Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert. ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchsregelung: Aus Sicherheitsgründen reduzieren Sie die Besuche bei Ihren Lieben auf drei Besucher pro Tag zu separaten Zeiten und jeweils maximal 1 Stunde. Besuchszeiten: täglich 10.00 Uhr bis 17.30  Besuche auf der Intensivstation sind nach vorheriger Absprache mit den verantwortlichen Ärzten möglich. Bitte beachten Sie die Infektionsschutzrichtlinien.

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

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Darmerkrankungen

Die Diagnostik, die operative Therapie und die Nachbehandlung von Erkrankungen der inneren Organe sind die klassischen Tätigkeitsfelder der Allgemein- und Viszeralchirurgie. Unsere Chirurgen verfügen über eine umfassende Erfahrung und sorgen dafür, dass es Ihnen schnell wieder besser geht.

Wir helfen Ihnen bei

  • Blinddarmentzündung
  • Darmverschluss
  • Entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Divertikelkrankheit (Aussackungen der Darmwand, die zu Entzündungen führen können)
  • Sämtliche Erkrankungen des Dick- und Dünndarms

Blinddarmentzündung (Appendizitis)

Als „Appendizitis“ bezeichnet man die Entzündung eines kleinen Teils des Dickdarms, dem sogenannten Wurmfortsatz, welche meist durch eine Verstopfung dieses Darmabschnitts entsteht. Symptome sind starke Bauchschmerzen, die ganz plötzlich auftreten können und bei denen sich die Betroffenen schnellstmöglich in ärztliche Behandlung begeben sollten. Denn wenn eine Blinddarmentzündung nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird, kann der Wurmfortsatz platzen und der Darminhalt sowie Bakterien in die Bauchhöhle gelangen - im schlimmsten Fall sogar mit tödlicher Folge. Dank effektiver Behandlungsmethoden können unsere Ärzte solche Komplikationen verhindern.

 

Der erste Schritt: die richtige Diagnose

Obwohl die Blinddarmentzündung häufig vorkommt, ist es dennoch nicht immer einfach, eine hundertprozentige Diagnose zu stellen. Dies liegt daran, dass die Symptome nicht immer eindeutig sind und auch Hilfsmittel wie Ultraschall oder Blutwerte eine Entzündung nicht immer bestätigen oder ausschließen können. Um ein möglichst sicheres Ergebnis zu erhalten, untersuchen wir Sie ausführlich, zum Beispiel tasten wir Ihren Bauchbereich nach bestimmten Schmerzpunkten ab, nachdem wir zuvor Ihre Krankengeschichte erhoben haben.

Genau aus Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Bei der Diagnose „Appendizitis“ (Blinddarmentzündung) entfernen wir in der Regel den Wurmfortsatz. In den meisten Fällen geschieht dies durch eine minimalinvasive Operation, also mit kleinen Schnitten. Ist die Entzündung schon zu weit fortgeschritten oder der Blinddarm bereits durchgebrochen, kann eine größere Operation mit Bauchschnitt notwendig werden. Um solch einen großen Eingriff zu verhindern, ist die Entfernung des Wurmfortsatzes schon bei einem erhärteten Verdacht die beste Wahl.   

Darmverschluss

Von einem „Darmverschluss“ spricht man, wenn der Dick- oder Dünndarm so stark verstopft oder gelähmt ist, dass sein Inhalt nicht mehr weiter wandern kann. In diesem Fall beheben unsere in diesem Bereich sehr erfahrenen Ärzte den Verschluss so schnell wie möglich, denn dieser kann lebensbedrohlich sein.

 

Der erste Schritt: die richtige Diagnose

Einen Darmverschluss diagnostizieren wir durch Abtasten und Abhören des Bauches. Durch Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen sowie Laborwerte gewinnen wir weitere Erkenntnisse.

 

Genau aus Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Je nach Schwere und Art des Darmverschlusses behandeln wir Sie entweder medikamentös oder operativ, um die Verstopfung zu entfernen.

Entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)

Entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa können plötzlich auftreten oder langsam über viele Jahre hinweg entstehen. In den meisten Fällen ist eine medikamentöse Therapie die beste Behandlungsmethode. Deshalb arbeiten wir eng mit unserer Abteilung für Gastroenterologie zusammen. Erst wenn die konservative Therapie vollständig ausgeschöpft ist oder wirkungslos bleibt, ist eine Operation erforderlich. Das für Sie individuell bestmögliche Vorgehen stimmen wir ausführlich gemeinsam mit Ihnen ab.

Divertikelkrankheit

Divertikel sind kleine Ausstülpungen an der Dickdarmwand, die in der Regel keine Probleme verursachen. Entzünden sie sich aber, können sie starke Beschwerden hervorrufen, unter anderem Verstopfung, Bauchschmerzen, Fieber und Übelkeit. Die für Diagnostik und Therapie erforderlichen Schritte besprechen wir persönlich ausführlich mit Ihnen. Dabei beantworten wir auch gerne und umfassend alle Ihre Fragen.

 

Der erste Schritt: die richtige Diagnose

Divertikel lassen sich mit Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen feststellen.

 

Genau aus Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Die Divertikelkrankheit wird zuerst medikamentös behandelt, meist mit Antibiotika. Sind die Entzündungen jedoch schlimmer und klingen nicht ab, entfernen wir den betroffenen Teil des Darms operativ. Sie können sich auch bei diesem Eingriff auf die profunden Kenntnisse und jahrelangen Erfahrungswerte unserer Experten verlassen.

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