Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
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Muskelerkrankungen

Zu der großen Gruppe der neuromuskulären Erkrankungen können heutzutage ca. 800 Formen gezählt werden. Diese können sowohl die Muskelgewebe alleine, aber auch die neuromuskulären Übertragungsformen betreffen. Ebenso sind die Manifestationsformen und die Symptome sehr vielfältig. Zu den Symptomen können Muskelschmerzen, allgemeine Muskelschwäche sowie Muskelschwund gehören. Der Beginn der Erkrankung kann ebenso sehr unterschiedlich sein. So manifestiert sich bei einigen Patienten die Erkrankung zu Beginn nur in den distalen oder proximalen Extremitäten, sogenannte Schulter- und Beckengürtel, Manifestationen, aber auch belastungsabhängige Schwäche oder allgemeine Schwäche. Die Ursachen können erblichen Ursprungs sein, Infektionen oder bösartige Tumore.

Wir helfen Ihnen bei

  • Muskelerkrankungen

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Nach Erscheinen der ersten Symptome bieten wir bei den Patienten eine umfangreiche Abklärung, insbesondere um eine symptomatische Genese des Leidens auszuschließen und die Form der Erkrankung zu klassifizieren, an. Hierzu gehören sowohl Laboruntersuchungen des Blutes und der Liquor, eine Elektromyographie und Neurographie, Computer- und Kernspintomographie sowie auch eine Muskelsonographie. Ebenfalls ist im erforderlichen Fall eine Nerven-Muskel-Biopsie zur neuropathologischen Untersuchung möglich.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Zu den Therapiemöglichkeiten gehört insbesondere eine ausführliche Aufklärung des Patient und Angehörige über den möglich prognostischen Verlauf der Erkrankung. Die medikamentöse Behandlung kann auch stationär eingeleitet werden. Nicht zuletzt von großer Bedeutung ist die nicht-medikamentöse Behandlung. Hierbei ist das Ziel, die Durchführung eines Patienten angepassten Behandlungskonzepts anzubieten, insbesondere die Physiotherapie, Logopädie und die Atemtherapie sowie die Verordnung mit Hilfsmitteln gehören dazu.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Unsere Spezialambulanz für neuromuskuläre Erkrankung bietet unter anderem, auch in Kooperation, zahlreiche Möglichkeiten für die Patienten zur Fortführung und Überwachung des Krankheitsverlaufes und Verordnung von Hilfsmitteln und begleitende Beratung des Patienten und Angehörigen an.

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