen und Komplikationen lassen sich durch Vorbeugung und kontinuierliche Therapie häufig vermeiden.

Unsere Pflegeexperten sind kompetente Ansprechpartner rund um alle pflegerischen Fragen zu Diabetes: Sie leisten Hilfestellung und Anleitung bei der Stoffwechselkontrolle, sowie bei der Verabreichung von Medikamenten. Bei Bedarf stellen sie die Verbindung zu unserer im Haus ansässigen Diabetesberatung her.

Mit diesen Abteilungen arbeiten wir zusammen

Spezialisierte Pflegekräfte für Schmerzpatienten (Pain-Nurses)

Um Patienten nach operativen Eingriffen, chronischen Krankheiten oder bei nicht mehr heilbaren Erkrankungen auf der Palliativstation angemessen versorgen zu können, ist eine professionelle Schmerztherapie sehr wichtig. Um dies zu gewährleisten bietet Ihnen unsere Abteilung für Anästhesie eine Schmerztherapie an. Wichtiger Bestandteil des professionellen Schmerzmanagements sind die Pain-Nurses: Speziell weitergebildete Pflegekräfte, die Schmerzpatienten betreuen.

Zu den Aufgaben unserer Pain-Nurses gehört es unter anderem, Konzepte zur planmäßigen Durchführung der Schmerztherapie zu erarbeiten und umzusetzen. Hierfür arbeiten sie eng mit den ärztlichen Mitarbeitern der Anästhesie zusammen. Um die Patienten, die unter akuten oder chronischen Schmerzzuständen leiden, professionell betreuen zu können, führen die Pain-Nurses täglich Visiten auf den Stationen durch.

Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die so genannte Patientenedukation: Die Pain-Nurses schulen insbesondere Patienten mit pumpen- und katheter-gestützten Schmerztherapieverfahren, beraten zum richtigen Umgang mit Schmerzmedikamenten und informieren auch über nicht-medikamentöse Maßnahmen zur Linderung von Schmerzen.

Mit diesen Abteilungen arbeiten wir zusammen

Spezialisierte Pflegekräfte für die Ersteinschätzung in der Notaufnahme

Um Ihnen als Patient in einer Notsituation die optimale Behandlung zu kommen zu lassen, wird in unserer Klinik speziell geschultes Pflegepersonal in der Notaufnahme eingesetzt, was eine Ersteinschätzung ihrer Verletzung vornimmt. Die Ersteinschätzung (Manchester Triage System) ist ein Instrument welches den Schweregrad der Erkrankung beziehungsweise der Verletzung von Notfallpatienten innerhalb kurzer Zeit identifiziert, eine Kategorisierung und Priorisierung vornimmt und ihnen die angemessenste Behandlung zukommen lässt.

Dabei versuchen unsere Pflegekräfte ihre individuellen Sorgen und Wünsche zu berücksichtigen, da das Ergebnis schnell und klar kommuniziert sein muss. Aus diesem Grund kann die Ersteinschätzung nicht „aus dem Bauch heraus‟ geschehen, sondern muss mithilfe eines klar strukturierten Instruments durchgeführt werden, in welchem unser Pflegepersonal geschult ist.

Spezialisierte Pflegekräfte für die Weiterversorgung nach dem Krankenhausaufenthalt (Pflegeüberleitung)

Eine akut auftretende oder Verschlimmerung einer chronischen Erkrankung sind starke Einschnitte im Leben, die Menschen völlig unvorbereitet treffen.

 Entscheidungen über eine Nachversorgung nach dem Klinikaufenthalt müssen oft in kürzester Zeit erfolgen und stellen für den Patienten, sowie dessen Angehörige noch während des Krankenhausaufenthaltes ein großes Problem dar. Unser Team betreut Sie in folgenden Punkten:

  • Wenn Sie stationäre oder teilstationäre Pflege in Pflegeeinrichtungen wie betreutes Wohnen, Kurzzeit-, Langzeit- oder Tagespflege oder einer stationären Hospizpflege benötigen.
  • Bei orthopädischen Reha-Maßnahmen sowie Kontakt zu Reha-Kliniken
  • Kontakt zum Pflegestützpunkt.
  • Wenn Sie Hilfsmittel unterschiedlicher Art benötigen, um selbstständig zu bleiben.
  • Wir stellen den Kontakt oder die Überleitung zu unserem Palliativ-Care Team her, wenn Sie sich in Ihrer letzten Lebensphase befinden, um ihnen die Möglichkeit zu geben im gewohnten sozialen Umfeld zu sterben.
  • Wenn Sie Information über Hausnotrufsysteme, Patientenverfügung, Haushaltshilfen oder Essen auf Rädern benötigen.

Unser Team der Pflegeüberleitung entscheidet gemeinsam mit dem Pflegeteam, ob eine Pflegeüberleitung benötigt wird. Darüber hinaus können sich auch Patienten und Angehörige über Pflegekräfte der Stationen an die Pflegeüberleitung wenden.

Damit wird eine lückenlose Weiterversorgung kranker und pflegebedürftiger Menschen nach ihrem Krankenhausaufenthalt in enger Zusammenarbeit mit internen und externen Partnern nach persönlichen Wünschen und Lebensumständen sichergestellt.

Mit diesen Abteilungen arbeiten wir zusammen

Spezialisierte Pflegekräfte für Schlaganfallpatienten (Stroke-Nurses)

Um Schlaganfallpatienten nach aktuellen medizinischen und pflegerischen Standards behandeln zu können, bieten wir eine auf Schlaganfälle („Strokes“) spezialisierte Station an, die Stroke Unit. Um den besonderen Anforderungen einer solchen Station gerecht zu werden, arbeiten hier Pflegekräfte, die sich mit dem Erkrankungsbild Schlaganfall und seiner Therapie besonders gut auskennen

Aufgabe der Pflegekräfte der Stroke Unit ist eine engmaschige Überwachung der Vitalparameter wie z. B. Puls und Blutdruck. Dabei steuert die Pflegekraft – im Rahmen des vorgegebenen Standards – selbständig die Gabe verschiedener Medikamenten (z. B. Antihypertonika, Insulin, Analgetika). Weiterhin überprüfen die Pflegekräfte regelmäßig den neurologischen Status anhand spezieller Skalen (z. B. Skandinavian-Stroke-Scale).

Die Pflegekräfte sind zentrales Bindeglied zwischen medizinischer, therapeutischer und rehabilitativer Versorgung der Patienten und nicht zuletzt auch Ansprechpartner für Patienten und Angehörige. Die Pflegekräfte unserer Stroke Unit haben erfolgreich die Weiterbildung zur Stroke-Nurse absolviert. Inhalte dieser anspruchsvollen Weiterbildung sind z. B. medizinische Grundlagen zu Diagnostik und Behandlung des Schlaganfalls sowie zusätzlich pflegerische Schwerpunkte wie Pflege nach dem Bobath-Konzept, Grundlagen der Logopädie, Kenntnisse über Frührehabilitation von Schlaganfall-Patienten sowie Betreuung und Anleitung von Betroffenen und Angehörigen.

Mit diesen Abteilungen arbeiten wir zusammen

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