Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen: Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern können wir Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.
     

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

Mehr lesen

Das Prostatakarzinom

Das Prostatakarzinom ist der häufigste Tumor des Mannes in der westlichen Welt. Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr ca. 70.000 Männer. Die Erkrankung macht in der Regel in frühen Stadien, in denen eine Heilung möglich ist, keine Beschwerden.

In unserer MVZ-Praxis für Urologie wird die Diagnose daher meist im Rahmen der Urologischen Vorsorgeuntersuchung gestellt. Bei auffälligen Veränderungen des Prostata-spezifischen Antigens (PSA-Wert) bzw. bei einem auffälligen Tastbefund der Prostata werden Proben der Prostata entnommen (TRUS gestützte - Prostatastanzbiopsie), welche nach Begutachtung durch den Pathologen den Befund eines Prostatakarzinoms sicher können. Bei Tumorverdacht gewinnt das multiparametrische MRT der Prostata (mpMRT) zunehmend an Bedeutung.

In den Händen eines erfahrenen Radiologen liefert diese Methode Hinweise, ob sich innerhalb der Prostata ein sog. klinisch signifikantes Prostatakarzinom, also ein Tumor, der behandlungsbedürftig ist, befindet. Zusätzlich liefert die Methode einen wichtigen Hinweis auf Größe und Lage von Tumoren. Mittels MRT/Ultraschall Fusionsbiopsie kann der Tumor gesichert werden.

Therapieoptionen beim lokal begrenzten Prostatakarzinom

Bei aggressiven Prostatakarzinomen (sog. klinisch signifikanten Prostatakarzinomen) können Patienten bei einer Lebenserwartung von > 10 Jahren von einer radikalen Therapie profitieren.

Ob zu einer Therapie geraten werden soll, richtet sich nach der Aggressivität des Tumors (hier spielen der PSA-Wert, der sog. Gleasonscore, die Anzahl befallener Stanzbiopsien und der Tastbefund eine wichtige Rolle), dem Alter und Nebenerkrankungen des Patienten. Die Standardverfahren sind Operation und Bestrahlung.

Bei uns werden die radikalen Operationen endoskopisch laparoskopisch (EERPE) behandelt mit Gefäß-Nerven Erhalt und je nach Stadium mit oder ohne regionalen Lymphadenektomie.

Bei der Entscheidung der Therapie durch Bestrahlung werden bei bestimmten Patienten die reginoalen Lymphadenektomie endoskopisch laparoskopisch vorbehandelt.


Nach Absprache mit den Kollegen der Strahlentherapie können die Patienten zur besseren Ortung der Prostata die Goldmarkerimplantation in unserer Klinik erhalten.

Seite teilen: