Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Infektionen im Bundesgebiet müssen wir leider ab dem 02. November 2020 ein Besuchsverbot aussprechen. Kontakte und die damit verbundene potentielle Verbreitung des Corona-Virus sollen so bestmöglich eingeschränkt werden.

    Die folgenden Gruppen sind von dem Besuchsverbot ausgenommen;

  • Palliative Patienten
  • Eltern von Kindern
  • Väter von neugeborenen Kindern
  • Weitere Härtefälle
  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert. ► Wählen Sie den Notruf 112

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

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Gastroenterologie

Rund neun bis zwölf Meter lang ist unser Verdauungstrakt. Entsprechend viele und unterschiedliche Beschwerden können in diesem Bereich auftreten. Unsere Experten der Gastroenterologie diagnostizieren und behandeln ein breites Spektrum von Beschwerden: Es reicht von Erkrankungen der Speiseröhre bis hin zu Erkrankungen des Enddarms. Auch Patienten mit Erkrankungen des Magens, des Dünn- und Dickdarms, der Leber, der Gallenblase und der Bauchspeicheldrüse sind bei uns gut aufgehoben.

Wir helfen Ihnen bei

Darmerkrankungen

  • Darmkrebs
  • Darmpolypen (gutartige Schleimhautgeschwülste, die sich in manchen Fällen zu Krebs entwickeln können)
  • Divertikelkrankheit (Ausstülpungen der Darmwand, die Entzündungen verursachen)
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Erkrankungen des Dünndarms
  • Reizdarm (verschiedene Symptome, zum Beispiel Schmerzen oder Stuhlunregelmäßigkeiten, ohne erkennbare Ursache)
  • Enddarm- und Hämorrhoidenerkrankungen (Hämorrhoiden: krampfaderähnliche Erweiterungen des Venengeflechts im unteren Mastdarm und am After)
  • Durchfallerkrankungen

Erkrankungen von Speiseröhre und Magen

  • Magenschleimhautentzündung, Magengeschwüre
  • Blutstillung im Magen-Darm-Trakt mit Clips, Ligaturen (Bänder und spezielle Nahttechniken), Injektionstechniken und Argonbeamer (Gerät zur starken Erhitzung des Gewebes)
  • Sodbrennen
  • Ernährungssonden (PEG, PEJ)
  • Polypen (gutartige Geschwülste der Schleimhäute) und lokale Tumore
  • Ösophagusvarizen (erweiterte Venen der Speiseröhre)
  • Achalasie (Funktionsstörung des Speiseröhrenschließmuskels)
  • tumorbedingte Engstellen

Bauchspeicheldrüsen, Leber- und Gallenerkrankungen

  • Lebererkrankungen aller Art
  • Leberzirrhose (sogenannte Schrumpfleber) und deren Komplikationen
  • Gallensteine
  • tumorbedingte Engstellen
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Bild: Magenspiegelung

Neben Laborwerten, Ultraschalluntersuchungen (Sonografie) des Bauchraums und eingehenden Untersuchungsgesprächen setzten wir bei der Diagnostik vor allem auf die Endoskopie. Dafür benötigen wir ein spezielles Instrument, an dem eine Kamera und ein Lichtsystem befestigt sind. Es lässt sich in verschiedene Organe einführen und liefert dem Arzt genau Bilder der entsprechenden Körperregionen. Auf diese Weise kann er Veränderungen erkennen und gegebenenfalls direkt eine Behandlung durchführen. Je nach Einsatzgebiet hat die Endoskopie verschiedene Bezeichnungen. Im Darmbereich spricht man von der „Koloskopie“, beim Enddarm von der „Proktoskopie“ und beim Magen von der „Ösophagogastroduodenoskopie“.

Für Patienten mit Engstellen im Darmbereich, die ein Einführen des Endoskop-Schlauchs verhindern, steht uns die Möglichkeit einer Kapselendoskopie zur Verfügung. Dabei schluckt unser Patient eine kleine Kapsel mit Kamera, die wie das Endoskop Bilder an den Arzt liefert. Die Kapsel durchläuft den gesamten Verdauungstrakt und wird anschließend wieder ausgeschieden.

Beide Verfahren sind für Sie als Patienten schmerzfrei und schonend.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unsere Behandlungsangebot

Viele Erkrankungen der inneren Organe behandeln wir erfolgreich mit Medikamenten. Bei anderen ist die Endoskopie ein wichtiges Hilfsmittel. Polypen oder Tumore im Frühstadium können wir mithilfe der Endoskopie zum Beispiel direkt während der Untersuchung entfernen. So bleibt Ihnen eine Operation in den meisten Fällen erspart. Sollte diese doch nötig sein, befinden Sie sich bei uns in sehr guten Händen. Durch die enge Kooperation mit unseren Kollegen von der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie gewährleisten wir für Sie die bestmögliche Behandlung.

Was passiert bei einer Endoskopie?

Beispiel Darmspiegelung

Damit unser Facharzt Ihren Darm gut einsehen kann, muss dieser vollständig entleert und sauber sein. Deshalb erhalten Sie eine Lösung, die den Darm durchspült. Am Vorabend der Darmspiegelung (Koloskopie) nehmen Sie diese ein und halten sich im Idealfall in den nächsten Stunden in der Nähe einer Toilette auf. Sobald Sie die Lösung trinken, dürfen Sie bis zur Untersuchung nichts mehr essen.

Direkt vor der Untersuchung erhalten Sie auf Wunsch eine leichte  Narkosespritze und fallen  innerhalb  weniger Sekunden in einen tiefen Schlaf. Für die Koloskopie führt der Arzt einen dünnen biegsamen Schlauch (Endoskop) in den After ein und schiebt ihn Stück für Stück den Darm entlang. Am Ende des Schlauchs sitzt eine Kamera, mit der Veränderungen an der Darmwand erkannt werden können. Gleichzeitig können mithilfe des Endoskops auch Gewebeproben entnommen und eventuelle Krebsvorstufen (Polypen) entfernt werden. Durch die Verwendung von Kohlendioxid bei der Koloskopie ist dieses Verfahren besonders schonend für unsere Patienten. In der Regel dauert es nicht länger als 20 Minuten, danach dürfen Sie wieder nach Hause.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Je nachdem, ob Ihre Erkrankung akut oder chronisch ist, kann eine kurz- oder längerfristige Behandlung mit Medikamenten erforderlich sein. Sie und Ihr Hausarzt erhalten von uns einen genauen Behandlungsplan. Viele Beschwerden des Verdauungstrakts können Sie zudem auch selbst durch eine Umstellung Ihrer Lebensweise beeinflussen, indem Sie zum Beispiel auf gesunde Ernährung und Bewegung achten.

 

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