Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Infektionen im Bundesgebiet gelten bis auf weiteres eingeschränkte Besuchsregelungen.
  • Täglich 1 Patient – 1 Besucher – 1 Stunde in der Zeit von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr.
  • Besucher erhalten Zugang mit Nachweis: Des vollständigen Impfschutzes, einer durchgemachten Covid-19-Infektion oder eines tagesaktuellen, negativen Antigen-Schnelltests.
  • Mund-Nasen-Schutz Pflicht für Besucher und besuchte Person.
  • Die Kontakterfassung der Besucher erfolgt durch die Mitarbeiter der Rezeption.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Team der Asklepios Klinik im Städtedreieck

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Aufdehnung der Gefäße (PTA)

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit ist der Sammelbegriff für Durchblutungsstörungen der Blutgefäße, die die Extremitäten des menschlichen Körpers versorgen. In den meisten Fällen ist eine Arteriosklerose die Ursache. Darunter versteht man die fortschreitende Verengung und Verkalkung der Arterien. Sie gilt als Volkskrankheit: mehr als 4,5 Millionen Menschen in Deutschland leiden darunter. Am häufigsten betroffen von Arterienverengungen sind die Beine. Schmerzen beim Gehen zwingen die Patienten zum Stehenbleiben, weshalb man die Erkrankung im Volksmund als „Schaufensterkrankheit“ bezeichnet. Eine Behandlung ist nötig, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern.

Der erste Schritt: die richtige Diagnose

Am Anfang steht die Untersuchung der Beindurchblutung mittels Abtasten der Bein- und Fußpulse. Zudem messen wir den Blutdruck in den Fußarterien. Mit Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen der Schlagadern, sowie in Ausnahmefällen auch Kernspinuntersuchungen oder Computertomografien, können unsere Experten mögliche Arterienverengungen genau lokalisieren.

 

Ganz auf Sie abgestimmt: unser Behandlungsangebot

Zur optimalen Behandlung von peripheren Durchblutungsstörungen setzt das Team um Sektionsleiter Dr. Gary Haller auf eine Kathetertherapie, die so genannte Ballondilatation der PTA (perkutane transluminale Angioplastie). Dabei handelt es sich um ein minimal-invasives Verfahren. Der Eingriff wird unter örtlicher Betäubung und ständiger radiologischer Kontrolle durchgeführt. Mit einem Katheter wird, in der Regel über die Leistenarterie, ein Ballon in das betroffene Blutgefäß eingeführt, die dadurch an der verengten Stelle aufgedehnt werden kann. Dafür stehen, je nach Außmaß der Verengung, Ballons in unterschiedlicher Größe zur Verfügung. In manchen Fällen wird während des Eingriffs ersichtlich, dass die Implantation einer Gefäßstütze (Stent) notwendig ist. Dies kann im Anschluss an die Aufdehnung erfolgen.

Weiterhin gut versorgt

Es wichtig, nach dem Eingriff einige Stunden Bettruhe zu halten. In Ausnahmefällen muss ein Druckverband angelegt werden. In der Regel erholen sich Patienten schnell und können das Krankenhaus bald wieder verlassen.

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