Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen: Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern können wir Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.
     

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Ihr Asklepios-Team

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Bild: Mehrsprachige Grafik zum Besuchsverbot in den Asklepios Kliniken

Zertifiziertes Regionales TraumaZentrum

Ob im Straßenverkehr, bei der Arbeit oder in der Freizeit – jedes Jahr erleiden über 35.000 Menschen in Deutschland schwere, oft lebensbedrohliche Verletzungen durch Unfälle. Die Überlebenschance hängt dann entscheidend von der Rettungsdauer sowie von der zeitnahen, dem individuellen Verletzungsmuster angepassten Behandlung in spezialisierten Kliniken ab. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat es sich zum Ziel gesetzt, eine adäquate Schwerverletztenversorgung zu definieren, Traumazentren zu zertifizieren und Trauma-Netzwerke zur flächendeckenden optimalen Behandlung von Unfallopfern in ganz Deutschland zu schaffen.

Gründungsmitglied im TraumaNetzwerk Mecklenburg-Vorpommern

Operationssaal im Asklepios Klinikum Uckermark

„Die Anforderungen der DGU waren nicht einfach zu erfüllen“ bestätigt der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, „immerhin wird jede dritte Bewerberklinik in Deutschland im Antragsverfahren abgelehnt, weil die Qualifikation des Personals, die technische Ausstattung oder die organisatorischen Abläufe nicht optimal sind.“

Das Asklepios Klinikum Uckermark arbeitet seit Jahren eng mit dem Universitätsklinikum Greifswald zusammen. Im Zuge dessen gehört Schwedt jetzt zusammen mit 14 weiteren Krankenhäusern in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zu den Gründungsmitgliedern des Trauma-Netzwerkes Mecklenburg-Vorpommern. Dies ist ein weltweit einzigartiges Projekt zur deutschlandweiten flächendeckenden Qualitätsoptimierung bei der Behandlung von Schwerverletzten durch eine gute Vernetzung der Krankenhäuser der Region. Einbezogen sind Rettungsdienste, Ärzte und kompetente Einrichtungen und Zentren zur Behandlung spezieller Verletzungsfolgen wie beispielsweise Brandverletzungen.

Dafür wurden Kommunikationswege ausgebaut und gemeinsame Standards für alle beteiligten Krankenhäuser geschaffen. Das Vorhandensein einer Notfallambulanz, einer Intensivstation, eines Hubschrauberlandeplatzes und eines speziellen Computertomographen sind beispielsweise technische Voraussetzungen, die das Klinikum erfüllen konnte, um zum Traumazentrum ernannt zu werden. Die Ärzte und das Pflegepersonal sind auf die Behandlung von Schwerverletzten spezialisiert und werden in Austausch- und Weiterbildungsprogrammen ständig weiter qualifiziert.

„Wir sind stolz auf die Ernennung zum Traumazentrum“ so der Chefarzt, „und wir werden unser Bestes geben, dass alle Patienten optimal versorgt werden.“ Dies bestätigten auch die Gutachter der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. Im Bewertungsbogen zur Zertifizierung bescheinigten sie dem unfallchirurgischen Team eine außergewöhnlich hohe Motivation.

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