Aktuelle Meldungen

2020

Mai

15.05.2020Klinikum Schwedt lockert Besuchsregeln

Gute Nachrichten für Patienten des Asklepios Klinikum Uckermark – ab Montag dürfen sie wieder besucht werden. Um Covid-19-Infektionen im Klinikum zu vermeiden, müssen unbedingt die Besuchsregeln eingehalten werden. Alle Besucher müssen einen Mund-Nasenschutz tragen und die gültigen Abstandsregeln von mindestens 1,5 Meter einhalten. Pro Patient ist von Montag bis Freitag zwischen 14 und 18 Uhr jeweils ein Besucher für eine Stunde am Tag erlaubt. Am Wochenende zwischen 11 und 12 Uhr und zwischen 14 und 18 Uhr. Die Besucher dürfen nicht unter Erkältungssymptomen leiden. „Um mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können, muss sich jeder Besucher mit persönlichen Daten registrieren“, erklärt Geschäftsführer Ulrich Gnauck. Jeweils am Stationsstützpunkt wird ein Besuchsbuch ausliegen und alle Patienten erhalten zusätzlich ein Informationsblatt. Beim Betreten und Verlassen des Patientenzimmers müssen Besucher ihre Hände desinfizieren. Von Umarmungen ist abzusehen „Die Isolation nicht infektiöser Patienten ist damit aufgehoben. Das kommt auch dem Verlauf der Genesung zugute“, ist sich Klinikhygieniker Thomas Klinkmann sicher. Derzeit verzeichnet das Asklepios Klinikum Uckermark keinen Covid-19-Fall. Ab Montag wird auch die Cafeteria wieder für Gäste geöffnet sein. Hier gelten dieselben Hygienevorschriften wie in Restaurants. In der Zeit von 9 bis 14 Uhr ist das Team um Küchenchef Christian Frala mit einem breiten Angebot wieder für die Besucher da. Geschäftsführer Gnauck betont allerdings, dass unter allen Lockerungen die Sicherheit der Patienten und des gesamten Teams gesichert sein muss. Diese Maßnahmen werden bei einer Verschlechterung der Situation wieder zurückgefahren. Die Klinikleitung bittet alle Besucher und Patienten der Kliniken und Praxen um Verständnis für diese Maßnahmen und betont, dass das Personal angewiesen ist, diese Maßnahmen umzusetzen. Diskussionen über Ausnahmen, Sinn und Zweck werden nicht zugelassen und führen zur Wahrnehmung des Hausrechtes. Leider ist dieser Hinweis notwendig, da es einige Zeitgenossen gibt, die glauben mit aggressivem Auftreten ihr eigenes Recht durchzusetzen. Unabhängig davon bedankt sich die Klinikleitung für die bisherige Gelassenheit der Menschen und wünscht Allen, dass diese schwere Zeit bald vorbeigeht.

April

29.04.2020Süße Wertschätzung - Nestlé unterstützt Klinikum

Es sind die schönen Momente während der Corona-Krise: Überraschungen frei Haus, kamen in dieser Woche im Asklepios Klinikum Uckermark in Schwedt an. Vollgepackte Kisten mit Leckereien und Muntermachern von Nestlé. Eine Ration für das gesamte Haus, die direkt verteilt wurde. „Denkt hier auch mal jemand an unsere Sommerfigur?“, scherzt Abteilungsleiterin Miriam Braune als sie das Ausmaß an Kaffee, Schokolade, Cerealien und Limonade allein für die Intensivstation sieht. Es ist willkommene „Nervennahrung“, die wohl nicht lange liegen bleiben wird, da ist sich das Team auf der ITS sicher. Fast 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Klinikum tätig, davon circa 100 in den Intensivbereichen. Derzeit sind fast alle Abteilungen des Klinikums von den Corona-Auswirkungen betroffen, da die gesamte Organisation umgestellt wurde. „Das bedeutet, dass Stationen in bisheriger Form nicht mehr zusammenarbeiten und auch die angrenzenden Servicebereiche, Verwaltung, Auszubildende etc. ihren Beitrag dazu leisten“, beschreibt Pflegedienstdirektorin Steffi Gnauck die Situation. Die Initiative von Nestlé kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Vor zwei Wochen teilte das Unternehmen mit, dass es mit einer Produktspende auch das Pflegepersonal im Klinikum Uckermark unterstützen möchte. „Konkret wollen wir uns bei Kolleginnen und Kollegen bedanken, die für die COVID19 Patienten in dieser stressigen Zeit Höchstleistungen erbringen“, hieß es in dem Anschreiben. Die Snacks sind nun eingetroffen, auf vielen Stationen bereits verteilt und sehr gut angekommen. „Die Wertschätzung aller Mitarbeiter liegt uns am Herzen. Es ist schön, dass diese auch von außen kommt“, so die Pflegedienstdirektorin.

09.04.2020Schützendes und Süßes als Zeichen großer Solidarität - Handelskette Arko und Technikprofi Sven Ketel unterstützen Klinikum

„Es war eine riesige Überraschung als die Handelskette Arko in dieser Woche das süße Dankeschön für unser Klinik-Team überreichte“, so Pflegedienstdirektorin Steffi Gnauck. Während einerseits leckere „Glücklichmacher“ übergeben wurden, waren es andererseits Schutzvisiere, hergestellt in der Schwedter Werkstatt des Technikprofis Sven Ketel. „Ich bin beeindruckt, wie viele Menschen sich engagieren und Unterstützung anbieten“, sagt Marit Buschke. Sie ist Trainee der Geschäftsführung im Asklepios Klinikum Uckermark und nahm die insgesamt 100 Schutzvisiere für die Arztpraxen im MVZ entgegen. Als spezialisierter Tüftler überreichte Sven Ketel nicht irgendwelche Visiere, sondern größenverstellbare Modelle, die desinfiziert und dadurch mehrfach verwendet werden können. Gefertigt hat der Profi die Schutzvisiere in seiner Bürgerwerkstatt, die wegen des Corona-Virus derzeit für Externe Personen geschlossen ist. Gemeinsam mit einem weiteren Mitstreiter stellt er die Visiere her. Es ist eine Eigeninitiative für die das Klinikum lediglich die Materialkosten trägt. Das süße i-Tüpfelchen setzte dann die Handelskette Arko, die bundesweit Süßigkeiten im Wert von 300.000 Euro verschenkt. Diese gehen an 300 Einrichtungen, in denen Menschen aktuell wegen der Corona-Krise isoliert sind oder die sich tagtäglich für andere einsetzen wie Krankenhäuser, Behinderten-Einrichtungen und Altenheime. Das Asklepios Klinikum Uckermark ist ein auserwähltes Haus. Manja Usadel von der Arko-Filiale Schwedt überreichte die süße Fracht an Pflegedienstdirektorin Steffi Gnauck. Es ist ein Dankeschön für den unermüdlichen und leidenschaftlichen Einsatz, betont die Confiserie-Gruppe arko. Die Verteilung der Süßigkeiten im Haus erfolgte per Express-Zustellung durch die stellv. Pflegedienstdirektorin Solveig Golchert und Praxisanleiterin Vera Kahl. In den vergangenen beiden Wochen erfuhr das Team des Asklepios Klinikum immer wieder große Anerkennung und Wertschätzung. So lieferte Beispielsweise die Pizzeria Dolce Vita aus Schwedt kostenfrei Pizza als Dankeschön und die Uckermärkischen Bühnen fertigten individuell auf die Klinikbedürfnisse abgestimmte Stoffmasken. „Wir möchten uns an dieser Stelle für das enorme Engagement bei allen Unterstützern und in allen Bereichen unseres Klinikums ganz herzlich bedanken“, betont Pflegedienstdirektorin Steffi Gnauck.

Februar

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